Autor: Pit Aretz (Seite 20 von 57)

Antequera und El Torcal-Naturpark

Granadas Alhambra ist bis zum 14.4. „sold out“ – unglaublich. Stattdessen wollen wir nach Ronda, biegen aber wg. veralteter GPS-Karten falsch ab, fahren (nach 5€ Maut)  in Antequera ab und verfahren uns dort direkt noch einmal auf der Suche nach den Dolmen am Ortseingang – zum Glück, alles Vorsehung!

Antequera - Blick Richtung Festungshügel

Antequera – Blick Richtung Festungshügel

In Antequera suchen wir uns einen Parkplatz und laufen (ist weiter als gedacht) zurück zum Ausgrabungsgelände Conjunto Arqueologico Dolmenes. Auch hier ist der Karteneintrag von Tripadvisor wieder falsch! An der Information gibt es einen Flyer und Informationen, Eintritt und parken frei.

Hügelgrab

Hügelgrab

Einer der Größten

Einer der Größten

Hier geht's raus

Hier geht’s raus

Auf dem Gelände findet man den Cueva de Menga und den Dolmen de Viera aus der Zeit um 3800 v. Chr., die zu den größten Megalithanlagen Europas gehören. Der Menga hat einen Durchmesser von 25 Metern, ist 4 Meter hoch und aus 32 Megalithen aufgebaut, von denen der schwerste rund 180 t wiegt. Nach Fertigstellung der Kammer und des Ganges wurde die Anlage mit Erde bedeckt. Der Hügel ist bis heute erhalten.

Colegio San Francisco Javier

Colegio San Francisco Javier

Plaza Coso Viejo

Plaza Coso Viejo

Paroquia San Sebastian im Hintergrund

Paroquia San Sebastian im Hintergrund

Auf dem Rückweg entdecken wir die sehr schöne Altstadt, überragt von einem Hügel mit den Resten der ursprünglich maurischen Alcazabah. In Antequera gibt es jede Menge Kirchen und Konvente, schöne Plätze und einen Treppenweg hinauf zur Alcazabah und dem sehr schönen Real Colegiata de Santa María La Mayor.

Santa Maria La Mayor

Santa Maria La Mayor

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Calle Parque Maria Cristina

Calle Parque Maria Cristina

Wir besichtigen die Festungsanlagen mit Audioguide, genießen die Aussicht und das schöne Wetter und bewundern die unerwartet schöne Kirche Santa Maria.

Teil der alten Festung

Teil der alten Festung

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Blick auf Santa Maria

Blick auf Santa Maria

Wohin man schaut: Kirchtürme

Wohin man schaut: Kirchtürme

Vor der alten Stadtmauer

Vor der alten Stadtmauer

Wir wollen weiter zum Naturpark El Torcal. Schlechte Wegweiser bereiten uns einige Probleme, das nicht mehr so aktuelle Navi führt uns dann aber korrekt hinauf. Kurz vor dem Besucherzentrum in 1400m Höhe geraten wir in Wolken, man erkennt kaum noch die Straße. Es ist kühl. Dennoch lohnt sich unbedingt ein kleiner Rundgang. Zerklüftete Felsen und Schluchten wechseln in stets neuer Gestalt einander ab. Hohe Säulen aus Steinplatten unterschiedlicher Größe sehen aus, als wären sie künstlich aufeinander gestapelt worden. Ganz unvermittelt sieht man ausgespülte Becken in ebenen Felsplatten. Man sollte bei Sonnenschein noch einmal wiederkommen.

El Torcal im Nebel

El Torcal im Nebel

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Auf der Rückfahrt springen wilde Ziegen den Hang hinunter und preschen direkt vor uns über die Straße. Die Fahrt über die Landstraße 7076 zurück nach Malaga ist noch einmal ein landschaftliches Highlight: Kaum Verkehr auf der kurvenreichen Strecke, rote Erde und üppiges Grün wechseln sich ab, einsame Höfe und überall blühende Pflanzen. Vor Malaga wird es felsiger und schroffer. Wir fahren die Landstraße nicht bis zum Ende durch (endet am botanischen Garten, Info fürs nächste Mal), sondern fahren über die Autobahn zurück bis El Palo und dann nach Hause.

Blick aus den Wolken Richtung Malaga

Blick aus den Wolken Richtung Malaga

Wir können noch ca. 30 Min. auf der Terrasse sitzen, dann wird es zu kühl. Heute machen wir uns aus den Resten eine Kartoffel-Zucchini-Tortilla, dazu Tomatensalat und Vanillepudding.

Cordoba

Für die Fahrt nach Cordoba benötigen wir knapp 2 Std. Die Berge hinter Malaga sind recht steil, dann wird es hügeliger: Kaum Städte, viel Landwirtschaft, v.a. Oliven und ab und zu Wein. Stellenweise starke Bodenerosionen.

Königspalast

Alcazar

Wir parken im Mesquita-Parkhaus an der Stadtmauer neben dem arabischen Badehaus. Unser Rundgang führt uns zunächst am Alcazar vorbei zur Mesquita-Catedral. Im Innenhof halten sich zwar viele Touristen auf, an den Ticket-Verkaufsstellen und am Eingang gibt es aber keine Behinderungen; sehr schnell sind wir im Gebäude.

Innenhof Mesquita-Catedral

Innenhof Mesquita-Catedral

Die ursprüngliche Moschee ist seit der Reconquista die römisch-katholoische Kathedrale von Cordoba. Das Gebäude gehört mit einer Grundfläche von 23.000 m² zu den größten Sakralbauten der Welt. Das beeindruckendste Merkmal der Gebetshalle sind die übereinanderliegenden Hufeisenbögen, die auf 856 Säulen aus Jaspis, Onyx, Marmor und Granit ruhen. Die Säulen stammen größtenteils von Gebäuden aus der Römerzeit.

Einfach wirken lassen...

Einfach wirken lassen…

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Römisch-katholische Decke

Römisch-katholischer Verputz

Grandios

Grandios

Die 99 Namen Allahs

Die 99 Namen Allahs

Imposante Kombination unterschiedlicher Stilelement

Imposante Kombination unterschiedlicher Stilelement

Der Fremdkörper

Der „Fremdkörper“ im Gesamtbau

Man kann das Zitat, das Karl V. zugeschrieben wird, sehr gut nachvollziehen, wenn man staunend aus dem maurischen Teil kommend den kathedralen Fremdkörper betritt: „Ich wusste nicht, um was es sich hier handelte. Denn wenn ich es gewusst hätte, hätte ich nicht erlaubt, dass man Hand an das alte Gebäude legt. Ihr habt getan, was möglich war, etwas erbaut, was es andernorts schon gibt, und dafür habt ihr etwas zerstört, was einmalig in der Welt war“.

Blumengasse

Blumengasse

Durch eine der vielen engen Gassen bummeln wir zur Plaza Agrupacion de Cofradias und zum Konservatorium, dann durch eine andere Gasse wieder zurück zur Calleja de las Flores, der in jedem Reiseführer beschriebenen Blumengasse. Und dann haben wir Hunger. In einem der vielen Restaurants essen wir ein Tagesmenü (3-Gänge inkl. Bier für 12,50 € – da lohnt es sich nicht selbst zu kochen): Als Vorspeise bestelle ich mir eine Gazpacho, wollte ich immer schon mal probieren.

Teatro

Teatro Gongora

Jugendstil an der Plaza de las Tendillas

Jugendstil an der Plaza de las Tendillas

Noch mehr Jugendstil

Noch mehr Jugendstil

Unser Rundgang führt uns weiter zur Casa Arabe und dann zur Plaza de las Tendillas, einem großzügigen Platz mit vielen wunderschönen Jugendstilhäusern.

Reste des römischen Tempels

Reste des römischen Tempels

Typische Gasse...

Typische Gasse mit Ureinwohnern

Laubengang an der Plaza de la Corredera

Laubengang an der Plaza de la Corredera

Hier hätte man noch günstiger essen können

Hier hätte man noch günstiger essen können

Am römischen Tempel vorbei laufen wir zur Plaza de la Corredera mit schattigen Laubengängen rundherum und weiter zum Museo de bellas Artes an schon wieder einem schönen Platz: Plaza del Potro. Überhaupt entdeckt man ständig neue Plätze am Ende vieler Gassen, es macht Spaß einfach loszulaufen…

Plaza del Potro

Plaza del Potro

Plaza del Potro von der Gegenseite

Plaza del Potro von der Gegenseite

Obligatorisch

Obligatorisch

Römische Brücke

Römische Brücke

Blick von Brücke Richtung Alcazar

Blick von Brücke Richtung Alcazar

Über die Calle Lucano geht es weiter zur römischen Brücke und durchs jüdische Viertel und an der Synagoge vorbei zum Stadttor Puerto Almodovar. An einem kleinen Kanal entlang laufen wir unterhalb der Stadtmauer zurück zum Parkhaus.

Enge Gasse in der Juderia

Enge Gasse in der Juderia

Stadtmauer

Stadtmauer

Kanal unterhalb der Stadtmauer

Kanal unterhalb der Stadtmauer

Auf dem Rückweg wollen wir noch die Ruinenstadt Medina Azahara besichtigen. Es ist aber Montag und da haben die meisten Museen zu. Vom Eingang des Besucherzentrums (Parkplatz leer) fährt normalerweise ein Shuttlebus zu den Ruinen – der ist nirgendwo zu sehen und die Fahrt zu den Ruinen selbst bringt auch nicht viel, weil man das Gelände nicht betreten kann.

Auf der Rückfahrt beginnt es kurz zu nieseln, in Malaga passen wir für einen Moment nicht auf und haben uns auch schon verfahren. Wir kaufen noch etwas Brot und machen uns zu Hause Schnitzel in Knoblauch mit Kartoffeln und Salat; musste alles weg!

Malaga: Botanischer Garten, Hafen und Alcazar

Ostersonntag. Draußen ist es bewölkt und relativ kühl. Wir trödeln, frühstücken lange und machen sogar die Heizung an. Kurz nach 11 Uhr fahren wir los Richtung Botanischer Garten La Conception.

Das Wetter ist mittlerweile perfekt geworden: Sonnig, warm, ein ganz leichter Wind weht.

Palmenallee

Palmenallee

Der historische botanische Garten gehörte früher der Familie Loring und ist eine beeindruckende Parkanlage mit vielen exotischen Pflanzenarten, die mit der Handelsflotte der ursprünglichen Besitzer aus Amerika, Australien und von den Philippinen kamen. La Conception ist ein wunderschöner Garten mit vielen Bänken, gewundenen Wegen, Teichen, Wasserfällen, Bächen und einer üppigen, teilweise tropischen Vegetation und wunderbaren Exemplaren von Gummibäumen, Palmen und auch einigen spektakulären Araukarien.

Sukkulenten

Sukkulenten

Eine Reise um die Welt: 80 Bäume

Eine Reise um die Welt: 80 Bäume

Einer der 80 Bäume...

Einer der 80 Bäume…

Ein echter Bambuswald

Ein echter Bambuswald

Es gibt zudem einen kleinen Tempel im dorischen Stil, eine wunderschöne Pergola mit Blauregen in der Nähe des Palasts und eine kleine Cafeteria in der Nähe des Eingangs mit ganz tollen gefüllten Teigtaschen und Strudel mit Vanilleeis 🙂

Mirador

Mirador

Blauregenpergola

Blauregenpergola

Das herrschaftliche Haus: Atrium

Das herrschaftliche Haus: Atrium

Verwunschene Wege am Wasser

Verwunschene Wege am Wasser

Absolute Empfehlung von uns für dieses Kleinod!

Wir wollen zum Guadalhorce Naturreservat, das von Tripadvisor empfohlen wird: „Nicht einfach zu finden, aber unbedingt lohnenswert“.
Es ist überhaupt nicht zu finden, weder mit dem Auto noch zu Fuß und schon gar nicht an der Stelle, wo es auf der Karte vermerkt ist. Wir vermuten, dass damit das Guadalhorce-Delta gemeint ist – aber das ist unten am Meer. Jedenfalls finden wir trotz intensiver Suche nichts. Beim nächsten Mal versuchen wir es noch einmal.

Blick auf die Kathedrale

Blick auf die Kathedrale

Leuchtturm

Leuchtturm

Frachter warten auf die Abfertigung

Frachter warten auf die Abfertigung

Stattdessen fahren wir Richtung Altstadt und parken im fast vollen Parkhaus am Centre Pompidou. Wir bummeln am Hafen entlang bis zum Leuchtturm, am Strand zurück bis zur Stierkampfarena und dann die Treppen hinauf bis zum Castillo del Gibralfaro, von wo aus man einen sehr weiten Blick über Malaga hat. Eintritt ist heute frei – umso besser.

Blick vom Castillo

Blick vom Castillo

Blick auf Pompidou und Leuchtturm

Blick auf Pompidou und Leuchtturm

Das Castillo kann man gut umrunden, es ist größer als es von unten den Anschein hat. An der Stadtverwaltung vorbei gehen wir wieder zurück zum Parkhaus – vor dem Centre Pompidou immer noch eine lange Warteschlange.

Centre Pompidou

Centre Pompidou

Gegen 20 Uhr sind wir zu Hause. Heute gibt es gebratenen Reis mit Petersilie, Knoblauch-Joghurt und Hähnchenbrustfilets und Salat – genial auf 2 Platten gekocht 🙂

Wir lesen noch ein wenig, schauen Fernsehen und trinken Wein und dann ist Osternsonntag auch schon vorbei.

Malaga: Umzug

Um 3.30 Uhr sind wir unterwegs nach Malaga – nicht viel los auf den Straßen. Gegen 5.40 Uhr setzen wir Lynn und David am Flughafen ab, früh genug für ihren Abflug um 7.00 Uhr. Wir haben keinen Plan, was man wo jetzt in Malaga machen soll – im Blindflug fahren wir zunächst Richtung Hafen, dann weiter in die Altstadt und parken schließlich auf einem Seitenstreifen beim englischen Friedhof. Die letzten Nachtschwärmer gehen nach Hause, wir kurbeln die Sitze nach hinten und dösen doch tatsächlich ein wenig ein. Gegen 7.30 Uhr wird es langsam hell, ich erkunde die nähere Umgebung, um zu sehen wo wir überhaupt sind: Kurz nach 8 macht gegenüber ein Cafe-Restaurant auf, das passt gut.

Nach Kaffee und Croissant laufen wir über Paseo Reding und Parque ins menschenleere Malaga.

Warten auf die ersten Fahrgäste

Warten auf die ersten Fahrgäste

Kathedrale und Palace Episcopal

Kathedrale und Palace Episcopal

Plaza de la Merced

Plaza de la Merced

Wir umrunden die Kathedrale, gehen am römischen Theater vorbei zur Plaza de la Merced, gelangen irgendwie zu den Markthallen – man hätte gut einkaufen können – und zur Plaza de la Marina.

Erdbeerberg in den Markthallen

Erdbeerberg in den Markthallen

Plaza de la Marina

Plaza de la Marina

Sehr schön und an jeder Ecke zu finden

Sehr schön und an jeder Ecke zu finden

Palmen der Welt

Alle Palmen der Welt

Parceo de la Parque

Paseo Parque: Blick auf Kathedrale

Durch den wunderschönen Palmenpark an der Paseo Parque laufen wir zurück zum Auto. Wir rufen den Vermieter an, um zu fragen, ob wir ggf. auch schon früher kommen könnten. 16 Uhr – wir werfen Parkgeld ein und vertreiben uns die Zeit: am Strand in der Sonne sitzen, Promenade rauf und runter laufen, Bier trinken, Kaffee trinken und Mittagessen bei OMamaMiaMalaga.

OMamaMiaMalaga's Garten

OMamaMiaMalaga’s Garten

Wir sind zum Glück so früh, dass wir uns im schönen Garten einen Platz aussuchen können. Die Pizzen sind sehr lecker. Beim Gehen stellen wir fest, dass drinnen und draußen alle Plätze besetzt sind. Der Laden scheint beliebt zu sein.

Auf der Fahrt zur neuen Wohnung kaufen wir ein, haben danach aber Probleme die richtige Straße zu finden, weil unser Navi wieder einmal keine aktuellen Karten hat. Gegen 16.15 Uhr stehen wir aber vor dem richtigen Haus ganz weit oben in Pinares de San Anton.

Schöne Wohnung, sehr große Terrasse, aber eher für den Sommer, wo man sich Schatten wünscht. Jetzt beim Kaffee trinken wäre uns Restsonne auf der Terrasse sehr willkommen, nach kurzer Zeit wird es uns zu kühl.

Gaby schläft ein, ich lese. Abends essen wir noch eine Kleinigkeit, trinken Wein und schauen dank deutschem TV deutsche Nachrichten. Ich lese mein Buch zu Ende.

Noch ein Weinchen..

Noch ein Weinchen..

Rundfahrt Medina-Sidonia, Arcos und Conil de la Frontera

Als wir gegen 11.30 Uhr losfahren ist es leicht bewölkt, es heitert unterwegs aber immer mehr auf. Der Bäcker hat auf, so dass wir Brot und Kuchen kaufen können. Erster Stopp auf unserer Rundfahrt ist Medina-Sidonia: Gegründet von den Phöniziern, dann römisch, westgotisch, maurisch und ab 1440 Sitz eines christlichen Herzogtums.

Pfarrkirche

Pfarrkirche

Dorfplatz

Dorfplatz

Leute gucken

Leute gucken

Ruinen der alten Festung und Pfarrkirche

Ruinen der alten Festung und Pfarrkirche

Konvent

Konvent

Schöner Hauseingang

Schöner Hauseingang

Nach einem kleinen Stadtrundgang fahren wir durchs Land weiter nach Arcos de la Frontera. Unterwegs viel Erosion, aber auch landwirtschaftlich genutzte Flächen, Wein, Oliven.
Am Ortseingang parken wir und laufen hinauf in die Altstadt des Hauptortes der weißen Dörfer. Es ist Karfreitag und entsprechend viele Touristen bevölkern die engen Gassen und Plätze. Schöner als Vejer kommt uns das Dorf aber nicht vor. Sehr schön der Blick von der Aussichtsplattform an der Plaza del Cabildo ins Tal des Guadalete.

Arcos .. Bögen gibt es in der Tat viele

Arcos .. Bögen gibt es in der Tat viele

Enge Gassen, weiß und Bögen

Enge Gassen, weiß und Bögen

Noch mehr Bögen

Noch mehr Bögen

Blick ins Tal des Guadalete

Blick ins Tal des Guadalete

Pfarrkirche

Pfarrkirche

Ein letzter Bogen

Ein letzter Bogen

An Jerez vorbei fahren wir noch einmal ans Meer nach Conil de la Frontera. Das Dorf ist brechend voll, kaum Parkplätze zu finden. Wir essen Eis (Riesenbatzen für 4,50 €, die wir nicht zu Ende essen können) und laufen ein wenig am Strand entlang. Sehr schöner Badeort mit Stränden ohne Ende!

Auf der Suche nach einer Eisdiele

Auf der Suche nach einer Eisdiele

Conil - blendend weiß

Conil – blendend weiß

Strand ohne Ende

Strand ohne Ende

Pünktlich um 19.30 Uhr sind wir im Restaurant. Wir haben Hunger und das Essen kommt zum Glück recht zügig. Wir bestellen verschiedene Vorspeisen, jeder ein anderes Hauptgericht, dazu Wein, Wasser, Kaffee – das Ganze für uns vier für 104 €, empfehlenswert.

Auf dem Rückweg geraten wir in die nächste Prozession, die heute aber kürzer ist. Zu Hause packen wir unsere Sache zusammen und gegen 23 Uhr sind alle im Bett. Angeblich schläft niemand gut, denn um 3 Uhr müssen wir aufstehen. Ich schlafe sehr unruhig und wache immer wieder auf.

Vejer de la Frontera, Ruta El Abejaruco, Prozession

In der Nacht ist es spürbar kühler und windiger geworden. Nach dem Tanken (Diesel 1,17 €) suchen wir ein wenig nach dem Startpunkt für den lokalen Rundwanderweg Ruta El Abejaruco, der uns über die Felder und Hügel am Rio Barbate führt.

Neugierig sind sie hier auch...

Neugierig sind sie hier auch…

Der Weg scheint wenig begangen zu werden, häufig fehlt die Signalisation oder die Schilder sind zerstört, man kann sich aber eigentlich auch nicht verlaufen. Der Rundweg ist abwechslungsreich und bietet sehr schöne Blicke auf das oben auf dem Hügel liegende Vejer. Dauer ca. 1,5 Std.

Im hügeligen Hinterland

Im hügeligen Hinterland

Vejer de la Frontera

Vejer de la Frontera

Auf dem Rückweg wollen wir noch etwas einkaufen – der Supermarkt hat geschlossen. In einem kleinen Laden finden wir etwas Brot, eine Tüte Salat, zwei Dosen Thunfisch und Papiertaschentücher. Zu Mittag essen wir fast unseren gesamten Lebensmittelvorrat auf inkl. Joghurt, Oliven, Aufschnitt, Obst und Plätzchen. Morgen ist Karfreitag und das ist ein gesetzlicher Feiertag…

Nach Siesta und Kaffee auf der Terrasse verzweifelte Suche nach einem geöffneten Laden – nein, Gründonnerstag ist hier lokaler Feiertag. Prima!

Plaza de Espagna

Plaza de Espagna

Abends gehen wir zum Jardin del Califa, um für morgen einen Tisch zu reservieren. Ein einziger freier Tisch um 19.30 Uhr ist noch zu haben – soll uns Recht sein. An der Plaza de Espagna bestellen wir Tapas und Bier – unter der Wärmelampe, es ist kühl. Die Brötchen nehmen wir sicherheitshalber mit, falls es morgen früh kein frisches Brot geben sollte.

Tapas und Cerveza

Tapas und Cerveza

Auf dem Weg um die Kirche geraten wir in die Gründonnerstagsprozession. Das ganze Dorf ist auf den Beinen, büßt mit oder steht am Rand. Tonnenschwere Altäre werden durch die engen Kopfsteinpflaster-Gassen getragen, teilweise sind die Träger unter der Plattform auch barfuß.  Die Stimmung ist sehr feierlich und beeindruckend, sehr ergreifend die Musik, für die es meistens auch Applaus gibt. Gänsehaut.

Büßer im Anmarsch

Büßer im Anmarsch

Tonnenschwer

Tonnenschwer

Sehr ergreifende Musik

Sehr ergreifende Musik

Sevilla

Es wird ein sommerlicher Tag mit 28° C werden…

Die 150km-Fahrt nach Sevilla zieht sich – vor allem bei max. 120km/h. Wir fahren ein Stück Autopista (7,50 €) und parken im Parkhaus an der Plaza de Cuba (sehr guter Tipp von Jaime).

Torre del Oro

Torre del Oro

Über die Brücke und schon ist man in der Altstadt: Am Torre del Oro vorbei laufen wir zur Kathedrale.

Kathedrale

Kathedrale

Eine sehr lange Schlange wartender Touristen steht in der prallen Sonne – die Kathedrale besichtigen wir beim nächsten Mal. Stattdessen reihen wir uns vor dem Real Alcazar ein. Vor der Kasse aufwändige Sicherheitsmaßnahmen – es geht aber recht zügig voran.

Eingang Reales

Eingang Reales

Der Monumentalkomplex Alcazar ist seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe. In ihm verschmelzen Stilelemente der arabische Epoche mit denen des Spätmittelalters (Mudéjar-Architektur), der Renaissance und des Barock. Die Gartenanlage geht zurück auf die Zeit Karls V.

Durchblicke gibt es ganz viele

Durchblicke gibt es ganz viele

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Einer der vielen Patios

Einer der vielen Patios

Deckendeko

Deckendeko

Bögen, Bögen, Tore

Bögen, Bögen, Tore

Man sollte die unterschiedlichen Stile und Stilkombinationen der unzähligen Säle, Räume und Patios einfach auf sich wirken lassen – wunderschön: Die Kuppel aus vergoldetem Zedernholz oder die Hufeisenbögen im Salon de los Embajadores etwa, El Patio de la Montera (Mudejarenstil) oder El Patio del Yesu mit wunderschönen Blumentöpfen und Bögen ausgeschmückt (12. Jh.) …

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Nach dem Real schlendern wir durch den Garten und probieren die verlockend an den Bäumen hängenden Orangen. Weswegen die nicht gegessen werden? Zu bitter!

Garten

Garten

Hermes

Hermes

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An der Plaza Doña Elvira essen wir zu Mittag: Fisch und Fleisch bei Doña Elvira (wo sonst?). Das Bier haut rein bei den sommerlichen Temperaturen – so richtig in die Gänge kommen wir nicht mehr.

Haut rein…

Auch Sevilla hat nette Gassen

Auch Sevilla hat nette Gassen

Sogar im Moped-Rückspiegel nett

Sogar im Moped-Rückspiegel nett

Verlockend, aber bitter!

Verlockend, aber bitter!

Danach bummeln wir durch die engen Gassen, schauen in die Läden und gelangen schließlich zurück zur Kathedrale, die wir umrunden. Überall abgesperrte Bereiche mit Klappstühlen für die Osterprozessionen.

Wieder Richtung Kathedrale

Wieder Richtung Kathedrale: La Giralda

Innenhof der Kathedrale

Innenhof der Kathedrale

An der Straßenbahnhaltestelle explodiert irgendetwas am Stromabnehmer – Funken fliegen, die Bahn fährt nicht mehr. Viele Büßer in unterschiedlichen Büßergewändern sind unterwegs.

Schaulaufen für den Ernstfall

Schaulaufen für den Ernstfall

Universitätsgebäude

Universitätsgebäude

Teatro Lope de Vega

Teatro Lope de Vega

Wir laufen über das Universitätsgelände zum Parque de Maria Luisa und weiter zur Plaza de Espagna mit dem halbkreisförmigen „Gebäude“ (200 m Durchmesser), das anlässlich der iberoamerikanischen Ausstellung im Jahr 1929  errichtet wurde – grandios und heiß! Ein wenig Ausruhen im Schatten muss jetzt sein.

Das "Gebäude"

Plaza de Espagna: Das „Gebäude“

Sogar Boot fahren kann man hier

Sogar Boot fahren kann man hier

Erfrischende Gischt

Erfrischende Gischt

Schatten...

Schatten…

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Durch den Park geht’s zurück am Guadalquivir entlang (noch einen Kaffee in einer der Ufer-Bars) zum Parkhaus und dann nach Hause, wo wir uns noch einen Salat machen und Joghurt mit Orangen essen. Alle sind platt und dennoch ist es schon 1 Uhr, als wir ins Bett gehen. Wind kommt auf….

Meer: Faro de Trafalgar, Caños de Meca

Bei Caños de Meca

Bei Caños de Meca

Und wieder scheint die Sonne! Nach dem Frühstück fahren wir zum Faro de Trafalgar (offizielles Parken 2 €/Tag). Zunächst laufen wir am Strand entlang Richtung Caños de Meca. Der ADAC-Reiseführer verspricht eine felsige Steilküste mit kleinen Wasserfällen. Die ersten Felsen erkennen wir aber erst in 4 km Entfernung! So weit wollen wir jetzt aber nicht laufen.

Auf zum Leuchtturm

Auf zum Leuchtturm

Deshalb drehen wir um und wandern zum Leuchtturm, wo wir lange auf felsigen Platten in der Sonne liegen und entspannen. David wagt sogar den Sprung ins kalte Atlantikwasser.

Unterhalb des Faro

Unterhalb des Faro

Sprint ins kalte Wasser

Sprint ins kalte Wasser

Brackwasser in den Dünen

Brackwasser in den Dünen

Sogar in den Dünen blüht es

Sogar in den Dünen blüht es

Nettes Haus direkt am Strand

Nettes Haus direkt am Strand

Auf dem Rückweg zum Auto kommen wir an einer netten Bar vorbei, wo wir im Schatten Bier trinken und Tapas essen.

Desayunos

Wunderbarer Platz zum Pause machen

Sehr nett - draussen und drinnen

Sehr nett – draussen und drinnen

Ist klar...

Ist klar…

In Los Caños finden wir einen Parkplatz und suchen den angepriesenen Strand mit Steilküste und Wasserfall.

Wo sind die Wasserfälle?

Wo sind die Wasserfälle?

Wir folgen oberhalb der Steilküste ein Stück dem Wanderweg, drehen aber wieder um, weil es keinen Weg hinunter zum Meer gibt.

Steilküste

Steilküste

Hier ... nicht .. runter...

Hier … nicht .. runter…

Schöner Pinienwald bis Barbate

Schöner Pinienwald bis Barbate

Zu Hause stehen zwei Toilettenwagen auf unserem Parkplatz – der Gemeindeplatz wird für irgendein Fest an Ostern schon seit Samstag hergerichtet. Große Zelte und Barrikaden wurden bereits aufgebaut.

Wir sitzen auf der Dachterrasse, trinken Kaffee und lesen oder entspannen. Abends gibt es Ratatouille con carne, danach noch eine Fahrt zum Supermarkt. Heute können wir sogar bis 23.30 Uhr auf der Terrasse sitzen!

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