Um 15:00 Uhr soll unsere Whalewatching-Tour (bei Oceano gebucht) in Valle Gran Rey starten. Wir haben also viel Zeit auf der Hinfahrt. Über Vallehermosa fahren wir hinauf über die GM-1 und parken an der einer Ermita.

Wir suchen die alten, dunklen Steinhäuser von Arure. Davon gibt’s nicht mehr viele, alle scheinen ins neue Arure gezogen zu sein, das als bunte Häuserschachteln am Hang zu sehen ist.
Der Mirador de El Santo ist gesperrt, wir laufen deshalb unterhalb über den Camino El Santo bis zum Mirador Lamerica. Wunderschöne Tiefblicke aufs Meer und Taguluche!

Mittagessen gibt’s in der Casa Conchita: Huhn, Kotelett, Thunfische, Kichererbsen-Eintopf und Käse. Gut!
Danach hinunter zum Hafen mit Zwischenstopp am Mirador de El Palmerejo. Hier hat César Mandrique ein Restaurant in die Landschaft gezaubert, das heute allerdings vor sich hingammelt: nie hat es sein Publikum gefunden.
Im Hafen noch etwas Kühles und pünktlich um 15 Uhr können wir aufs Boot. Guide Nicole wirbelt herum, Captain Noel bleibt ruhig. Zunächst ein Stück die Küste entlang und tatsächlich eine große Schule großer Tümmler erwartet uns. Ein tolles Erlebnis, v.a. wenn sie direkt vor dem Boot auftauchen, sich auf die Seite drehen und einen anschauen.

Leider sichten wir danach keine weiteren Wale, auch keine Hammerhaie, nur Sturmtaucher fliegen immer wieder um uns herum. Dennoch, sehr schön und extrem entspannend!
Mit knirschenden Scheibenbremsen fahren wir zurück, trinken nach dem Abendessen noch eine Flasche Wein und liegen um 23:00 Uhr im Bett – das schaukelnde Boot und die unendlich vielen Kurven fühlt man immer noch.























