Autor: unterwegs_admin (Seite 1 von 3)

Puntallana und Casa Lujan

Am letzten Tag auf La Palma fahren wir noch einmal nach Puntallana und schauen uns den Lieblingsplatz von Günter Grass und die Casa Lujan an, ein ehemaliger typischer Gutshof, danach Schule, Rathaus und heute ethnologisches Museum, Klein-Kommern sozusagen.

Carlito begrüßt uns sehr freundlich in vier Sprachen gleichzeitig und lässt uns in Ruhe alles besichtigen: das alte Klassenzimmer, die Räumlichkeiten im Obergeschoss mit Küche, Ess-, Schlaf- und Wohnzimmer. So lebten aber wohl eher die Reichen.

In Santa Lucia fahren wir rauf zur Ermita, schöner Blick aufs Meer.

Nach dem Volltanken laufen wir in die „Stadt“, um ein paar Mitbringsel zu kaufen. Mittagessen (fast alles ist aufgebraucht und gegessen) fahre ich mit Matthes zum Flughafen, wo wir den Leihwagen abgeben. Morgen früh müssen wir um 6:00 an der Fähre sein, da bleibt keine Zeit, den Wagen vorher noch zurückzubringen. Bus Linie 500 steht direkt vor der Ankunftshalle und 25 Minuten später sind wir wieder in S/C.

Wir packen unsere Sachen zusammen und bereiten die Abfahrt für morgen vor. Für einen Barraquito ist aber noch Zeit!

Kulturlandschaft und Bummeln

Heute doch kein Vulkan, lieber etwas weniger Anstrengendes. Wir fahren zum Besucherzentrum des Caldera-Nationalparks, schauen uns die Ausstellung an und wandern danach los über alte Bauernwege zur Ermita Virgen el Pino: Mit Steinmauern aus Lava gesäumte Wege, haushohe Steinhaufen – alle Brocken mühsam per Hand im Laufe der Zeit gesammelt und zusammengetragen, um ein wenig Land urbar zu machen.

Üppig blühende Blumen, Pferde, Rinder und das alles vor einer tollen Kulisse. Eine sehr willkommene Abwechslung.

An der Eremitage steht die „älteste Pinie der Welt“, lesen wir. Aufwändig versucht man, den absterbenden Baum zu retten. In seinem Schatten picknicken wir.

Zurück eine noch größere Blumenfülle. Wir versuchen sie zu bestimmen, wobei ich mich verheddere und hinfalle. Außer Prellungen und einem defekten Kameradisplay nichts Schlimmeres passiert.

Eine sehr schöne, nicht anstrengende Wanderung!

Danach ein kleiner Abstecher hinunter ans Meer: Im Hafen von Tazacorte laufen wir an der Promenade entlang und landen im Kiosco, wo wir das empfehlenswerte Tagesmenü mit Fisch essen.

Los Llanos liegt auf dem Weg. Auch hier noch ein kleiner Stadtbummel und etwas trinken im Schatten der riesigen Ficusbäume auf der Plaza Espana, bevor wir zurück fahren.

Ruta de los Volcanes

Von Los Canarios zum Leuchtturm von Fuencaliente

Wir fahren zunächst zum Informationszentrum San Antonio, um zu schauen, welche Wege überhaupt begehbar sind – nur der GR 131 ist frei.

Unten am Leuchtturm stellen wir unser Auto ab, machen noch die schnelle Inforunde um die Salinen, bevor wir um kurz vor 12 Uhr mit Bus 23 zum Einstieg in die Route wieder hinauffahren.

Durch Schlacke und Staub immer dem GR 131 folgend wandern wir gemütlich und mal mehr oder weniger steil hinunter zum Leuchtturm. Die über 600 HM merkt man zum Schluss aber doch sehr.

Ein kleiner Abstecher führt zu einer archäologischen Stätte an einem markanten Felsen. Man erkennt schwach die eingeritzten Petroglyphen der Ureinwohner.

Absolut faszinierend ist der Kontrast zwischen der grau-braun-roten Lava und den Grüntönen der Pflanzen, die sich hier behaupten können inkl. Wein.

Mit Kaffee und Kuchen in der Salinen-Cafeteria beenden wir unsere Wanderung.

Kurzer Einkauf, danach zwei große Schüsseln Salat. Wir haben echt Hunger!

Fußballabend: CL Bayern München – PSG. Grandioses Spiel, das mit 5:4 für PSG endet. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen.

Düsseldorf – La Palma

Unruhig geschlafen, früher wach als die geplanten 6 Uhr. Um 7:30 werden wir abgeholt. Die Fahrt nach Düsseldorf im Nebel, das Suchen und Finden eines Parkplatzes im Parkhaus, der Transport mit dem Skytrain zum Terminal – diesmal geht alles fix und problemlos.
Gepäckaufgabe erfolgt automatisch, Gaby muss ihr Gepäck am Schalter abgeben, weil die Code-Banderole nicht lesbar ist.
Sicherheitsüberprüfung ist auch schnell erledigt – und wir haben noch fast zwei Stunden bis Check-In.

Viel Zeit für Kaffeetrinken.

Das Boarding geht bei Eurowings flott, wir haben unseren Platz mit sehr viel Beinfreiheit am Notausgang und um 11:50 fliegen wir los.

Um 16:30/15:30 Landung. Gepäckausgabe dauert etwas, Avis lässt sich auch Zeit am Quick Support. Nach einer Stunde haben wir unseren nagelneuen Leihwagen, einen VW Taico.

Den Weg zum Appartement kennen wir, alles noch wie im letzten Jahr! Die Verkehrssituation hat sich etwas geändert. Hinter der Brücke findet man jetzt eigentlich immer einen freien Parkplatz.

Wir fahren direkt zum Hiper Dino einkaufen, machen uns abends noch Tortillas mit Tomaten und Hüttenkäse und gehen gegen 23:30 Uhr ziemlich platt nach einem Glas Wein ins Bett.

Anreisetag

2:30 Uhr aufstehen, 3:00 Uhr Abfahrt nach Charleroi, Ankunft am Parkplatz Fastpark 4:30 Uhr – genügend Zeit zum Einchecken. Nach Kofferaufgabe und Sicherheitsüberprüfung geht’s um 6:10 Uhr an Bord. Pünktlich um 6:40 Uhr ist Abflug.

Unter uns die Pyrenäen

Wir dösen unterwegs weg, essen ein wenig, lesen und landen nach ca. 4,5 Std. Flug in unbequemen Sitzen und sehr beengter Umgebung auf Teneriffa. Die Inseln liegen noch unter Wolken, es ist kurz vor 10 Uhr Ortszeit.
Die Koffer kommen schnell und die Fahrt mit dem Taxi (30 €) zum Fährhafen klappt problemlos.

Leider finden wir keine Koffer-/ Gepäckaufbewahrung am Fähranleger (es gibt sie, wir sehen sie nur zu spät!), weshalb wir uns bis zur Ankunft der Fähre auf die Terrasse der Bar setzen, etwas essen und trinken und dem Treiben im Hafen zuschauen.

Blick auf Los Cristianos
Es gibt zwei Betreiber
Los Cristianos: Hotelburgen im Süden
Warten auf die Fähre
Warten auf die Fähre

Um 14 Uhr dürfen wir an Bord, pünktlich um 14:30 Uhr legt die Fähre ab und erreicht 50 Min. später den Hafen von San Sebastian de La Gomera.

Unseren Leihwagen (Seat Ibiza) holen wir bei PAE direkt am Hafen ab. Dank Vorbuchung klappt alles wie am Schnürchen – Schlüsselübergabe, Gabi als zweite Fahrerin eintragen – und schon sitzen wir im Auto und fahren gemütlich über die GM-1 nach Vallehermoso. Um 17 Uhr kommen wir an.

Unterwegs immer wieder mal ein schöner Blick auf den Teide

Wir parken im Dorf und kaufen schon mal ein, weil sich unsere Vermieterin Inma etwas verspätet. Gegen 17:40 Uhr fahren wir hinter ihr her zur Casa Milan; an der Auffahrt zur Calle Macayo muss man zurücksetzen, um überhaupt die Spitzkehre fahren zu können. Das Auto muss an der Straße geparkt, das Gepäck einen leichten Abhang und eine Treppe hinab getragen werden. Man keucht!

Casa Milan: Blick auf Vallehermoso, die Berge und das Meer

Alles, was wir brauchen, ist da.
Wir machen uns noch einen Salat, dazu Brot, Käse, Oliven. Bis 22:30 Uhr sitzen wir draußen, schauen mit Wein in den Himmel und schlafen dann die Nacht durch wie ein Stein.

Carrières des Lumières – Mouries

Nach dem Frühstück liest Oma aus dem ausgeliehenen Buch vor. 

Gegen 10 Uhr brechen wir auf und fahren zum Carrières des Lumières, wo wir für 10:30 Uhr Karten online gekauft haben – zum Glück, so können wir direkt durchgehen.

Diese Saison wird „Venice, la sérénissima“ und eine Hommage an Yves Klein gezeigt.

https://youtu.be/HyW6IVF8E64

https://vimeo.com/684186181?iframe=true&width=900&height=500

Die Technik ist noch ausgefeilter und perfekter, va heller geworden. 

Immer wieder begeistern die Inszenierungen. Ein Muss und die 14.50€ allemal wert.

Riesenschlange vor der Kasse, als wir wieder rauskommen. Die Vermarktung klappt und das bewölkte Wetter lädt auch zum Besuch ein.

https://www.carrieres-lumieres.com/

Wir essen unsere letzten Vorräte zu Mittag. Danach führen Mio und Ava eine Pferde-Show auf, die sie kommentieren und die wir gebührend beklatschen.

Lynn und David fahren einkaufen. Wir gehen mit den Kindern derweil zur Ölmühle, wo ich verschiedene Olivenöle probiere und zwei Dosen kaufe. Dazu noch Tapenade in schwarz und grün. 

https://www.moulincoop.com/

Weiter am Bäcker vorbei, durch den Ort über die Rue des Maisons Neufes zurück zum Haus. Ira ist mittlerweile eingeschlafen und ich gehe mit ihr ein wenig den Chemin Mas de Barrelet entlang bis zum Gaudre (Bewässerskanal). Auch hier gibt’s einiges zu entdecken.

Es gibt heute noch ein dickes Eis, sogar Ira schmeckts.

Obligatorisch ist noch Spielen am Pool. 

Die Kinder sind wie aufgedreht, deshalb gehen wir noch einmal bis zur Kirche und bringen die Bücher zurück.

Am protestantischen Friedhof entdecke ich auch noch was.

Nach dem Abendessen wird mit Papa gekämpft, Ruhe ist immer noch nicht.

Zu aufregend, dass es morgen wieder nach Hause geht.

Mouries – St. Remy-de-Provence

In der Nacht hat es zu regnen begonnen. Gegen 9 Uhr hört es auf und wir gehen nach Mouries, wo heute Markt ist.

Bevor wir ein Brathähnchen und Salat einkaufen, spielen die Kinder noch auf dem einzigen Spielplatz in Mouries.

Auf dem Rückweg nehmen wir zwei Bücher aus dem öffentlichen Bücherschrank zum Vorlesen mit.

Zum Brathähnchen gibt’s gemischten Salat und Kartoffeln. Lecker.

Bevor es wieder regnet, fahren wir nach St. Remy. Dort entdecken wir einen sehr schönen Spielplatz, der Mios und Avas Kletterkünste endlich mal herausfordert.

Wir schaffen die obligatorische Runde durch den wirklich sehr schönen Ort, bevor es dauerhaft zu regnen beginnt.

Vieles ist renoviert, Geschäfte, Boutiken und Galerien auf Touristen eingestellt, die offensichtlich auch kommen.

Alle schauen dann noch zwei Pippi Langstrumpf Filme und eine Folge Lassie, dann ein bisschen Toben, Baden, Abendbrot und es ist Feierabend.

Abends bekommen wir noch Besuch, der durchs Fenster schaut.

Aigues-Mortes & Plage d’Espiguette

Als erstes gehe ich heute morgen ins Dorf, um Äpfel und Bananen zu kaufen. Geriebener Apfel mit zerquetschter Banane und Haferflocken müssen es heute bringen.

Wir fahren zunächst nach Aigues-Mortes. Es herrscht Verkehr wie in der Hochsaison. Kaum Parkplätze frei, der Ort voller Menschen.

Natürlich bekommen die Kinder ihr Eis.

Lynn geht danach mit Oma und den Großen los, um die Stadtumrundung auf der Mauer zu machen. Opa und Papa kümmern sich um Ira, die aus lauter Langeweile einfach losläuft und sicher zweimal 10m zurücklegt.

Wir gehen durch den Ort zur Place St. Louis und schauen kurz in die Kirche Notre-Dame-des-Sablons, die mit ihren bunten Fenstern von Vialla in sehr schönen Farben leuchtet. Fast alle Restaurantplätze sind besetzt, es herrscht ein ziemliches Gedränge.

Kurz vor 2 Uhr ist der Rundgang beendet und wir fahren weiter zum Plage d’Espiguette.

Auch hier schon recht voll, aber bei unendlich weitem Strand kein Problem.

Eine große Sandburg wird gebaut, Kanäle werden angelegt. Danach noch die Dünen runterrollen und -springen.

Alle haben Hunger und Sonne genug abbekommen. Wir fahren zurück und sind gegen 18 Uhr zu Hause.

Ich fahre mit David Pizza holen, während Oma die Kinder bei Laune hält.

Essen, Duschen, Baden, Ende.

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