Wir parken auf dem zentralen Parkplatz, laufen die Hauptstraße hinunter, biegen rechts ab und folgen an den Treppen in der nächsten Kurve dem Naturweg Richtung Playa. An zwei Stellen muss man durchs Wasser, ein Rinnsal fließt, wo sehr selten etwas fließt. Es hatte ein paar Wochen vorher unwetterartig geregnet.
Der Weg ist teilweise zugewachsen, aber gut zu erkennen. Man wandert in Schleifen abwärts und trifft nach einiger Zeit auf die TF-712, der man bis zum Strand hinunter folgt. Der Zugang zum Castillo del Mar ist immer noch gesperrt und am Strand hat man begonnen, das Strandgut zu sammeln.

Die Wellen schlagen gegen die Steine, wir bleiben eine Zeit sitzen und schauen aufs Meer.

In der urigen Strandbar ‚Pirate‘ trinken wir was, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen. An der Einmündung biegen wir diesmal aber direkt in den Weg neben der Straße ein und folgen dem Wirtschaftsweg zwischen einigen Anbauflächen leicht bergauf bis zum verwilderten Botanischen Garten, der seit 2007 auf seine Inbetriebnahme wartet…
Vieles hat man angepflanzt und angelegt, dazwischen hat man aber inzwischen auch einfach mit einem Kartoffelacker und Gemüsebeete angelegt. Man kann sich alles in Ruhe anschauen, interessant.
Weiter geht’s den Wirtschaftsweg hinauf, wieder über den Bach (Barranco del Valle) und hinauf zum Dorfplatz. In der Bar Cafeteria Central essen und trinken wir eine Kleinigkeit. Hier trifft sich das Dorf in der Mittagspause.
Ein kleiner Abstecher zur Kirche San Juan Bautista, bevor wir zum Stausee Presa de la Encantadora hinauffahren.

Die Rundwanderung um den vollen See ist sehr schön und bietet viele tolle Blicke.
Wir haben noch nicht genug: schnell noch zum Centro de Visitantes Juego de Bolas (Parque Nacional de Garajonay). Viel Zeit für den Besuch der Ausstellung haben wir nicht mehr, um 16:30 wird geschlossen. Lohnt sich aber auch für länger.
Ein letzter Abstecher Richtung Mirador de Abrante. Wegen was auch immer, die Zufahrt ist leider gesperrt. Für ein letztes Foto reicht die Aussicht allemal.

Nach Abendessen und Plauderrunde testen wir noch den Blick zum Himmel: zu hell, man sieht zwar klar, aber wenige Sterne.