Archiv der Kategorie: 2016: Saint-Guénolé | Cornouaille

Penmarch und unendliche Strände

Rückfahrt 

Das Haus ist aufgeräumt, alle Sachen ins Auto gepackt, die Fahrräder angeschnallt. Gegen 6 Uhr fahren wir los.
Bis Quimper ist es ziemlich nebelig. Obwohl Bison fute ein ’schwarzes Wochenende‘  angekündigt hat, verläuft die Fahrt ohne Probleme. Weder um Rennes, Caen oder Rouen, nicht einmal mal an den Mautstellen gibt es nennenswerte Probleme.

Keine Probleme
Keine Probleme

Kurz vor Rouen machen wir eine Mittagspause und als etwas später endlich die Nachricht kommt, dass Helena geboren ist, hält mich nichts mehr. In 10 Stunden sind wir zu Hause.

Ein sehr schöner Urlaub ist zu Ende.

Treffiagat: Plages de Skividen und Le Reun

Noch einmal perfektes Wetter. Unser letzter Urlaubstag.

Blick auf
Blick auf Leconil
Wunderschöne Kontraste
Wunderschöne Kontraste
Meereskohl in den Dünen
Meereskohl in den Dünen

Wir fahren noch einmal an den schönen Strand hinter Treffiagat, Plage de Skividen bzw. Le Reun. Unsere Badematten legen wir in die Nähe der Felsen: Perfekte Übersicht über den gesamten Strandbereich von Léhan bis Leconil. Jeder macht wozu er Lust hat: Am Strand entlang laufen, Muscheln oder Steine sammeln, Fotografieren, Lesen und Baden! Ich hab zu Beginn eine paar Probleme mit der starken Strömung, zudem fällt der Grund hier ziemlich schnell ab.

En detail
En detail
Segeltraining
Segeltraining
Weitwinkel
Weitwinkel

Bis 13 Uhr halten wir es am Strand aus. Auf der Rückfahrt kaufen wir noch etwas für die Rückfahrt und für zu Hause ein. Wir verputzen die Reste von gestern mit Salat, liegen bis zum Kaffee in der Sonne und jeder packt schon ein wenig vor sich hin.

Sehr zu empfehlen
Sehr zu empfehlen

Für unser Abschiedsessen haben wir zu 19 Uhr einen Tisch in „La Voilerie“ bestellt. Wir haben schon lange Hunger, sind aber dennoch so ziemlich die ersten Gäste. Es gibt hier ein nettes und einfaches Konzept: Aus den auf einer Schiefertafel notierten Vor-, Haupt- und Nachspeisen stellt sich jeder bei gleichem Preis ein Menü zusammen. Vorher genehmigen wir uns einen Aperitif und dabei einen weißen Gascogne-Wein. „La Voilerie“, sehr zu empfehlen und der Chef spricht sogar deutsch.

 

Meer: Croaz an Dour und mit dem Fahrrad nach Kerity

Gegen 10 Uhr sind wir am Parkplatz Croaz an Dour und parken neben den Ruinen einer Atlantikwall-Zementfabrik.

Atlantikwall-Zementfabrik
Atlantikwall-Zementfabrik

Wir laufen wieder über endlosen Strand am Meer entlang bis zum Etang der Kergulan und zurück, wobei wir das letzte Stück durch die befestigten Dünen abkürzen.

Unendliche Weiten
Unendliche Weiten
Noch mehr Erinnerungen an die Besatzungszeit der Deutsche
 Erinnerungen an die deutsche Besatzungszeit
Warten auf Nahrung
Warten auf den richtigen Bissen 
Etang de
Etang de Kergulan
Zugang durch die Dünen
Zugang durch die Dünen
Kunst am Betonwerk
Kunst an der Zementfabrik

bunker_12_5354

bunker_13_5359

bunker_14_5363

bunker_15_5364

In Tronoen schauen wir uns noch einmal den imposanten Calvaire an, auf dem sehr bildhaft das Leben Jesu dargestellt ist.

Abendmahl
Abendmahl

Mittags machen wir uns einen kleinen Salat und hauen uns danach in die Sonne. Nach dem Kaffee fahren Gaby und ich mit dem Fahrrad nach Kerity, bummeln über die Mole, schauen bei bester Sicht aufs Meer, den Anglern beim Fischen und den Jugendlichen beim Kopfsprung zu. Sehr entspannend hier am „Hafen“, lecker das Bier im „Nautilus“.

Buntes Treiben im "Hafen" von Kerity
Buntes Treiben im „Hafen“ von Kerity
Taxiboot
Taxiboot
Blick von der Mole
Blick von der Mole

Über Velostrecke V5 fahren wir zurück nach St. Pierre und vorbei an Phare d’Eckmuhl und N.D. de la Joie nach Hause .

Abendessen gibt es heute auf der Terrasse: Nach einem Lillet-Cocktail als Apéritif gibt es Nudel mit Sauce bolognaise und Zucchini, Salat, Joghurtmousse mit Aprikose.

Der recht kühle Wind treibt uns dann aber doch früh ins Haus.

 

Morgens Regen und Rundwanderung Loctudy

Der erste Regen in diesem Urlaub. Bis ca. 14 Uhr regnet es fein vor sich hin und drückt ein wenig die Stimmung. Zum Glück habe ich noch genügend zu lesen.

Aus Langeweile verarbeite ich zu Mittag unsere Lebensmittelreste zu einem kleinen Buffet: Es gibt Rote-Linsen-Suppe, Auberginenmus, überbackene Nudeln mit Paprika, Tomaten, Käse und Ei.

Schloss Doudy
Schloss Dourdy: Waisenhaus, Militärkrankenhaus, heute Teil eines Feriendorfes

Gegen 14:30 Uhr fahren wir bei noch bedecktem Himmel nach Loctudy, wo wir am Hafen parken. Von hier aus starten wir zur ausgeschilderten Rundwanderung „LAE ar Barrez“. Zunächst folgen wir dem GR 34 vorbei am Château Dourdy bis Queffen und weiter zum Menhir mouille bis zum Damm bei Rosquerno.

Menhir
Menhir de Penglaouic
Rivière de Pont l'Abbé
Rivière de Pont l’Abbé

Hier biegen wir ab ins „Landesinnere“: Es geht vorbei an einem Pferdehof und dem nicht mehr vorhandenen Ecomusée (gab es das jemals?) und dann durch die wenig attraktiven, eher öden landwirtschaftlich genutzten Gegenden von Kerlot und Kerlagadec, wo wir abkürzen und auf direktem Weg über Allée Briemen und dem GR 34 nach Loctudy zurück gehen. Und jetzt scheint auch wieder die Sonne.

Wir kochen heute trotz Mittagsbüffets noch einmal: Schweinegeschnetzeltes mit Paprika in Sahnesoße und Reis, dazu ein gemischter Salat.

Und dann natürlich abends wieder Mölkky.

Mitbringsel kaufen und Quimper

Es ist bedeckt, regnet aber nicht. Viel besser soll es heute leider nicht werden.

Fischkisten am Hafen
Fischkisten am Hafen

Wir gehen hinunter zum Hafen in Saint Guénolé und stöbern durch den Comptoir de la Mer auf der Suche nach Mitbringsel. Natürlich können Oma und Opa an den Babysachen nicht einfach so vorbeigehen… Konserven sind auch immer gut.

Felsen vor Saint Guénolé
Felsen vor Saint Guénolé
Au weia, sterbliche Gefahr!
Au weia, sterbliche Gefahr!
Steinmonster
Steinmonster
Dolmen am Museum
Dolmen am Museum

Wir laufen an der Felsküste entlang bis zum Musée de la Préhistoire und querfeldein nach Hause zurück. Es wird heller.

Strand hinterm Museum
Strand hinterm Museum

Wir machen uns zu Mittag einen Nizzasalat und fahren nachmittags nach Quimper. Unterwegs ein paar kleine Staus um Pont l’Abbé. In Quimper sind laut Parkleitsystem alle Parkhäuser in der Innenstadt besetzt, weshalb wir direkt auf dem Parkplatz Locmaria parken.

Quimper: Steir
Quimper: Steir

Am Odet entlang laufen wir in die Stadt, biegen an der Einmündung der Steir ab und bummeln ohne Ziel durch die Fußgängerzonen und Altstadt. In der Stadt großes Gedränge, an vielen Ecken dudeln irgendwelche Säcke. Wir reihen uns ein in den Besucherstrom durch die Kathedrale – sind aber schnell wieder draußen, kaufen schöne Postkarten und trinken an den Markthallen ein Bier.

Ziemlich voll
Ziemlich voll

regen_9_5275

regen_9_5278

Schöne Gassen in Quimper
Schöne Gassen in Quimper
Altstadt Quimper
Altstadt Quimper

Auf der Rückfahrt wieder Staus um Pont l’Abbé . In Plomeur kaufen wir ein und tanken günstig an der Supermarkt-Tankstelle.

Abends gibt es Pizza und Salat.

Wanderung bei Treffiagat

Sonne! Nach dem Frühstück (natürlich wieder mit frischen Baguettes und Croissants) fahren wir über Guilvinec und Treffiagat zum Parkplatz am Plage und Menhir de Léhan.

So muss ein Strand sein!
So muss ein Strand sein!

Eine gut markierte Rundwanderung führt uns zunächst über die Dünen bis zum Plage de Skividen.  Wunderschöner Strandabschnitt.

Einfach nur schön
Einfach nur schön
Staunen
Staunen

Wir biegen ab Richtung Kervai, kommen am Menhir von Le Reun vorbei und gelangen schließlich über Le Merlot (hier hat jemand einen kleinen Weinberg angelegt mit Merlot-Trauben?  :-)) und Kerléguer zur netten Chapelle Saint Fiacre.

Menhir Le Rheun
Menhir Le Reun
Chapelle St. Fiacre
Chapelle St. Fiacre

Über Keristin geht es zurück zum Parkplatz. Nette 8-km-Runde, die man gemütlich in 2 Stunden bewältigen kann.

In Guilvinec kaufen wir am Hafen fangfrische Seeteufelfilets und Jakobsmuscheln, im gut sortierten Intermarché alles, was noch fehlt oder wir gerne essen wollen.

Zuhause machen wir uns einen Salat mit Baconstreifen, Jakobsmuscheln und Zitronenvinaigrette, dazu gibt es Baguette und Rilettes. Hmmh.

Lesen, Kaffee, Kuchen, in der Sonne liegen und nach kochen und essen noch eine Runde Mölkky – das war es für heute.

Seeteufel
Seeteufel

Seeteufel auf Gemüsebett mit einer Sahne-Noilly Prat-Reduktion und Bandnudeln, als Dessert Joghurtmousse mit Aprikosenmus.

Meer: Plages de la Torche und Tronoen

Matthes hat uns heute frische Baguettes und Croissants geholt. Welch ein Genuss nach der Woche mit Brot von gestern!

Liegt da eine dicke Hummel tot auf unserem Terrassentisch? Bei genauerer Betrachtung sie man sie aber noch leicht atmen. Mit Zuckerwasser gelingt mir die erfolgreiche Wiederbelebung. 30 Min. später hebt sie ab, trocknet ihre Beine am Sonnenschirm und fliegt weg.

Infinity
Infinity

Nach dem Frühstück fahren wir bei Ebbe zum Plage de la Torche. Gaby weiß plötzlich wieder, warum wir noch einmal hierhin wollten: Blau, weiß, Sonne, unendlicher Strand, kaum ein Mensch zu sehen. Unglaublich erholsam das langsame Schlendern am Meer entlang. Wir laufen bis zum 2. Bunker und wieder zurück, was knapp 3 Stunden dauert.

Unglaublich
Unglaublich
Blitzschnelle Gravelots
Blitzschnelle Gravelots
Träge Möven
Träge Möven
Kunst am "blokhaus"
Kunst am „blokhaus“

Zu Hause verlängern wir die Reste von gestern zu Couscoussalat. Danach Lesen und Sonnen bis zum Kaffee.

Bei wolkenlosem Himmel fahren wir gegen 16 Uhr noch einmal an den Strand von Tronoan. Die strandnahen Parkplätze sind alle besetzt, ich muss ein Stück abseits parken. Es ist Flut und es weht ein kräftiger Wind. Wir bekommen ein paar der hier praktizierten Wassersportarten geboten: Wind-,  Kitesurfen und Wellenreiten.

Gegen 18 Uhr wird es uns dann am Wasser doch zu kühl, ab nach Hause. Zu essen gibt es heute Koteletts mit grünen Bohnen und Kartoffeln, Vanille-Aprikosen-Pudding und Cidre.

Nach 3 Runden Mölkky fahren wir noch einmal an die Felsküste von Guénolé und warten auf den Sonnenuntergang.

Wir sind nicht die einzigen
Wir sind nicht die einzigen
Gleich ist sie weg
Gleich ist sie weg

Umzug nach Penmarc’h

Wir haben es nicht eilig und auch nicht weit, 7:30 Uhr aufstehen reicht.
Duschen, Frühstücken, Einpacken sind bis 9:30 Uhr erledigt, die Abrechnung mit Philipp geht zackzack und ohne Kontrolle.
Die Fahrt über Quimper nach St. Guénolé verläuft ohne Probleme – kurz nach 12 Uhr parken wir am Phare d’Eckmuhl.

Saint-Pierre mit Phare d'Eckmühl und Semaphore
Saint-Pierre mit Phare d’Eckmühl und Semaphore

In der Creperie bestellen wir uns Galettes (da haben wir schon deutlich bessere gegessen), Gaby Moules frites. Danach laufen wir noch eine Runde um den Leuchtturm und ein Stück am Meer entlang Richtung Kerity.

Wieder Ebbe - man riecht es
Wieder Ebbe – man riecht es
Es war einmal...
Es war einmal…

In dem etwas düsteren und wenig einladenden Intermarché in St. Guénolé kaufen wir ein. Vorteil: Man kauft nicht zu viel, weil es nicht viel gibt.

Um 15:30 Uhr sind wir am Ty Mamig, wo uns Anne und Michel sehr nett begrüßen. Sie haben frischen Zitronenkuchen und Cidre mitgebracht. Ein wenig hat sich hier seit dem letzten Mal tatsächlich auch verändert, es gibt eine Einfahrt und Parkraum für 2 Autos.

Ty Mamig
Ty Mamig

Wir teilen die Zimmer auf, laden aus und sitzen eine Stunde später bei Kaffee und Zitronenkuchen auf der Terrasse in der Sonne und von da bewegen wir uns heute eigentlich auch nicht mehr weg.

Zu essen gibt es Couscous mit Merguez und Tomaten-Gurkensalat.

Abends testen wir Mölkky auf der Kieseinfahrt – geht prima. Die Kegel stehen gut und man muss deutlich genauer treffen, als auf der Rasenfläche. Zufällig fällt kein Kegel mehr um.