Kategorie: 2015: Ultental + Vinschgau (Seite 1 von 3)

Noch einmal in die Berge

Themenwanderung „Silentium“ im Schnalstal

Bis Nachmittag Sonne, bis 34°; Gewitterwolken am Abend

Themenwanderung im Schnalstal

Themenwanderung im Schnalstal

Wir fahren heute mit beiden Autos ins Schnalstal, parken eines kurz vor Neuratheis und fahren mit dem anderen weiter bis zum Startpunkt der Themenwanderung „Silentium“ nach Unser-Frau-im-Schnals. Wir verlaufen uns kurz, weil ab da noch ein Pilgerweg abgeht, finden dann aber hinter der Kirche den richtigen Weg zunächst hinab nach Kartaus.

Da geht's lang

Da geht’s lang

Unser Frau im Schnals

Unser Frau im Schnals

„Weg gesperrt ab…“ bringt uns ein wenig aus dem Konzept (denn was alternativ tun?). Eine Wanderin beruhigt uns aber, dass es nur ein kurzes Stück über die Hauptstraße geht.

Es geht durch lichten Wald...

Es geht durch lichten Wald…

...vorbei an einem Wasserfall

…vorbei an einem Wasserfall

10.10 Uhr Abmarsch. Es geht durch lichten Wald, über Wiesen , zunächst ein wenig auf und ab, vorbei an Wasserfällen – im Blick immer die steilen Wiesen und Höfe auf der anderen Seite des Schnalsbachs.

Gegenüber alte Höfe

Gegenüber alte Höfe…

...mit schönem Bauerngarten

…mit schönem Bauerngarten

Kurz vor Kartaus werden wir wegen einer Mure umgeleitet, müssen ca. 300 m über die Hauptstraße gehen und dann über die Zufahrtstraße hinauf nach Kartaus. Die Uhr schlägt 12, als wir vor der Kirche eintreffen.

Kartaus Ortseingang

Kartaus Ortseingang

Kreuzgang

Kreuzgang

Immer noch Kreuzgang

Immer noch Kreuzgang

Eingang einer alten Zelle - jetzt Hauseingang

Eingang einer alten Zelle – jetzt Hauseingang

In Kartaus machen wir den obligatorischen Rundgang durch den alten Kreuzgang und essen unsere Brote auf den Picknickbänken des Spielplatzes.
Weiter geht es nun über etwas rutschige, grasbewachsene und stellenweise zugewachsene Wege hinab nach Neuratheis. Man muss ständig auf den Weg achten, um nicht auszurutschen. Durch Buschwerk ist zudem die Sicht hinunter meistens eingeschränkt.

Sankt Katharinaberg

Sankt Katharinaberg

Nach Überquerung eines etwas schwierigen Bachbettes sind wir gegen 13.30 Uhr am Restaurant Neuratheis. Ich laufe alleine weiter, um das Auto zu holen. Es geht noch einmal richtig rauf, 300 m eben und dann wieder steil hinunter, bei der Schwüle echt schweißtreibend.

Schön! Neuratheis

Schön! Neuratheis

Punkt 14 Uhr stehe ich vor dem urigen Restaurant, wo ich noch mein Radler bekomme. Dann hinauf zum Startpunkt Unser-Frau-im-Schnals und wieder hinunter – in Naturns zeigt das Thermometer 34°.

Zu Hause Kaffee, kalten Gemüseeintopf und Schwitzen.

Wir packen unsere Sachen zusammen und machen uns fertig für’s Abschiedsessen bei Lamm in Naturns. Vorher fahren wir zum Lindenhof, rechnen ab und verabschieden uns. Es beginnt zu tröpfeln.

Das Essen bei Lamm ist gut mit genügend Auswahl für jeden. Kann man sich (immer noch) merken.

Und das war dann auch schon wieder unser Urlaub.

Schwimmbad

Dunstig, heiter bis 34°. Quellbewölkung

Dunstig, schwül, heiß

Dunstig, schwül, heiß

Es hängt so viel Dunst über dem Vinschau, dass man nicht einmal die gegenüber liegenden Hänge sehen kann. Entweder ganz hoch hinaus (allerdings ist Gewitter angesagt und die Sicht miserabel) oder direkt ins Freibad. Letzteres!
Um 10 Uhr sind wir schon im Freibad, haben uns Liegen besorgt und lesen den ganzen Tag – unterbrochen nur von einigen Runden schwimmen, Kaffee oder Bier trinken.

Um 10 Uhr noch nichts los

Um 10 Uhr noch nichts los

Gegen 15.30 Uhr zieht sich der Himmel zu, es wird ein wenig windiger. Wir packen unsere Sachen und fahren am Supermarkt vorbei, um Gemüse zu kaufen (da gibt es aber kein Gemüse. Noch 6 Kartoffeln könnte man aber auch einzeln kaufen!). Matthes bekommt aber genügend Biogemüse bei seinem morgendlichen Bäcker, wo sonst?

Nein, für einen ordentlichen Regen reicht es immer noch nicht

Nein, für einen ordentlichen Regen reicht es immer noch nicht

Einige wenige Tropfen Regen fallen, dann scheint schon wieder die Sonne.
Wir kochen heute mit dem Gemüse und den Resten, die wir noch im Kühlschrank haben, einen großen Tomaten-Gemüseeintopf, danach gibt es Obstsalat mit Vanillejoghurt.

Auf der Terrasse hören wir dem Partschinser Blasorchester zu, das sich bei zuziehendem Himmel durch alle Musikrichtungen spielt. Es blitzt, wetterleuchtet, von Ferne Donner – aber bei uns reicht es wieder nur für 5 Tropfen.

Hirzer und Lichterfest Naturns

Sonnig, bis 34°. Im Vinschgau sehr diesig und schwül.

Da es morgens schon so warm und schwül ist, entschließen wir uns hoch hinauf zu fahren. Durch Meran fahren wir nach Saltaus zur Hirzer Seilbahn und lassen uns mit ganz vielen anderen Menschen, die dieselbe Idee hatten wie wir, hinauf auf 1980 m bringen – deutliche 10° kühler.

Deutlich kühler hier oben

Deutlich kühler hier oben

Wir laufen eine gemütliche Runde über die Almen: Hirzerhütte, Resegger-, Hinteregg- bis zur Mahdalm, steigen dann aufs Rotmoos hinauf und laufen eine Etage höher zurück bis zur Tallner Alm, wo wir zu Mittag essen.

Los geht's auf bequemem breiten Weg über die Almen..

Los geht’s auf bequemem breiten Weg über die Almen..

Alm

Vorbei an der Resegger Hütte

Vorbei an der Hinteregg-Hütte

Vorbei an der Hinteregg-Hütte

In einer Schleife hinauf

In einer Schleife hinauf

Hinunter zur Mahdalm, wo wir Mittagspause machen

Hinunter zur Mahdalm, wo wir Mittagspause machen

Matthes und Barbara gehen hinunter Richtung Station. Gaby und mir reicht es noch nicht, wir wandern hinauf über die Sonntagsweide zu Stafellalm und von da über den breiten Spazierweg 40 zurück zur Bergstation.

Wir legen einen Stein dazu: Kommen wir wieder?

Wir legen einen Stein dazu: Kommen wir wieder?

Alternativer Abstieg

Alternativer Abstieg

Zur Kaffeezeit sind wir wieder in Partschins, auf der Terrasse ist es unglaublich heiß. Man kann kaum das Metall des Geländers anfassen.

Alle dösen, prötteln oder lesen noch ein wenig. Gegen 19 Uhr fahren wir nach Naturns, wo wir auf dem Lichterfest Pizza essen, Bier trinken und zwischen zwei Livebands gleichzeitig doppelt Musik hören können. Bevor wir nach Hause fahren laufen wir – wie alle anderen – noch einmal bis an Dorfende und  zurück zum Auto.

Auf der Terrasse weht ab und zu ein warmes Windchen, es kühlt nicht ab – kein Regen, kein Gewitter.

Spronser Seen-Runde

Heiter, bis 33°

Ich stehe heute etwas früher auf, um möglichst früh mit dem Sessellift ab Vellau hinauf zur Leiteralm fahren zu können. Kurz nach 9 Uhr starte ich an der Bergstation (1480 m).

Stille Fahrt hinauf im Korblift

Stille Fahrt hinauf im Korblift

Wenige Wanderer unterwegs

Wenige Wanderer unterwegs

Hochganghaus: Bis hier einfach und schnell

Hochganghaus: Bis hier einfach und schnell

Es geht zunächst mal mehr, mal weniger steil durch Wald über den Meraner Höhenweg hinauf bis zum Hochganghaus und dann steil über Wiesen und durch lichten Wald hinauf bis zu einem Hochplateau – bis hierhin alles im bisher gekannten Rahmen.

Das Hochganghaus schon weit unterhalb

Das Hochganghaus schon weit unterhalb

Auf den Fotos nicht zu erkennen: man muss sich quälen

Auf den Fotos nicht zu erkennen: ich muss sich da echt  hinauf quälen

Ab dann kommt eine versicherte Passage, die steiler und vor allem länger ist, als alles was ich erwartet hatte. Die Sicherungsketten brauche ich stellenweise, um mich hochzuziehen, weil meine Beine nicht mehr wollen. Ziemlich ausgepumpt und mit weichen Knien komme ich an der Hochgangscharte in 2441 m Höhe an – erstaunlicherweise habe ich bis hierhin nur 2 Std. gebraucht.

Geschafft: Der erste See!

Geschafft: Der erste See!

Mit 0,5l Wasser, Müsliriegel und Aprikosen fülle ich die Speicher ein wenig auf. Die ersten Meter auf Weg 7 fühle ich mich noch ziemlich wackelig auf den Beinen, dann wird’s immer besser.

Sichtlich geschafft

Sichtlich geschafft

Phantastischer Blick auf den Langsee, den ich langsam und viel fotografierend in einem großen Bogen erst oberhalb, dann dem Ufer folgend umrunde.

Langsee

Langsee

Felschaos oberhalb des Sees

Felschaos oberhalb des Sees

Mittagspause mit Wollgras

Mittagspause mit Wollgras

Zu Mittag esse ich am Ufer umgeben von vielen Bergen meinen Apfel, der Aufstieg hat sich definitiv gelohnt. Gemütlich laufe ich weiter am Grünsee entlang bis zum Abfluss und dann in Serpentinen am Mückensee vorbei hinunter zur Oberkaseralm (2131 m) neben den Kaser Lacken.

Grünsee - erinnert eher an ein Baggerloch

Grünsee – erinnert eher an ein Baggerloch

Abstieg zur Kaseralm mit

Abstieg zur Kaseralm mit Kaser- und Pfitscher Lacke

Von ca. 13 – 14 Uhr mache ich Mittagspause in der Jause, alle Tische sind besetzt, ich ergattere aber einen Platz im Schatten, wo ich ein Knödel-Tris mit gem. Salat esse. Käse-Kräuter-Semmelknödel auf saurem und gematschten Salat – muss man nicht noch einmal essen. Nach einem Kaffe mache ich mich auf den Rückweg.

Pfitscher Lacke

Pfitscher Lacke

Es geht entlang der Kaser und Pfitscher Lacke gemütlich zum Pfitscher Joch und dann rechts ab und länger als gedacht durch Steine und Geröll hinauf zur Taufenscharte (2318 m).

Verlaufen kann man sich hier nicht - bestens ausgebaute Wege

Verlaufen kann man sich hier nicht – bestens ausgebaute Wege

Hinauf zur Taufenscharte

Hinauf zur Taufenscharte

Fast oben...

Fast oben…

Bis hierhin benötige ich ca. 30 Min. Dann geht es steil und in unendlich vielen Serpentinen hinab bis zur Leiteralm, zunächst sonnig über eine Wiese, dann durch Wald mit gefährlichen Wurzeln und Stolperstellen, die man im Halbschatten oft erst in letzter Sekunde bemerkt – ziemlich ermüdend, v.a. untem im Wald beginnt es irgendwann zu nerven.

Langer und ermüdender Abstieg. Konzentration bitte!

Langer und ermüdender Abstieg. Konzentration bitte!

An der Leiteralm trinke ich mir noch ein Bier und leere vorher in einem Zug meine letzte Flasche Wasser (ca. 1 Std. ab Taufenscharte).
Und dann schwebe ich mit dem Korblift langsam hinab und bin ziemlich geschafft, aber froh, endlich die Runde einmal gemacht zu haben. Bis auf die Hochgangscharte war alles gar nicht so schlimm….
Zu Hause duschen, relaxen, lesen, bevor Matthes Spaghetti bolognaise macht und ich einen echten gem. (= gemischten) Salat vorbereite.

Partschins Wasserfall, Durster Hof, Schwimmbad

Heiter bis 32°, schwül

Barbara wünscht sich heute nichts Schweres. Wir laufen über den Naturnser Waalweg und den Sagenweg hinauf zum Wasserfall. Heute kann man bis ganz an den Zielbach heran gehen – kaum Gischt.

Wasserfall - ganz nah dran

Wasserfall – ganz nah dran

Wir schauen uns den Wasserfall dann aber noch von der Aussichtsrampe weiter oben an, von wo er allerdings überhaupt nicht mehr spektakulär aussieht – er gischtet nur vorbei.

Oberhalb des Wasserfalls

Oberhalb des Wasserfalls

Zielbach

Zielbach

Genau!

Genau!

Im Restaurant am Wasserfall essen wir fangfrische Forellen und Salat vom Buffet. Danach laufen wir von Birkenwald hinauf zum Durster-Hof, um den auch einmal gesehen zu haben.

Durster Hof, noch im Bau

Durster Hof, noch im Bau

Keine Ahnung, was das mal werden soll. Überall Stein, merkwürdige Intarsien, ein begonnenes Walhalla hinter der Jause, ein dunkles, kühles Loch im Berg…

Himbeeren mit Eis - sehr zu empfehlen

Himbeeren mit Eis – sehr zu empfehlen

Aber die Spezialität des Hofes ist gut: Ganz viel frisch gepflückte Himbeeren mit Eis für 4,50 €.

"Unser" Haus von Durster aus gesehen

„Unser“ Haus von Durster aus gesehen

Auf demselben Weg zurück und dann noch für 1,5 Std. ins Schwimmbad, das heute wegen fehlender Sonne, dafür aber mit umso mehr Wind ziemlich leer ist.
Heute Abend gibt es nur einen Salat und Brot.
Wir sitzen noch bis Mitternacht bei lauem Windchen auf der Terrasse und trinken Wein.

Zufritt-Stausee – Marteller Hütte

Sonnig, bis 33°. Nachmittags Quellbewölkung

Gegen 9 Uhr fahren wir los ins Martelltal, eine Stunde später sind wir am bereits überfüllten Parkplatz am Talschluss oberhalb des Zufritt-Stausees. Wir zwängen uns an der Bus-Wendeschleife in die letzte Parklücke und bezahlen brav unsere Parkgebühren am Automaten.
Die Tour haben wir ja schon einige Male gemacht, ist aber immer wieder schön – für Barbara aber zunehmend unakzeptabel und „mit Sicherheit das letzte Mal“, obwohl sie ohne Blessuren oben ankommt.

Auf dem Weg zur Zufallhütte

Auf dem Weg zur Zufallhütte

Wir laufen den breiten Zugangsweg hinauf zur Zufallhütte und dann weiter auf das wunderschöne Plateau des Plimabachs, der sich aus den Gletschern speist. Die Gletscher sind schon ziemlich abgeschmolzen, eine deutliche Abnahme gegenüber den letzten Besuchen hier oben.

Noch ist alles easy

Noch ist alles easy

Wasserfall oberhalb der Staumauer

Wasserfall oberhalb der Staumauer

Disteln und Wollgras

Disteln und Wollgras

Auf dem Plateau

Auf dem Plateau

Am Staudamm wurde ein wenig umgebaut: es gibt jetzt einen neu angelegten Gletscher-Wanderweg, wodurch sich die Wegführung etwas verändert hat.

Prima Plima

Prima Plima

Wir laufen an der Plima entlang bis man nach einiger Zeit an den von Barbara gefürchteten Abzweig zum steilen Aufstieg zur Marteller Hütte gelangt. In Serpentinen geht es steil über 300 m hinauf.

Marteller Hütte

Marteller Hütte

Heute ist Sonntag und scharenweise Einheimische sind unterwegs. Da der Platz oben an der Hütte begrenzt ist, muss ich als Schnellster einen Tisch freihalten. Zur Übung für die noch zu bewältigende Tour zu den Spronser Seen laufe ich langsam, aber stetig ohne Pause und Warten hinauf. Oben keuche ich zwar ein wenig, aber es geht. Liegt vielleicht auch an der dünneren Luft in 2650 m Höhe. Jedenfalls ergattere ich einen freien Platz in der Sonne.

Verdiente Brotzeit

Verdiente Brotzeit

Nach einiger Zeit kommt Gaby an, etwas später trudeln die ausgepowerte und schimpfende Barbara und Matthes ein. Geht doch!
Wir bestellen Gemüselasagne und Speckknödelsuppe, Radler, Schorle, Kaffee und Erdbeerkuchen. Relaxen, in der Sonne sitzen, Berge und Leute gucken – ist doch schön!

Lacke hinterm Haus

Lacke hinterm Haus

schöne Spiegelung

Schöne Spiegelung

Lacke von der Hütte aus

Lacke von der Hütte aus

Hinten die Plima auf dem Weg nach unten

Hinten die Plima auf dem Weg nach unten

Gegen 14 Uhr geht es ab nach unten, klappt bei allen problemlos.

Barbara und Gaby auf dem Weg nach unten

Barbara und Gaby auf dem Weg nach unten

Wir nehmen einen alternativen Rückweg quer durchs Plimatal, wobei uns zwei Brücken helfen, die tosenden Arme des „Baches“ zu überqueren.

Plimaüberquerung

Plimaüberquerung

Nach einem kleinen Anstieg sind wir auch schon hinter der Staumauer und müssen dann nur noch hinunter bis zum Parkplatz. 1 Std. 50 später sitzen alle im Auto.
Details zur Wanderung hier.

Steinbrech

Steinbrech

Ich bereite das Abendessen vor: Grüne Bohnen-Tomaten-Salat mit Essig-Senf-Öl-Dressing, Salzkartoffeln und Koteletts, um die sich dann aber Matthes kümmern muss. Lecker, besonders wenn man Hunger hat. Matthes Grillsoßen passen prima dazu und den Nachtisch (frische Erdbeeren aus dem Martelltal – von Barbara vorbereitet – mit Joghurt aus südtiroler Bergbauernmilch) verputzen wir auch noch hinterher.

Und endlich schreiben wir heute unsere Ansichtskarten fertig, damit wir nicht früher wieder zu Hause sind als die Karten.

Meran: Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Sonnig, bis 33°. Nachmittags einige Wolken

Nach dem Frühstück, ein wenig Aufräumen und Gymnastik fahren wir zu den Trauttmansdorffer Gärten.

Hier kann man auch 6 Std. fotografieren

Hier kann man auch 6 Std. fotografieren

Im Vivarium: Gecko lässt grüßen

Im Vivarium: Gecko lässt grüßen

So viele schöne Details

So viele schöne Details

Licht und Schatten

Licht und Schatten

Der Garten von oben

Der Garten von oben

Der Garten von unten

Der Garten von unten

Ca. 6 Std. bummeln wir durch den wunderbar angelegten Park mit unendlich vielen Blumen, unterschiedlichen Themenbereichen und schön integrierter Gartenkunst. Man kann sich meistens im Schatten bewegen, was die 32° erträglich machen.

Aeskulapnatter auf Pirsch

Aeskulapnatter auf Pirsch

Bienen auf Beutezug

Bienen auf Beutezug

So fein

So fein

In der „Unterwelt“ kühlen wir uns etwas ab bei einer Multimediashow mit verschiedenen Stationen, die das Pflanzenwachstum spielerisch erklären.

In der Unterwelt: Wichtige Bausteine der Pflanzenernährung

In der Unterwelt: Wichtige Bausteine der Pflanzenernährung

Ganz knuffelig finde ich das Knollenhaus – gebaut aus Schindeln mit Rund- und Spitzbögen und Kuschelecken zum Lesen und Entspannen. Alles rund.

Kuschelig im Knollenhaus

Kuschelig im Knollenhaus

Aktion: Pflanzenstengel im Wind

Aktion: Pflanzenstengel im Wind

Unheimliches im Hexengarten

Unheimliches im Hexengarten

Oberhalb der Sonnenterrassen hinter dem Schloss schauen wir uns noch den verbotenen Wald mit allerlei seltsamen und verhexten Gegenständen an, bevor wir zum Schluss noch dem Touriseum im Schloss einen Besuch abstatten, wo die Entwicklung des Tourismus in Südtirol dargestellt wird.

Im Touriseum nachgebautes südtiroler Idyll

Im Touriseum nachgebautes südtiroler Idyll

Auf die Sissi-Räumlichkeiten haben wir keine Lust mehr. Der Garten insgesamt hat aber unsere absolute Empfehlung!

Zu Hause gibt es zum Kaffee kalte Melone mit Vanillepudding und Feigenbrot mit Käse. Danach Ausruhen oder Lesen – ich will „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ unbedingt durchlesen – die Geschichte nervt schon ziemlich.

Zu Essen gibt es heute Spinat-Spätzle mit Senf-Schnitzelrouladen in Weißwein-Sahne-Soße und gedünstetem Fenchel.
Auf der Terrasse halten wir heute es bis 0:30 Uhr aus, eine schöne laue Sommernacht.

Nigerpass – Haniger Schwaige und zurück

Sonnig, bis 25°, in Partschins bis 33°

Glücklicherweise habe ich gestern Abend noch eine Alternative zur geplanten Tour zur Eishütte gefunden. Nach dem Frühstück fahren wir über die Autobahn bis Bozen. Ab Bozen haben wir einige langsame Busse vor uns, die uns auf dem Weg ins Eggental ausbremsen. Wir wählen die Route über Deutsch- und Welschnofen, biegen hinter dem Karersee ab auf die Landstraße nach Tiers und parken am Nigerpass, direkt unter dem Rosengarten.
Hier ist es sehr viel kühler als bei uns im Vischgau, ist uns aber sehr willkommen. Zunächst wandern wir gemütlich einen Forstweg hinauf bis zur Nigerquelle. Weiter geht es dann steil in Kehren hinauf bis an den Fuß der Rosengartengruppe. Phantastisch! Die Dolomiten können immer wieder begeistern.

Erster Blick auf die Rosengartengruppe

Erster Blick auf die Rosengartengruppe

Wir laufen nun immer auf und ab unterhalb der Rosengartenwände entlang über Wiesen und durch lichten Wald bis zur Schulter der Angelwiesen, die schönste Stelle der abwechslungsreichen Wanderung.

Immer unterhalb der Rosengartengruppe

Immer unterhalb der Rosengartengruppe

Ab hier eher unanstrengend

Ab hier eher unanstrengend

Zur Schwaige

Zur Schwaige

Angelwiesen - Hier Picknicken!

Angelwiesen – Hier Picknicken!

Spinnennetz

Spinnennetz

Die Zacken kommen immer näher

Die Zacken kommen immer näher

Der Blick auf den Rosengarten hat sich ständig verändert, man erkennt in der Ferne die Texelgruppe, die Ötztaler Alpen, die Ortlergruppe, die Steilabhänge des Etschtals, Bozen und die Latemar-Gruppe. Soviel Berge auf engstem Raum!

Haniger Schwaige: Gut besucht.

Haniger Schwaige: Gut besucht.

Durch Wald nun noch hinab ins Purgametschtal und schon ist man an der Haniger Schwaige, wo wir in der Sonne sitzen, Radler trinken und zu Mittag essen. Nach einem Kaffee geht es auf gleichem Weg zurück.
Weglänge 2x 4,5 km / reine Gehzeit 2x 1 Std. 30 / 378 HM + 165 HM

Hier würde man sich als Kuh wohl auch wohlfühlen

Hier würde man sich als Kuh wohl auch wohlfühlen

Noch einmal Angelwiesen

Noch einmal Angelwiesen

She's walking...

She’s walking…

Die Rückfahrt geht schneller – keine Busse vor uns. Wir kaufen in Rabland ein – das Thermometer zeigt 34°.

Das Abendessen fällt heute magerer aus: Bunter Salat und eine mit Zucchini-Lauch gefüllte Blätterteig-Quiche.
Den Abend verbringen wir wieder bis Mitternacht auf der Terrasse – eingemummelt in warme Sachen.

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