Autor: Pit Aretz (Seite 1 von 53)

Bari

Bari und Rückflug

Um 7 Uhr geht der Wecker. Koffer packen, ab ins Auto. Wir setzen Marion und Danilo am Flughafen ab und fahren dann nach Bari. Unser Flug geht erst um 16:30 Uhr, Zeit genug sich noch ein wenig Bari anzuschauen.

Versteckt in einer Seitenstraße, der Autosilo Vittoria

Das Auto parken wir in der Garage Vittoria in der Innenstadt. Man gibt das Auto samt Schlüssel ab. Das Gepäck ist unter Beobachtung, man muss nicht in viel zu engen Parkhäusern rumkurven und am Ende steht das Auto abfahrtbereit parat. Sehr bequem und ein guter Tipp.

Zunächst gehen wir frühstücken, Kaffee und ein süßes Cremeteilchen.

Ostern – die Hasen sind hier gigantisch

Da wir keinen rechten Plan haben bummeln wir kreuz und quer durch die Altstadt und zum Hafen. Wir sitzen in der Sonne und schauen den Fischern und Anglern zu.

Noch eher ruhig…
Geschäftiges Treiben am Hafen
Nur ein paar Angler
Piazza ??

Kathedrale und Basilika sind sehr ähnlich, schöner ist allerdings die Basilica San Nicola.

Kathedrale
Kathedrale
Basilika

Wir laufen die Einkaufsstraßen hinauf und hinunter, zur Lungomare die Bari und am Meer entlang wieder zurück zur Altstadt. In der Bar Miramare essen wir eine Kleinigkeit und bummeln dann langsam zum Parkhaus zurück.

Eine von ganz vielen engen Gassen
Auf dem Wasser keinerlei Hektik.

Abgabe des Autos, Einchecken und Sicherheitsüberprüfung ohne Probleme – leider verzögert sich der Abflug wieder um 45 Min.
In Hahn ebenfalls keine Probleme – das lange Warten aufs Gepäck müsste allerdings auch nicht mehr sein.

Wir fahren über Bernkastel-Kues und Belgien zurück. Vorher essen wir aber noch in Scherers Landgasthof in Horbruch – sehr gut!

Tarent und Umgebung

Terra delle Gravine, Tarent und Martina Franca

LATERZA

Nachdem wir gestern den ganzen Tag quasi im Auto gesessen haben wollen wir uns heute wieder etwas bewegen. Wir fahren in den Parco Naturale Terra delle Gravine und wandern entlang der Schlucht in der Nähe von Laterza.

Schöne Schlucht bei Laterza
Viel Blühendes
Blick bis zum Meer
Muschelabdruck im Kalkstein

Blumen, Bienen, schöne Aussichten, in der Ferne erahnt man das Meer.

TARENT

Blick auf den Industriehafen von Tarent

Weiter geht es nach Tarent. Die Durchfahrt-Verboten-Beschilderung wegen Unterspülung ignoriert Danilo wie alle anderen Italiener auch – man kann doch durchfahren.

Schöne schattige Promenade

Nach einem kleinen Stau in Tarent parken wir in der Neustadt am Meer auf der Lungomare Vittorio Emanuele III.

Rotonda gegenüber der Kommunalverwaltung
Castello Aragonese
Für Fischerboote muss die Drehbrücke nicht gedreht werden.

Es ist Karfreitag, die Geschäfte sind geschlossen, keine Bestuhlung draußen, kein Cafe scheint geöffnet zu haben. In der Einkaufsstraße werden noch parkende Autos abgeschleppt wg der Karfreitag-Prozession.
In der Nähe des Autos finden wir einen kleinen Imbiss, wo wir uns Panini bestellen.

Auf der Suche nach einem Café

MARTINA FRANCA

Eingang in die Altstadt von Martina Franca (Piazza XX Settembre)

Im Gegensatz zum schmuddeligen Tarent präsentiert sich Martina Franca als saubere und propere Stadt mit einem verwirrenden Altstadtgassen-Gewimmel. Gefällt uns gut!

In der Altstadt von Martina Franca
(zum Vergrößern klicken)

Zum Abendessen ist es noch zu früh, deshalb fahren wir noch kurz am Haus vorbei und packen schon ein paar Sachen – morgen geht es zurück.

PRIMI & VINI

Für unser Abschlußessen fahren wir nach Polignano. Die Straßen sind voll, deshalb parken wir direkt vor der Unterführung am Bahnhof und laufen das kurze Stück in die Altstadt. Noch eine kleine Runde durch die Gassen und dann zum Ristorante primi & vini.

Spaghetti frutti di mare

Sehr aufmerksame Bedienung, leckerer Wein, leckeres Essen und ebensolches Dessert – rundum gelungen. Pappsatt fahren wir zurück und lassen die schöne Woche mit einer Flasche Rosé von Giovanni noch einmal Revue passieren und ausklingen.

Gargano

Vieste, Peschici

OSTKÜSTE

Die Anfahrt über Bari, Foggia und Manfredonia zieht sich trotz Autobahnbenutzung ziemlich in die Länge. Wir fahren immer nah an der Küste entlang Richtung Vieste. Erste schöne Ausblick auf die kreidige Steilküste.

Blick aufs Meer
Meer und Möwe

Wegen der steilen Küste ist es kaum möglich ans Wasser zu kommen. Campingplätze, über die man ans Wasser kommen könnte, haben noch nicht geöffnet. So bleiben bis Vieste nur ein paar Ausblicke.

Arco di San Felice

VIESTE

Am Hafen parken wir

Zur Mittagszeit sind wir in Vieste. Der lange Strand vor Vieste ist noch menschenleer und wirkt wie ausgestorben .

In den Gassen von Vieste
(Zum Vergrößern klicken)

Durch die engen Gassen laufen wir hinauf zum Kastell und über Treppen am Meer entlang zum Ristorante & Pizzeria Guarda che Luna, von wo man einen schönen Blick auf die Landzunge mit San Francesco hat.

Landzunge mit San Francesco

Mittagessen. Meine Dorade sieht gut aus, hätte aber etwas größer ausfallen können 🙁

Lecker, aber sehr überschaubar
Im Hintergrund der Faro di Vieste

PESCHICI

Durch die Gassen gehts zum Auto zurück und dann in unendlich vielen Kehren weiter nach Peschici, wo wir uns die Altstadt anschauen. Durchs Stadttor bummeln wir über die Via Roma und Castello hinunter zum mittelalterlichen Kastell und in einem Bogen über die Via Colombo wieder zurück.
Man sollte nicht versäumen in der Gelateria Michel Peschici ein Eis zu essen!!

Kastell am Ende der Altstadt

In den Gassen von Peschici
(Zum Vergrößern klicken)

Die Rückfahrt über die SS89 und Autobahn dauert und dauert – dass Danilo nicht einschläft…
Im Ort kaufen wir noch kurz vor 20.00 Uhr etwas ein, vergessen aber das letzte Brot und essen das, was noch da ist.

Alle sind ziemlich geschafft. Für eine Tagestour ist es eigentlich zu weit.

Zum Castel del Monte

Ruvo di Puglia, Castel del Monte, Trani, Weinprobe

Heute ist Castel del Monte-Tag.

RUVO DI PUGLIA

Über Bari und Bitonto fahren wir zunächst nach Ruvo di Puglia, wo wir uns die romanische Kathedrale von Friedrich II inspiriert (wegen Gottesdienst nur von außen) anschauen.

Ruvo di Puglia: Rathaus

Auf einem großen Parkplatz mit Shuttleservice unterhalb des Castels muss das Auto abgestellt werden. Der Touristenandrang hält sich (noch?) in Grenzen.

Dom von Ruvo

Verzierungen am Portal
(Zum Vergrößern anklicken)

CASTEL DEL MONTE

Das Castel del Monte (UNESCO Weltkulturerbe seit 1996) ist ein Bauwerk aus der Zeit des Stauferkaisers Friedrich II. Errichtet wurde es von 1240 bis um 1250, wahrscheinlich aber nie ganz vollendet.

Offizielle Website

Sehr imposant

Sein Grundriss ist achteckig. An jeder der Ecken steht ein Turm mit ebenfalls achteckigem Grundriss.
Der Baustein ist heller gelblicher oder grauweißer Kalkstein aus der Umgebung. Das Material des Eingangsportals und einiger anderer Bauelemente ist Breccia rossa, ein Konglomeratgestein. Einige der Säulen in den Innenräumen sind aus grau-orangefarbenem Marmor. Der ursprüngliche Fußboden aus farbigem Mosaik ist nur noch in Spuren erhalten.
Die Räume sind in zwei Geschossen um einen achtseitigen Innenhof angeordnet.
[Textgrundlage Wikipedia]

Eingangstor

Wir besorgen uns Audioguides und machen uns an die Entdeckung des Castels. Sich die Säle, die Wände mit Marmorplatten verziert vorzustellen fällt allerdings etwas schwer. Da wurde doch sehr viel geplündert.

Castel del Monte – Impressionen
(Zum Vergrößern anklicken)

Die Krone Apuliens

Einmalig in seiner Struktur und ungemein imposant ist das Bauwerk aber allemal.

TRANI

Trani: Auf dem Weg zum Dom

Auf der Rückfahrt machen wir Halt in Trani, das uns unerwartet überrascht. Im Nachhinein hätten wir mehr Zeit einplanen sollen , aber der Termin für die Weinprobe ist schon festgelegt.

Blendend weiß und direkt am Meer – wunderschön

Ein absolutes Highlight ist der blendend weiße Dom direkt am Meer. Den darf man nicht verpassen.

Der Dom von Trani
(Zum Vergrößern anklicken)

Man kann am Hafen entlang bummeln und den Fischern zuschauen. Mehr haben wir heute leider nicht geschafft und Trani ist noch so groß…

Hafenpromenade

SAN VITO

Bevor es zur Weinprobe geht relaxen wir noch ein wenig in San Vito.

Gesessen haben wir gut – bedient hat uns niemand. Wir wollten auch nur sitzen.
Kloster San Vito

Und dann geht’s zur Weinprobe in Terre di San Vito.

Giovanni begrüßt uns am Tor und beginnt seine Runde. Vorbei an uralten Olivenbäumen hinauf auf einen kleinen Turm, von dem aus man einen Überblick über die Weinfelder und Anbauflächen hat.

Leider zu selten fotografiert: Jahrtausende alte Oliven

Weiter geht es in den ursprünglichen Lagerraum, bevor wir zur Verkostung schreiten.
Giovanni fährt auf: Fünf Flaschen Wein (weiß – rosé- rot), Käse, Focaccia, Oliven, Öl, Konfitüren, getrocknete eingelegte Chili-Tomaten, Bruscette, Feigen, Taralli – alles aus eigener Produktion.

Kleine Auswahl an Köstlichkeiten

Giovanni erklärt uns seine Philosophie – nicht verkaufen um jeden Preis, sondern das, was man mag, seinen eigenen Geschmack, seine Ideen – unabhängig von Verbrauchern und Zwischenhändlern und dem Markt.. Und das scheint ihm zu gelingen und klappt finanziell.

Uns hat es sehr gut gefallen

Zum Schluß führt er uns noch in seinen neuen Lagerraum und die Verkaufshalle. Da wir mit dem Flieger sind und Giovanni nicht ins Ausland liefert, können wir nur Konfitüren mitnehmen. Eine Flasche Rosé bekommen wir noch geschenkt.

Auch wenn die Verköstigung pro Person 50€ kostet, ist sie jeden Cent wert.

Wie Danilo die Rückfahrt ohne Crash schafft weiß ich nicht – ich jedenfalls habe einen in der Kirsche.

Matera

Kulturhauptstadt Matera, Polignano San Vito

Kulturhauptstadt Matera 2019

Heute geht es nach Matera, Kulturhauptstadt 2019.
In Matera leben seit über 10.000 Jahren Menschen, die sich neben-, über- und untereinander nach und nach Wohnhöhlen und Häuser in den felsigen Hang aus Tuff gegraben und ausgebaut haben.

Blick auf Matera

Wir laufen vom Parkplatz hinunter zu den Sassi (seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe) und besichtigen zunächst eine typische Höhlenwohnung im Sasso Caveoso (heute Museum). Die in den Fels geschlagene Wohnung ist weitestgehend erhalten mit Möblierung und Haushaltsgegenständen. Hier kann man hautnah erleben, wie elend und unter welchen unerträglichen hygienischen Umständen fast 18000 Menschen hier bis 1952 zusammen mit ihren Kindern und Tieren in einem „Raum“ lebten.

Blick in die Küche von REISEPSYCHO.COM

Leider ist der Andrang hier relativ groß und zu große Gruppen werden durch den Raum geschleust – fotografieren kann man nicht. Nebenan schauen wir uns noch einen Film über Matera an, daneben sind die Gewölbe einer Felsenkirche zu besichtigen.

Angemauertes Fenster

Wir laufen ohne Plan durch das Gewirr der Sassi, treppauf, treppab, kreuz und quer und machen in der Nähe des Domes eine kleine Pause. Danach weiter Richtung Dom, über diverse Treppen hinunter und wieder hinauf und landen schließlich auf der Piazza Vittorio Veneto.

Matera-Impressionen
(Zum Vergrößern anklicken)

Noch mehr Matera-Impressionen
(Zum Vergrößern anklicken)

Hier befindet sich auch der Eingang zur wiederentdeckten Zisterne, die Matera über eine Quelle permanent auch in Trockenzeiten mit Frischwasser versorgen konnte.

Alte Zisterne von Matera
(Zum Vergrößern anklicken)

POLIGNANO SAN VITO

Da wir morgen das Weingut „Terre di San Vito“ besuchen wollen fahren wir dort noch kurz vorbei, um uns anzumelden. Unten am Meer präsentiert sich uns ein alter Wachturm und das Kloster San Vito (heute Künstlerkolonie und nicht zu besichtigen) im schönen Abendlicht.

Spanischer Wachturm
Kloster San Vito

Zum Abendessen fahren wir in die Braceria da Matteo nach Triggianello – eine sehr gute Wahl! Chef und Kellner haben in Deutschland gearbeitet und wollen deutsch sprechen, Verständigung also kein Problem.
In einer Braceria sucht man sich sein Fleisch an der Theke aus. Das wird dann gegrillt und zubereitet und nach und nach an den Tisch gebracht. Besser, frischer und günstiger geht’s nicht.
Hier gibt es natürlich nicht nur Fleisch.

Absolute Empfehlung.

Fleischtheke direkt beim Metzger

Zweite Rundfahrt

Grotta di Castellana, Noci, Alberobello, Locorotondo, Cisternino


GROTTA DI CASTELLANA

Nicht weit ist es bis zur Grotte von Castellana.
Am Parkplatz lassen wir uns etwas überrumpeln und kaufen Tickets für die Höhle (die dann später an der richtigen Kasse gegen echte eingelöst werden müssen) in Kombination mit dem reduzierten Besuch eines 3D-Planetariums.
Da wir aber nicht mehr mit in die Höhle kommen und eh warten müssen schauen wir uns zunächst die nett gemachte 3D-Show an.

Durch das Deckenloch wurde vor der Entdeckung Müll entsorgt
So geräumig wie hier ist es gleich nicht mehr…

Nur in der großen Eingangshöhle darf fotografiert werden, unterwegs hätte man auch kaum noch Zeit dazu. Die relativ große Gruppe muss in 2 Stunden ca. 3 km tief (und zurück) in die Höhle geführt werden. Unterwegs gibt es immer wieder Erklärungen zu Besonderheiten. Sehr beeindruckend und mit Abstand die größte Höhle, in der ich bisher war. An das etwas beengende Gefühl aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit hatte man sich nach ca. 30 Min. gewöhnt.

NOCI

Im wie ausgestorben wirkenden Noci

Vorbei an Putignano fahren wir nach Noci.
Es ist Montag, die Altstadt wirkt wie ausgestorben. Am Ende einer Gasse der Geruch von Steinofenpizza – um die Ecke das geöffnete Dama. Wir bekommen schnell einen Platz und bestellen unser Mittagessen. Für mich Bruscette mit Thunfisch-Tatar (!) und Spaghetti mit Salsiccia. Alles sehr lecker, sehr freundliche und professionelle Bedienung, gute Portionen und absolut angemessener Preis.

ALBEROBELLO

In der Trulli-Stadt

Weiterfahrt nach Alberobello.
Auf der Suche nach den Trulli irren wir zunächst ein wenig umher. Mangels eindeutiger Hinweisschilder finden wir erst nach einer Runde um den Ort eher zufällig einen Parkplatz ganz in der Nähe der Trulli-Stadt.

Trulli von ALBEROBELLO
(Zum Vergrößern bitte anklicken)

Die Trullistadt (seit 1996 UNESCO Weltkulturerbe) lohnt sich unbedingt: Sehr pittoresk, touristisch (na klar), aber noch nicht allzu störend, in den Souvenirläden auch nicht nur Ramsch.

LOCOROTONDO

Aperitif mit Aussicht
Panoramablick ins Valle d’Itria

In Locorotondo parken wir in der Via Nardelli und gönnen uns einen Aperitif draußen sitzend mit wunderschönem Panoramablick ins Valle d’Itria.

Gasse im Abendlicht

Die Altstadt ist nicht sehr groß und schnell durchkreuzt.
In den Gassen sieht man immer wieder aufgehängte Hexen. Haben irgendetwas mit der Karwoche zu tun und ist Tradition in Apulien…

Traditionelle Karwochen-Hexe
Blick zum Himmel aus enger Gasse
Etwas arabisch anmutend…

CISTERNINO

Letzter Ort für heute – es wird schon dunkel – ist Cisternino.
Sehenswert ist die historische Altstadt mit schmalen weißen Häusern und steilen Außentreppen, schmalen Gässchen, Bögen und kleinen Innenhöfen – teilweise im orientalischen Stil erbaut (Zeugnisse der Sarazenen).
Das Herzstück von Cisternino ist die Piazza Vittorio Emanuele mit seinem Uhrturm.

Piazza Vittorio Emanuele in Cisternino
Sonnenuntergang in Cisternino

Rückfahrt über Petite-Pierre

Nach dem Frühstück Koffer packen, auschecken und ab zum Auto, das seit vorgestern im Parkhaus steht.
Überraschung: Nicht zwei Tage a 7,50 €, sondern 25 € sind zu zahlen. Der Sonderpreis gilt nur tageweise. Egal, Auto stand sicher.

Lutzelstein by Google Maps

Wir fahren über Lutzelstein (La Petite-Pierre) zurück, um uns kurz die Unterkunft und Gegend anzuschauen, wo Gaby im Januar ihren Geburtstag feiern möchte. Nettes kleines Dorf mit viel Wald drumherum.

Gaby holt sich Infomaterial, wir laufen hinunter bis zur Burg und beenden unseren Kurzbesuch mit einer einstündigen Wanderung.

Viel Wald zum Wandern

Über Metz und Luxemburg fahren wir nach Hause.

Straßburg

Wir haben ganz gut geschlafen. Am Frühstücksbüffet sehen wir zum ersten Mal eine Auswahl an Crepes und Pfannkuchen. Wir halten uns allerdings an Gewohntes.
Mit der Tram fahren wir wieder bis zur Place Kléber und starten dort unsere Besichtigungstour.

Man muss schon etwas weiter weggehen, um einen Eindruck von der Größe des Münsters zu erhalten
Allein das Eingangsportal ist überwältigend

Das Münster ist so gewaltig, dass man die Dimension von unten nicht erfassen kann. Das liegt aber auch daran, dass man ihn nicht aus der Entfernung anschauen kann, weil die Häuser bis ganz dicht heran gebaut wurden.

Das Liebfrauenmünster wurde zwischen 1176 – 1439 erbaut, begonnen als romanische, vollendet als gotische Kathedrale. Mit 142m war es über 200 Jahre lang das höchste Bauwerk der Welt.

Wir reihen uns ein und bestaunen die ungeheure Dimensionen des Doms. Die astronomische Uhr ist leider verhängt wg. Restaurierungsarbeiten.

So groß…

Bis dicht an den Dom heran wurden die Häuser im Mittelalter gebaut. Besonders schön das Haus Kammerzell (1589) mit wunderbaren Holzschnitzereien.

Mittelalterlicher Domplatz
Schnitzereien am Haus Kammerzell

Nicht weit entfernt die Place Gutenberg.

Place Gutenberg

Wir gehen hinunter zum Schiffsanleger, kaufen unsere Batorama-Fahrkarten.

Rundfahrt unter Glasdach

Die Bootstour einmal um die Altstadt herum, durch verschiedene Schleusen bis hinauf zum Europaviertel dauert ca. 70 Minuten und ist sehr schön.

Rundfahrt mit Boot

Man erfährt allerhand über die Geschichte der Stadt und die Gebäude und Viertel, an denen man gerade vorbeifährt.

Schleusen am Gerberviertel

Vom Anleger laufen wir zum malerischen ehemaligen Gerberviertel Petite France. Es ist späte Mittagszeit und wir finden zum Glück noch einen Tisch draußen vor dem Restaurant L’Oignon. Sehr lecker!

Mittagszeit im Gerberviertel
Einer der Ill-Arme im Gerberviertel
Kanal und Ponts Couverts
Panoramablick von der Barrage Vauban

Gestärkt bummeln wir durchs Petite France Richtung Ponts Couverts, genießen das Panorama der Stadt von der Barrage Vauban aus und laufen an der ENA vorbei zur Tramstation.

Observatorium an der Universität

Wir fahren bis zur Universität, laufen am Observatorium vorbei (geschlossen) zum botanischen Garten, den man gratis besuchen kann. Man kann hier ein wenig die Seele baumeln lassen nach dem langen Tag.

Lohnenswert auch der Besuch des botanischen Gartens
Universitätsgebäude

In einem Kaffee in der Nähe der Uni trinken wir Kaffee und essen Kuchen, laufen dann zurück an den Ill-Kais entlang zur Tram. Für die Enkelkinder kaufen wir noch Bücher, bevor wir ins Hotel zurück fahren.

Abends essen wir in der Nähe im Restaurant Le Najiba zu Abend und sind nach einer Flasche Wein und dem vielen Essen echt platt.

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