Autor: unterwegs_admin (Seite 3 von 3)

Aufwachen, ihr Schnarchnasen

5:45 Uhr! Mio und Ava wecken uns mitten in der Nacht. Sie lassen sich noch bis 6:30 zum „Weiterschlafen“ überreden, aber dann ist Schluss und Ava macht das grelle Deckenlicht an.

7:15 ist auch die letzte Schnarchnase aufgestanden.

Frühstücken in der für Kinder etwas ungünstigen amerikanischen Küche: Thekenhocker, auf die sie alleine kaum rauf kommen. Ira sitzt im Kinderstuhl unterhalb der Tischkante.

Draußen lockt die Sonne und bevor alle angezogen sind, sind Mio und Ava schon pitschnass. Der Rasensprenger war so verlockend.

Die werden heute nicht mehr trocken

Wir machen einen Spaziergang ins Dorf und kaufen im Supermarkt noch ein paar Sachen, die ich gestern vergessen habe. 

Nach dem Schnee Frühling!
Beflaggung – es sind Kommunalwahlen
Blauer Himmel und T-Shirt-Wetter

Ein etwas heruntergekommener Friedhof liegt am Wegrand.

Protestantischer Friedhof am Weg
„Kapelle“
Ein deutscher Name sogar…

Mittagessenszeit naht. Es gibt heute Kartoffelbrei, Chicken Nuggets, Rohkost, Erdbeerjoghurt.

Wir essen draußen.

So ist’s gut

Nach dem Mittagessen geht es noch einmal ans/ins Wasser, aber diesmal mit Neoprenanzug.

Gegen 13:30 Uhr fahren wir alle zusammen mit Davids Auto, das er zum Großraumtaxi umgebaut hat, nach Maussane zu den Tours de Castillon und machen die „traditionelle“ Erster-Sonntag-Wanderung zum Gipfelkreuz.

Mio und Ava kraxeln, klettern und stolpern ständig von „Passt auf! Ihr sollt hören! Das ist gefährlich!“ begleitet – aber was erzählt man überhaupt.

Wir sammeln Schnecken und Kräuter und spielen „Ich seh etwas, was du nicht siehst“.

Die Kinder sind zwar müde, zu Hause geht es aber dennoch wieder an den Pool, und auf den Baum. Ira will nur noch an der Hand laufen.

Klettern im Garten

Ava rutscht im Pool aus und taucht komplett ins tiefe Wasser – Opa Pit kann sie zum Glück direkt retten, ohne dass sein Handy dabei mit untertaucht. Nix passiert, nur ein kleiner Schreck.

Ein schöner sonniger Tag mit ein wenig Sonnenbrand für alle.

Anreise

5 Uhr aufstehen, 6:15 Uhr Abfahrt.

In den Ardennen beginnt plötzlich wieder der Winter: Schnee, auch auf der Autobahn, Salz auf unserer Scheibe und mit leerem Scheibenwasserbehälter sehe ich in Luxemburg nichts mehr. Eine Flasche Mineralwasser muss dran glauben. Bis Nancy begleitet der Schnee uns. 2-4 Grad, ab Lyon wird’s besser und wärmer. Starker Reiseverkehr. In Dijon fahren wir ab Richtung Genf. Starkregen fast bis Bourg-en-Bresse.

Die Umfahrung ist deutlich stressfreier als über Macon. Schnell sind wir in Lyon, wo wir günstig volltanken und eine kleine Pause machen.

Zwischen Regenschauern kurze Pause – kühl

Im Hintergrund wird es schon wieder dunkel und bis Valence regnet es noch ab und zu.

Die Fahrt geht mit 110 km/h flüssig voran, gegen 16:45 Uhr sind wir am Haus. Die Verwalterin wohnt direkt nebenan und zeigt uns alles im riesigen Haus.

Ich fahre einkaufen in St. Martin, vergesse einiges, bin aber auch total platt.

Die Hälfte fehlt !

Der Rest der Familie ist mittlerweile angekommen, die Kinder toben draußen rum und rennen durch die Wohnung, groß genug ist sie ja.

Der Pool: Attraktor Nr. 1
Küche mit Tresen – für Kinder eher ungünstig
Wohnzimmer – toben geht immer. Alles Zerbrechliche bitte zur Seite!

Schnellkochen: Mio’s Kommentar: schmeckt wohl nicht wie zu Hause – stimmt. Egal, der Hunger treibt’s rein.

Endlich zur Ruhe kommen

Morgen …

Eigentlich ist alles gepackt, groß aussuchen müssen wir nichts, wir haben nichts mehr im Schrank – gut so.
Das Auto ist beladen und wartet in der Garage auf uns.
Ein Gläschen Wein zum Abschalten noch und gut ist’s.
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