Nach dem Frühstück starten wir zu einer ersten Runde durch S/C. Auffallend wenige Menschen unterwegs, die meisten Restaurants sind geschlossen. Sogar einige unbekannte Ecken entdecken wir.
Matthes und Gaby zaubern ein sehr leckeres Mittagessen: Rigatoni mit Ragout a la Maison. Joghurt mit Vanille-Creme als Dessert.
Nach Kaffee auf der Terrasse fahren wir Richtung Tenagua und laufen noch einmal die Runde durch die Wasserschlucht.
Vorbei an blühenden Blumen, sattem Grün und teilweise durch „Urwald“ geht’s hinab zur früher einzigen Quelle weit und breit. Hier trafen sich die Frauen zum Waschen, von hier holten sie ihr Wasser.
Der kürzere und bequeme Weg am Ende durch eine Avocado-Plantage ist gesperrt, deshalb müssen wir einen kleinen Umweg einplanen, was aber auch OK ist.
Jeder beschäftigt sich erstmal mit seinem Handy, danach Erdnüsse und Mandeln, ein wenig Wein und Erzählen und dann ist der erste Urlaubstag auch schon vorbei.
Unruhig geschlafen, früher wach als die geplanten 6 Uhr. Um 7:30 werden wir abgeholt. Die Fahrt nach Düsseldorf im Nebel, das Suchen und Finden eines Parkplatzes im Parkhaus, der Transport mit dem Skytrain zum Terminal – diesmal geht alles fix und problemlos. Gepäckaufgabe erfolgt automatisch, Gaby muss ihr Gepäck am Schalter abgeben, weil die Code-Banderole nicht lesbar ist. Sicherheitsüberprüfung ist auch schnell erledigt – und wir haben noch fast zwei Stunden bis Check-In.
Viel Zeit für Kaffeetrinken.
Das Boarding geht bei Eurowings flott, wir haben unseren Platz mit sehr viel Beinfreiheit am Notausgang und um 11:50 fliegen wir los.
Um 16:30/15:30 Landung. Gepäckausgabe dauert etwas, Avis lässt sich auch Zeit am Quick Support. Nach einer Stunde haben wir unseren nagelneuen Leihwagen, einen VW Taico.
Den Weg zum Appartement kennen wir, alles noch wie im letzten Jahr! Die Verkehrssituation hat sich etwas geändert. Hinter der Brücke findet man jetzt eigentlich immer einen freien Parkplatz.
Wir fahren direkt zum Hiper Dino einkaufen, machen uns abends noch Tortillas mit Tomaten und Hüttenkäse und gehen gegen 23:30 Uhr ziemlich platt nach einem Glas Wein ins Bett.
2:30 Uhr aufstehen, 3:00 Uhr Abfahrt nach Charleroi, Ankunft am Parkplatz Fastpark 4:30 Uhr – genügend Zeit zum Einchecken. Nach Kofferaufgabe und Sicherheitsüberprüfung geht’s um 6:10 Uhr an Bord. Pünktlich um 6:40 Uhr ist Abflug.
Unter uns die Pyrenäen
Wir dösen unterwegs weg, essen ein wenig, lesen und landen nach ca. 4,5 Std. Flug in unbequemen Sitzen und sehr beengter Umgebung auf Teneriffa. Die Inseln liegen noch unter Wolken, es ist kurz vor 10 Uhr Ortszeit. Die Koffer kommen schnell und die Fahrt mit dem Taxi (30 €) zum Fährhafen klappt problemlos.
Leider finden wir keine Koffer-/ Gepäckaufbewahrung am Fähranleger (es gibt sie, wir sehen sie nur zu spät!), weshalb wir uns bis zur Ankunft der Fähre auf die Terrasse der Bar setzen, etwas essen und trinken und dem Treiben im Hafen zuschauen.
Blick auf Los CristianosEs gibt zwei BetreiberLos Cristianos: Hotelburgen im Süden Warten auf die Fähre
Um 14 Uhr dürfen wir an Bord, pünktlich um 14:30 Uhr legt die Fähre ab und erreicht 50 Min. später den Hafen von San Sebastian de La Gomera.
Unseren Leihwagen (Seat Ibiza) holen wir bei PAE direkt am Hafen ab. Dank Vorbuchung klappt alles wie am Schnürchen – Schlüsselübergabe, Gabi als zweite Fahrerin eintragen – und schon sitzen wir im Auto und fahren gemütlich über die GM-1 nach Vallehermoso. Um 17 Uhr kommen wir an.
Unterwegs immer wieder mal ein schöner Blick auf den Teide
Wir parken im Dorf und kaufen schon mal ein, weil sich unsere Vermieterin Inma etwas verspätet. Gegen 17:40 Uhr fahren wir hinter ihr her zur Casa Milan; an der Auffahrt zur Calle Macayo muss man zurücksetzen, um überhaupt die Spitzkehre fahren zu können. Das Auto muss an der Straße geparkt, das Gepäck einen leichten Abhang und eine Treppe hinab getragen werden. Man keucht!
Casa Milan: Blick auf Vallehermoso, die Berge und das Meer
Alles, was wir brauchen, ist da. Wir machen uns noch einen Salat, dazu Brot, Käse, Oliven. Bis 22:30 Uhr sitzen wir draußen, schauen mit Wein in den Himmel und schlafen dann die Nacht durch wie ein Stein.