Autor: Pit Aretz (Seite 14 von 57)

Cefalù

Wunderschöner Tag! Bei strahlend blauem Himmel fahren wir nach Cefalù für die komplette Besichtigung.

Start in einen wunderbaren Tag

Unsere erste Aktion heute ist es einen neuen Reifen zu bestellen. Morgen wird er da sein und montiert werden. Gut.

Wir parken für 5 Euro auf einem großen Parkplatz in der Nähe der Altstadt, laufen am Meer entlang und durch enge Gassen hinauf zur Kathedrale und weiter unterhalb der Rocca entlang bis zum Eingang. Hier kann der Eintritt (4 €/Person) nur per Münze  und nur einzeln bezahlt werden. Wer nichts Passendes dabei hat muss leider draußen bleiben. Sehr unpraktisch, obwohl genügend Personal dort rumsaß und den Kassierer hätte spielen können.

Kathedrale beim Aufstieg

Tiefblick

Über Treppen gelangt man hinauf in die alte Festung. Von oben eine sehr schöne Aussicht auf die Altstadt, das Gassengewirr und die Kathedrale. Im Hintergrund das blaue Meer und überall blüht es.

Gassengewirr von Cefalù

So blau ist das Meer….

Der Aufstieg ganz hinauf zur Burg kostet noch ein wenig Schweiß. Dafür hat man von dort einen wunderbaren Rundumblick.

Blick von ganz oben Richtung Westen

… und nach Osten.

Auf fast jedem Stein zu erblicken

Auf der Terrasse der Antica Porta Terra essen wir Pizza. Danach laufen wir hinunter an den Strand und relaxen in der Sonne. Die hat es aber heute schon in sich und bald suchen wir den Schatten in den Gassen der Altstadt, von denen es noch genügend zu erkunden gibt.

Gemüseverkauf von Wagen aus

Ostereier-Baumwoll-Stachel-Baum (wie auch immer der heißt?)

Wir entdecken ein antikes Waschhaus und besichtigen heute noch einmal ohne gerade stattfindender Messfeier die Kathedrale, bevor es nach Hause geht.

Waschhaus

Eine von vielen typischen engen Gassen, Trockenraum inklusive

Kathedrale – innen z.Zt. leider Baustelle

Zu Hause gibt es Kaffee, später einen Salat. Den Rest des Tages lassen wir auf der Terrasse ausklingen. Lesen, Dösen, Genießen…

Im Relax-Modus

Cefalù und Wanderung in der Madonie

Es ist noch früh, aber die Sonne weckt uns. Wunderbarer Blick aufs Meer und die Bucht von Cefalù.

Danilo fährt ins Dorf, um im kleinen Supermarkt etwas fürs Frühstück einzukaufen. Vor 9 Uhr hat hier allerdings nichts geöffnet, deshalb gibt es nur Süßes aus der Bar.

Früh am Morgen in Cefalù

Wir fahren nach Cefalù, parken am Eingang zur Altstadt und schlendern durch enge und alte Gassen hinauf zur normannischen Kathedrale.  Auf der Piazza Duomo bestellen wir Frühstück und schauen dabei der Palmsonntagsprozession zu.

Frühstücken

Die normannische Kathedrale

Bischofssitz

Wir schauen kurz in die Kathedrale, laufen eine kleine Orientierungsrunde hinunter zum Meer und zurück zum Auto.

Kleiner Fischerhafen

Eingepackt

Blick auf die Altstadt von Cefalù

Nach ein wenig Suchen und Fahrerei durch diverse enge Straßen finden wir den von Stefano beschriebenen Supermarkt. Wir kaufen das Nötigste ein und probieren dabei verschiedene Käse- und Schinkensorten.

Vielleicht gibt es von Sant‘ Ambrogio aus noch einen anderen Weg hinauf zum Haus? Bei der Einfahrt in einen steilen Weg wird es zu eng – die Kante einer Fliesentreppe reißt eine saubere Klinke in den Hinterreifen. „Da seid ihr nicht die ersten“ tröstet uns wenig, zum Glück gibt es aber ein Ersatzrad, das uns zunächst weiterhilft. 
Auf „unserer“ Terrasse genießen wir nach dem Pannenschock noch ein wenig den Ausblick und die Sonne und fahren dann sehr kurvenreich in die erstaunlich steile und sattgrüne Madonie Richtung Castelbuono. Hier fehlt uns ein eindeutiges Hinweisschild – wir müssen uns durchfragen. Als wir nach endlosen Kurven über enge Sträßchen endlich das Rifugio Crispi (1.200 m) erreichen stehen wir in den Wolken.

Alte Steineichen beim Rifugio Crispi

Die geplante Wanderung auf den Gipfel des Luminario kürzen wir deshalb ab. Von der schönen Aussicht über die Madonie  sehen wir leider nichts.

Leider nichts zu sehen

Durch dichte Steineichenwälder zieht sich der Weg hinauf Richtung Gipfel. In der Nähe einer traditionellen Schutzhütte stehen uralte und bis zu 15 m hohe  Stechpalmen – im Nebel hat der Wald hier etwas Märchenhaftes.

Alte Schutzhütte

Im Stechpalmenwald

Wie und wo geht’s weiter?

Ab hier kehren wir um und fahren gemütlich zurück nach Hause. Marion sitzt vorne – so lassen sich die Kurven besser ertragen.

Unser Menü

Heute kochen wir selbst: Spaghetti Cacio et Pepe und Salat.
Dazu trinken wir Wein (gar nicht mal so schlecht!), im Kamin bollern die Pellets und heizen uns ein. Abends ist noch recht kühl.

Aufrämen

Ein wunderschöner Sonnenuntergang beendet unseren ersten Urlaubstag.

Sonne weg

Aber Vollmond

Anreisetag

Kurz vor 16 Uhr Abfahrt nach Köln, Parken bei ParkShuttle24 in Urbach. Marion und Danilo sind schon da und erwarten uns. Wie immer perfekter Service: Wir werden sofort zum Abfluggebäude gefahren. Einchecken und Sicherheitsüberprüfung schnell und problemlos – jetzt nur noch warten…

Unser Flieger wartet schon.

Pünktlich um 18:55 Uhr hebt der A-319 von Germanwings ab. Bis zu den Alpen kann man noch etwas am Boden erkennen, dann wird es zu dunkel. Um 21:20 Uhr setzt der Flieger in Palermo auf.

Bis wir unsere Koffer haben dauert es eine Weile. Danilo hat aber in Zwischenzeit bereits den Leihwagen organisiert und wartet auf uns: Fiat 500L mit 400 km auf dem Tacho.

Dank Navi finden wir den Weg zur Autobahn und müssen jetzt nur noch bis Cefalù. Unterwegs essen wir etwas an einer Raststätte, gegen Mitternacht sind wir in Sant‘ Ambrogio. Wir rufen unseren Vermieter Stefano an, der uns mit seinem Roller abholt und durch enge Straßen und Gassen hinauf zu seinem Haus bringt. Endlich da!

Es ist kühl. Wir machen den Pellet-Ofen an, sind noch zu aufgedreht. Draußen wunderbarer Blick auf den Rocca von Cefalu.

Wir verteilen die Zimmer, quatschen noch ein wenig und gehen schlafen. Wunderbare Betten, die besten bisher überhaupt. Erholsamer Schlaf…

Rückfahrt 

Das Haus ist aufgeräumt, alle Sachen ins Auto gepackt, die Fahrräder angeschnallt. Gegen 6 Uhr fahren wir los.
Bis Quimper ist es ziemlich nebelig. Obwohl Bison fute ein ’schwarzes Wochenende‘  angekündigt hat, verläuft die Fahrt ohne Probleme. Weder um Rennes, Caen oder Rouen, nicht einmal mal an den Mautstellen gibt es nennenswerte Probleme.

Keine Probleme

Keine Probleme

Kurz vor Rouen machen wir eine Mittagspause und als etwas später endlich die Nachricht kommt, dass Helena geboren ist, hält mich nichts mehr. In 10 Stunden sind wir zu Hause.

Ein sehr schöner Urlaub ist zu Ende.

Treffiagat: Plages de Skividen und Le Reun

Noch einmal perfektes Wetter. Unser letzter Urlaubstag.

Blick auf

Blick auf Leconil

Wunderschöne Kontraste

Wunderschöne Kontraste

Meereskohl in den Dünen

Meereskohl in den Dünen

Wir fahren noch einmal an den schönen Strand hinter Treffiagat, Plage de Skividen bzw. Le Reun. Unsere Badematten legen wir in die Nähe der Felsen: Perfekte Übersicht über den gesamten Strandbereich von Léhan bis Leconil. Jeder macht wozu er Lust hat: Am Strand entlang laufen, Muscheln oder Steine sammeln, Fotografieren, Lesen und Baden! Ich hab zu Beginn eine paar Probleme mit der starken Strömung, zudem fällt der Grund hier ziemlich schnell ab.

En detail

En detail

Segeltraining

Segeltraining

Weitwinkel

Weitwinkel

Bis 13 Uhr halten wir es am Strand aus. Auf der Rückfahrt kaufen wir noch etwas für die Rückfahrt und für zu Hause ein. Wir verputzen die Reste von gestern mit Salat, liegen bis zum Kaffee in der Sonne und jeder packt schon ein wenig vor sich hin.

Sehr zu empfehlen

Sehr zu empfehlen

Für unser Abschiedsessen haben wir zu 19 Uhr einen Tisch in „La Voilerie“ bestellt. Wir haben schon lange Hunger, sind aber dennoch so ziemlich die ersten Gäste. Es gibt hier ein nettes und einfaches Konzept: Aus den auf einer Schiefertafel notierten Vor-, Haupt- und Nachspeisen stellt sich jeder bei gleichem Preis ein Menü zusammen. Vorher genehmigen wir uns einen Aperitif und dabei einen weißen Gascogne-Wein. „La Voilerie“, sehr zu empfehlen und der Chef spricht sogar deutsch.

Meer: Croaz an Dour und mit dem Fahrrad nach Kerity

Gegen 10 Uhr sind wir am Parkplatz Croaz an Dour und parken neben den Ruinen einer Atlantikwall-Zementfabrik.

Atlantikwall-Zementfabrik

Atlantikwall-Zementfabrik

Wir laufen wieder über endlosen Strand am Meer entlang bis zum Etang der Kergulan und zurück, wobei wir das letzte Stück durch die befestigten Dünen abkürzen.

Unendliche Weiten

Unendliche Weiten

Noch mehr Erinnerungen an die Besatzungszeit der Deutsche

 Erinnerungen an die deutsche Besatzungszeit

Warten auf Nahrung

Warten auf den richtigen Bissen 

Etang de

Etang de Kergulan

Zugang durch die Dünen

Zugang durch die Dünen

Kunst am Betonwerk

Kunst an der Zementfabrik

bunker_12_5354

bunker_13_5359

bunker_14_5363

bunker_15_5364

In Tronoen schauen wir uns noch einmal den imposanten Calvaire an, auf dem sehr bildhaft das Leben Jesu dargestellt ist.

Abendmahl

Abendmahl

Mittags machen wir uns einen kleinen Salat und hauen uns danach in die Sonne. Nach dem Kaffee fahren Gaby und ich mit dem Fahrrad nach Kerity, bummeln über die Mole, schauen bei bester Sicht aufs Meer, den Anglern beim Fischen und den Jugendlichen beim Kopfsprung zu. Sehr entspannend hier am „Hafen“, lecker das Bier im „Nautilus“.

Buntes Treiben im "Hafen" von Kerity

Buntes Treiben im „Hafen“ von Kerity

Taxiboot

Taxiboot

Blick von der Mole

Blick von der Mole

Über Velostrecke V5 fahren wir zurück nach St. Pierre und vorbei an Phare d’Eckmuhl und N.D. de la Joie nach Hause .

Abendessen gibt es heute auf der Terrasse: Nach einem Lillet-Cocktail als Apéritif gibt es Nudel mit Sauce bolognaise und Zucchini, Salat, Joghurtmousse mit Aprikose.

Der recht kühle Wind treibt uns dann aber doch früh ins Haus.

Morgens Regen und Rundwanderung Loctudy

Der erste Regen in diesem Urlaub. Bis ca. 14 Uhr regnet es fein vor sich hin und drückt ein wenig die Stimmung. Zum Glück habe ich noch genügend zu lesen.

Aus Langeweile verarbeite ich zu Mittag unsere Lebensmittelreste zu einem kleinen Buffet: Es gibt Rote-Linsen-Suppe, Auberginenmus, überbackene Nudeln mit Paprika, Tomaten, Käse und Ei.

Schloss Doudy

Schloss Dourdy: Waisenhaus, Militärkrankenhaus, heute Teil eines Feriendorfes

Gegen 14:30 Uhr fahren wir bei noch bedecktem Himmel nach Loctudy, wo wir am Hafen parken. Von hier aus starten wir zur ausgeschilderten Rundwanderung „LAE ar Barrez“. Zunächst folgen wir dem GR 34 vorbei am Château Dourdy bis Queffen und weiter zum Menhir mouille bis zum Damm bei Rosquerno.

Menhir

Menhir de Penglaouic

Rivière de Pont l'Abbé

Rivière de Pont l’Abbé

Hier biegen wir ab ins „Landesinnere“: Es geht vorbei an einem Pferdehof und dem nicht mehr vorhandenen Ecomusée (gab es das jemals?) und dann durch die wenig attraktiven, eher öden landwirtschaftlich genutzten Gegenden von Kerlot und Kerlagadec, wo wir abkürzen und auf direktem Weg über Allée Briemen und dem GR 34 nach Loctudy zurück gehen. Und jetzt scheint auch wieder die Sonne.

Wir kochen heute trotz Mittagsbüffets noch einmal: Schweinegeschnetzeltes mit Paprika in Sahnesoße und Reis, dazu ein gemischter Salat.

Und dann natürlich abends wieder Mölkky.

Mitbringsel kaufen und Quimper

Es ist bedeckt, regnet aber nicht. Viel besser soll es heute leider nicht werden.

Fischkisten am Hafen

Fischkisten am Hafen

Wir gehen hinunter zum Hafen in Saint Guénolé und stöbern durch den Comptoir de la Mer auf der Suche nach Mitbringsel. Natürlich können Oma und Opa an den Babysachen nicht einfach so vorbeigehen… Konserven sind auch immer gut.

Felsen vor Saint Guénolé

Felsen vor Saint Guénolé

Au weia, sterbliche Gefahr!

Au weia, sterbliche Gefahr!

Steinmonster

Steinmonster

Dolmen am Museum

Dolmen am Museum

Wir laufen an der Felsküste entlang bis zum Musée de la Préhistoire und querfeldein nach Hause zurück. Es wird heller.

Strand hinterm Museum

Strand hinterm Museum

Wir machen uns zu Mittag einen Nizzasalat und fahren nachmittags nach Quimper. Unterwegs ein paar kleine Staus um Pont l’Abbé. In Quimper sind laut Parkleitsystem alle Parkhäuser in der Innenstadt besetzt, weshalb wir direkt auf dem Parkplatz Locmaria parken.

Quimper: Steir

Quimper: Steir

Am Odet entlang laufen wir in die Stadt, biegen an der Einmündung der Steir ab und bummeln ohne Ziel durch die Fußgängerzonen und Altstadt. In der Stadt großes Gedränge, an vielen Ecken dudeln irgendwelche Säcke. Wir reihen uns ein in den Besucherstrom durch die Kathedrale – sind aber schnell wieder draußen, kaufen schöne Postkarten und trinken an den Markthallen ein Bier.

Ziemlich voll

Ziemlich voll

regen_9_5275

regen_9_5278

Schöne Gassen in Quimper

Schöne Gassen in Quimper

Altstadt Quimper

Altstadt Quimper

Auf der Rückfahrt wieder Staus um Pont l’Abbé . In Plomeur kaufen wir ein und tanken günstig an der Supermarkt-Tankstelle.

Abends gibt es Pizza und Salat.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Pit unterwegs

Theme von Anders NorénHoch ↑