Kategorie: REISE (Seite 22 von 57)

Reisetagebücher, Beschreibungen, Wanderungen

Rundwanderung Weißbrunnsee, Höchster Hütte, Langsee, Fischersee

Sonne, warm, ab Mittag ein paar Wolken, – 28° im Tal

Auf dem Weg zur Höchster Hütte

Auf dem Weg zur Höchster Hütte

Um 10.20 Uhr starten Gaby und ich am Weißbrunnsee hinauf Richtung Höchster Hütte, während Barbara und Matthes zum Fischersee und weiter zur Fiechtalm gehen wollen. Zunächst geht es mäßig bergan, im oberen Teil zunehmend serpentinig und steiler.

Gut angelegter Bergsteig

Gut angelegter Bergsteig

Der Weg ist hervorragend angelegt, nirgendwo eine besondere Schwierigkeit. Die 650 HM sind aber nicht ohne, an die dünnere Luft haben wir uns auch noch nicht so recht gewöhnt. Gaby kämpft sich tapfer und ohne Murren nach oben, hat dann aber restlos genug.

Höchster Hütte mit Grünsee

Höchster Hütte mit Grünsee

Grünsee

Grünsee

An der Hütte sitzen wir in der Sonne auf der Terrasse und schauen auf die Berge mit den wenigen Schneeresten und den Grünsee und essen Gerst- bzw. Gemüsesuppe. Kein Schnee wie im letzten Jahr.

Der Weg ist nicht zu verfehlen

Der Weg ist nicht zu verfehlen

Gestärkt geht es zunächst mehr oder weniger auf einer Höhe bleibend über den Staudamm Richtung Langsee, zu dem man am Ende ein Stück absteigen muss. Unterwegs müssen wir zwei Restschneefelder überschreiten. Der Weg ist auch hier durch die Rote Muren hervorragend ausgebaut, Steinplatten sind kunstvoll aneinandergelegt worden, ausser Trittsicherheit braucht man nicht viel Bergerfahrung.

Kunstvoll naturgefliest...

Kunstvoll naturgefliest…

Steinmännchen kurz vorm Langsee

Steinmännchen kurz vorm Langsee

Langsee

Langsee

Ab dem Langsee geht es über die Wiesen der Hinteren Weißbrunnalm mit gelben, blauen und violetten Blumen.

Der Bach begleitet uns, mal plätschernd, mal rauschend

Der Bach begleitet uns, mal plätschernd, mal rauschend

Spiegelungen an der Weißbrunnalm

Spiegelungen an der Mittleren Weißbrunnalm

Rechts begleitet uns das Murmeln und Rauschen des Falschauer Baches, der sich an der Oberen Weißbrunnalm zur Mittleren Weißbrunnalm hinabstürzt. Am Wasserfall sehr viele verschiedene Blumenarten und Wollgras, Bergidyll mit Hütte und alten Lärchen.

Wollgras

Wollgras

Bergidylle

Bergidylle

In der Nähe des Fischersees essen wir auf einer Bank unseren Apfel.

Hütte in der Nähe des Fischersees

Hütte in der Nähe des Fischersees

15 Min. später sind wir unten am Parkplatz und müssen vor der Rückfahrt zunächst die Ziegen von unserem Auto verjagen. Im Schatten hatten sie es sich bequem gemacht und mit den Hörnern den Lack zerkratzt.
Die insgesamt 12,8 km lange Strecke mit 655 HM haben wir in knapp 4 Std. reiner Gehzeit abgelaufen, 2 Std. 45 haben wir gerastet, fotografiert, geschaut und geschnauft.

Zu Hause duschen, ein wenig ausruhen und bald geht es zum Abendessen: Salatbuffet, Karotten-Käse-Knödel in Butter mit Parmesan, Saltimbocca mit Broccoli und Rosmarinkartoffeln, Banane mit Eis, Sahne und Schokocreme.

Wir sitzen bis zu den Nachrichten auf dem Balkon, schauen uns an, was die Griechen sich wieder überlegt haben, trinken noch ein Glas Wein und gehen früh ins Bett. Ich lese noch ein wenig in Brunos 6. Fall, bevor mir die Augen zufallen.

Mit der Seilbahn nach Ausserschwemm, durch die Grube zur Kaserfeldalm und zurück zum Schwemmerhof

Sonne, ab und zu ein paar Wolken, bis 25°

Kurz nach 8 Uhr sitzen wir am Tisch und genießen das Frühstück. Kurz vor 10 sind wir an der Talstation der Kabinenbahn in Kuppelwies. 9 € kostet die einfach Fahrt hinauf.

An der Ausserschwemmalm

An der Ausserschwemmalm

Wir folgen zunächst Weg 29 vorbei an der Ausserschwemmalm zur Grube, wo wir am Bach eine kleine Pause machen.

Zwischen Ausserschwemm und Grube

Zwischen Ausserschwemm und Grube

Kurz vor der Grube

Kurz vor der Grube

In der Grube hört man das Wasser rauschen

In der Grube hört man das Wasser rauschen

Dann wandern wir Weg 12A hinauf, bleiben mehr oder weniger auf der Höhe und folgen dem Brunnwiesenbach hinab bis zur Kaserfeldalm, wo wir ein Käsebrett, Getränke und Buchweizenkuchen mit Kaffee bestellen.

Weg 12 führt uns aus der Grube hinauf

Weg 12 führt uns aus der Grube hinauf

Abstieg zur Kaserfeldalm

Abstieg zur Kaserfeldalm

Kaserfeldalm

Kaserfeldalm

Von dort geht es mäßig hinab weiter auf Weg 14B, an einer Verzweigung folgen wir dem Ultener Höhenweg 12, der direkt zum Schwemmerhof führt. Wir überqueren ein paar Bächlein, kommen am etwas kräftiger fließenden und stürzenden Mesnerbach vorbei und erreichen schließlich die Wiesen vor unserem Balkon, wo schon wieder fleißig Heu gemacht wird.

Blume des Tages

Blume des Tages

Die Frauen legen sich direkt ins Bett, ich lese auf dem Balkon und bekomme noch mächtig Sonne ab, während Matthes drinnen im Schatten bleibt.
Kurz nach 19 Uhr sind wir beim Essen: Unser Menü heute: Salatbüffet, Gemüsestrudel mit Tomatensoße, Cordon bleu mit Kartoffelsalat und geschmorten Paprikavierteln, Sauerrahmcreme mit Erdbeermus.

St. Moritz – Steinrast – Talstation Sessellift – St. Moritz

Morgens wolkig, an Mittag Sonne, bis 24°

Um 8 Uhr gibt es wieder ein üppiges und abwechlungsreiches Frühstücksbüffet. Mit uns sind nur noch vier weitere Gäste da. Das Ei ist perfekt weich, das Müsli mit frischem Obstsalat ab heute ein Muss und der Kaffee wie er sein soll: Stark! Die Milch dazu kann man sogar essen: Wunderbar schaumig.
Nach dem Frühstück ist unser Appartement schon geputzt und aufgeräumt – die Putzfrau war heute sehr zeitig da.

Gegen 10 Uhr laufen wir über die Zufahrtsstraße hinauf zum Kirchlein St. Moritz.   

Alles noch sehr urig hier oben

Alles noch sehr urig hier oben

Drinnen schauen wir uns noch einmal die gotischen Fresken an, bevor wie über Wanderweg 11 durch lichten Wald unangestrengt bis zum Bergrestaurant Steinrast laufen.

Mittelalterliche Fresken im Kirchlein St. Moritz

Mittelalterliche Fresken im Kirchlein St. Moritz

Wir diskutieren ein wenig, wie wir wieder zurücklaufen wollen, entscheiden uns dann letzlich für die anfängerfreundliche Variante: Richtung Talstation Sessellift und wieder hinauf nach St. Moritz über Weg 9.

Die Schmetterlinge sind hier sehr aktiv

Die Schmetterlinge sind hier sehr aktiv

Bergthymian

Bergthymian

Am Restaurant kehren wir ein – und genau jetzt kommt die Sonne raus. Wir trinken unser erstes Radler und essen Speck- und Leberködelsuppe. Sehr sättigend!

Typischer Ultentaler Hof

Typischer Ultentaler Hof

Blick zurück auf St. Moritz (mehr Häuser gibt es da wirklich nicht)

Blick zurück auf St. Moritz
(mehr Häuser gibt es da wirklich nicht)

Heute sitzen wir nur noch auf unserem Balkon, trinken Kaffee, lesen und schauen den Leuten beim Heumachen zu. Respekt! In der knalligen Sonne wird mit Rechen auch noch der letzte Rest Heu zusammen getragen, permanent im steilen Hang stehend und unermüdlich. Dazu Traktoren und Heuernter, die auch 45°-Steigungen spielend bewältigen.
Um 19 Uhr Abendessen – alle sind pünktlich und haben offensichtlich Hunger. Salatbüffet, Zucchinisuppe, Knödel mit gratiniertem Fenchel und Gulasch vom Milchkalb und Topfensoufflet mit Aprikosenmus. Knödel müssen wir jetzt erst einmal nicht mehr essen.
Noch kurz auf dem Balkon – zur Nachrichtenzeit gehen wir ins Haus: Was gibt es Neues zu Griechenland?

Wir trinken einen Rotwein aus der Gegend, gehen danach aber wieder zeitig ins Bett, wo ich noch bis 24 Uhr lese.

Anreise – mal am Sonntag

Abfahrt 6.20 Uhr, Fahrt problemlos. Tanken hinter Ulm, kurze Zeit später erste Pause.
Bei Füssen im Tunnel nach Reutte Stau, wir fahren wie letztes Jahr in Oy-Mittelberg ab. Es geht über Nesselwängle, die B198 entlang des Lech und dann über das Hahntennjoch nach Imst. Kurz bevor man zum Joch abbiegt geraten wir in ein Fahrradrennen. Bis Imst müssen wir immer wieder mehr oder weniger waghalsig und gefährlich Gruppen von Radfahrern bei Gegenverkehr überholen, werden auf der Talfahrt hinunter nach Imst aber auch von rasenden Radfahrern überholt.
Hinter Imst tanken wir voll (1,31 €) und fahren dann über die L17 ins Pitztal. Unterwegs legen wir noch eine schöne Pause in einer Blumenwiese mit Blick auf die Berge ein.

Blumen und Berge

Blumen und Berge

Pause im Pitztal

Pause im Pitztal

Ab Fliess fahren wir über die ausgebaute B180 und über den Reschenpass weiter ins Vinschgau. Viele Sonntagsausflügler unterwegs. Mehr als ein Schnitt von 50 km/h ist nicht zu schaffen. In Algund fahren wir ab und über Lana weiter ins Ultental. Kurz nach 17 Uhr sind wir am Schwemmerhof hoch über St. Nikolaus. 863 km – erstaunlich kurz.
Barbara und Matthes treffen unmittelbar mit uns ein. Frau Schwienbacher begrüßt uns und gibt uns die Schlüssel zum Appartement Olmsummer – alles wie letztes Jahr, nur ist es heute sehr viel wärmer draussen.
Zu Abend essen wir mitgebrachte Nudeln und Gulasch mit Tomaten-Gurkensalat. Auf dem Balkon leeren wir eine Flasche Sekt, es wird uns aber schnell kalt. Alle sind müde, ich habe ein wenig Kopfschmerzen.
Ohne Problem ein- und durchgeschlafen.

Rückflug

Kurz nach 6 Uhr sitzen wir im Auto und fahren über die bisher nicht gesehene volle Autobahn zum Flughafen. Es dauert länger als gedacht und – was sonst – keine Tankstelle hat auf. Wir können das Auto nicht vollgetankt zurückgeben und jetzt noch eine Tankstelle suchen würde zu lange dauern. Dann eben nachzahlen. Also rein ins Parkhaus, den Hinweisen HERTZ folgen, direkt daneben findet man Firefly. Hätten wir gewusst, dass man nur den Schlüssel abzugeben braucht und keinerlei Kontrolle stattfindet, hätten wir auch gestern bereits volltanken können.

Gaby ist mittlerweile auf der Suche nach einer Toilette, ich irre mit dem Koffer und meinen Taschen durchs Parkhaus, habe nicht mitbekommen, ob und wo wir uns treffen wollen – hier fehlen eindeutige Hinweisschilder: Wo ist das Abflugterminal??? Nach zweimaligem Rauf und Runter und wieder Rauf ziehe ich meine Sachen vielleicht einen Kilometer weit durch den dann doch richtigen Gang zum Terminal. Ich brauche eine Zeit lang, bevor ich Ryanair finde und stelle mich in die recht lange Reihe (ca. 50 Personen noch vor mir). Von Gaby immer noch keine Spur. Gestoppt wird alle 3 Min. ein Passagier abgefertigt, das schaffen wir nie. Um 8.30 Uhr wird endlich ein zweiter Schalter geöffnet und plötzlich geht’s zügig. Gaby ist mittlerweile auch da und um 8.45 Uhr haben wir unser Gepäck abgegeben und können uns auf die Suche nach der Sicherheitsschleuse machen. Eindeutige Wegweisung ist das nicht! Der Sicherheitscheck ist aber letztendlich auch zügig erledigt, wir haben noch genügend Zeit. Am Gate machen wir es uns auf den Bänken bequem, während sich die ersten Passagiere in die immer länger werdende Schlange einreihen. Blödsinnig – ohne uns fliegt der Flieger eh nicht ab, es reicht als letzter an Bord zu gehen.

Die Kinder der Familie, mit denen wir von ParkVia Charleroi zum Flughafen gefahren waren, erkennen uns sofort und erzählen ohne Pause von ihren Urlaubserlebnissen. 10 Uhr reguläre Abflugzeit, um 10.10 Uhr sind alle Passagiere im Flieger und abflugbereit.

Über 5 Stunden  eingesperrt...

Über 5 Stunden eingesperrt…

„Wegen Streiks der Fluglotsen in Frankreich haben wir in ca. 3 Stunden ein Zeitslot zum Überflug. Bitte bleiben sie im Flugzeug – wir starten sofort nach Flugfreigabe .“ Wie bitte? Ich bekomme einen leichten Anflug von Platzangst. Zum Glück habe ich mein Tablet im Handgepäck. Die drei Stunden bis zum Abflug und die weiteren 2,5 Std. Flug lassen sich lesend  so glücklicherweise panikfrei überstehen.

In Brüssel ist es warm, die Sonne scheint. Um 16.45 Uhr haben wir unser  Gepäck und rufen den Shuttlebus, der uns ca. 20 Min. später abholt.  Parkplatz bezahlen und ab nach Hause: Quasi ab Charleroi stehen wir dann bis Liege immer wieder im Stau. Egal – wir haben Zeit. Und irgendwann sind wir dann auch zu Hause und haben sogar noch Fritten und Wiener Schnitzel im Kühlfach 🙂

Malaga: Kathedrale, Picasso-Museum, Hafen

Bewölkt und kühl. Gegen 11 Uhr fahren wir direkt  am Meer entlang nach Malaga und parken im Parkhaus Cervantes (11.35 €). An der Universitätsverwaltung vorbei laufen wir zur Kathedrale. La Manquita (‚die Einarmige‘) wird die Kathedrale auch von den Einheimischen genannt, da der zweite Turm aus Geldmangel nie vollendet wurde. Für 5 € wird einem nach einer Bauzeit von 254 Jahren eine Mischung  verschiedener Stilrichtungen präsentiert. Vorherrschend ist der Stil der Renaissance, aber auch Elemente der Gotik, des Barocks und des Neoklassizismus sind zu entdecken. Wir haben schon schöneres gesehen: Es wirkt ein wenig überladen, unausgewogen – und überall Immculatae.

Renaissance

Renaissance

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Das Picasso-Museum steht nun auf dem Plan: Es ist zwar recht voll, wir kommen aber schnell hinein (8 €). Mit Audioguide ausgerüstet betrachten wir die Picassowerke, die sich auf 12 Hallen in einer alten Stadtvilla über zwei Etagen verteilen. Dabei erfährt man einiges über sein Werk, seine Ideen, Malerei als Politik…

Fotografieren verboten

Fotografieren verboten

Picasso in der Stadtvilla

Picasso in der Stadtvilla

Im Keller findet man antike Ausgrabungen aus der phönizischen Zeit Malakas und Grundmauern eines römischen Wachturmes.

Unterwegs in Malaga

Unterwegs in Malaga

Hier flanieren die Malagassen (??)

Hier flanieren die Malagassen (??)

Fast am Hafen...

Fast am Hafen…

Wir bummeln durch die Gassen der Altstadt und landen zur Mittagszeit im Restaurant Strachan – es beginnt zu nieseln.  Als Vorspeise bestellen wir uns verschiedene Tapas, danach Fisch in Pergament auf Gemüse bzw. mit Muscheln und Käsekuchen als Dessert. Mit einem Kaffee und großen Bier alles für 60 €. Gut, dass der Nieselregen sich mittlerweile verzogen hat. Wir bummeln hinunter zu Hafen, wo ein großes Kreuzfahrtschiff angedockt hat.

Kreuzfahrtschiff

Kreuzfahrtschiff

Nette kleine Museen, Läden - alles proper

Nette kleine Museen, Läden – alles proper

Malaga hat sich für die Bewerbung zur Kulturhauptstadt rausgeputzt (hat leider nicht geklappt); Alles ist neu hier unten am Hafen, viele Geschäfte, Cafes, Restaurants und Museen. Hinter dem Leuchtturm wird es sehr stürmisch, das Meer ist aufgewühlt, am Strand verständlicherweise nichts los.

Aufgepeitschtes Mittelmeer

Aufgepeitschtes Mittelmeer

Adios Malaga

Adios Malaga

Für das letzte Abendessen kaufen wir noch ein paar Oliven und Schinken und trinken in einer Lounge am Hafen Bier und Sangria, bevor wir nach Hause fahren und beginnen unsere Sachen zusammenzupacken.

Sangria und Bier am Hafen

Sangria und Bier am Hafen

Antequera und El Torcal-Naturpark

Granadas Alhambra ist bis zum 14.4. „sold out“ – unglaublich. Stattdessen wollen wir nach Ronda, biegen aber wg. veralteter GPS-Karten falsch ab, fahren (nach 5€ Maut)  in Antequera ab und verfahren uns dort direkt noch einmal auf der Suche nach den Dolmen am Ortseingang – zum Glück, alles Vorsehung!

Antequera - Blick Richtung Festungshügel

Antequera – Blick Richtung Festungshügel

In Antequera suchen wir uns einen Parkplatz und laufen (ist weiter als gedacht) zurück zum Ausgrabungsgelände Conjunto Arqueologico Dolmenes. Auch hier ist der Karteneintrag von Tripadvisor wieder falsch! An der Information gibt es einen Flyer und Informationen, Eintritt und parken frei.

Hügelgrab

Hügelgrab

Einer der Größten

Einer der Größten

Hier geht's raus

Hier geht’s raus

Auf dem Gelände findet man den Cueva de Menga und den Dolmen de Viera aus der Zeit um 3800 v. Chr., die zu den größten Megalithanlagen Europas gehören. Der Menga hat einen Durchmesser von 25 Metern, ist 4 Meter hoch und aus 32 Megalithen aufgebaut, von denen der schwerste rund 180 t wiegt. Nach Fertigstellung der Kammer und des Ganges wurde die Anlage mit Erde bedeckt. Der Hügel ist bis heute erhalten.

Colegio San Francisco Javier

Colegio San Francisco Javier

Plaza Coso Viejo

Plaza Coso Viejo

Paroquia San Sebastian im Hintergrund

Paroquia San Sebastian im Hintergrund

Auf dem Rückweg entdecken wir die sehr schöne Altstadt, überragt von einem Hügel mit den Resten der ursprünglich maurischen Alcazabah. In Antequera gibt es jede Menge Kirchen und Konvente, schöne Plätze und einen Treppenweg hinauf zur Alcazabah und dem sehr schönen Real Colegiata de Santa María La Mayor.

Santa Maria La Mayor

Santa Maria La Mayor

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Calle Parque Maria Cristina

Calle Parque Maria Cristina

Wir besichtigen die Festungsanlagen mit Audioguide, genießen die Aussicht und das schöne Wetter und bewundern die unerwartet schöne Kirche Santa Maria.

Teil der alten Festung

Teil der alten Festung

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Blick auf Santa Maria

Blick auf Santa Maria

Wohin man schaut: Kirchtürme

Wohin man schaut: Kirchtürme

Vor der alten Stadtmauer

Vor der alten Stadtmauer

Wir wollen weiter zum Naturpark El Torcal. Schlechte Wegweiser bereiten uns einige Probleme, das nicht mehr so aktuelle Navi führt uns dann aber korrekt hinauf. Kurz vor dem Besucherzentrum in 1400m Höhe geraten wir in Wolken, man erkennt kaum noch die Straße. Es ist kühl. Dennoch lohnt sich unbedingt ein kleiner Rundgang. Zerklüftete Felsen und Schluchten wechseln in stets neuer Gestalt einander ab. Hohe Säulen aus Steinplatten unterschiedlicher Größe sehen aus, als wären sie künstlich aufeinander gestapelt worden. Ganz unvermittelt sieht man ausgespülte Becken in ebenen Felsplatten. Man sollte bei Sonnenschein noch einmal wiederkommen.

El Torcal im Nebel

El Torcal im Nebel

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Auf der Rückfahrt springen wilde Ziegen den Hang hinunter und preschen direkt vor uns über die Straße. Die Fahrt über die Landstraße 7076 zurück nach Malaga ist noch einmal ein landschaftliches Highlight: Kaum Verkehr auf der kurvenreichen Strecke, rote Erde und üppiges Grün wechseln sich ab, einsame Höfe und überall blühende Pflanzen. Vor Malaga wird es felsiger und schroffer. Wir fahren die Landstraße nicht bis zum Ende durch (endet am botanischen Garten, Info fürs nächste Mal), sondern fahren über die Autobahn zurück bis El Palo und dann nach Hause.

Blick aus den Wolken Richtung Malaga

Blick aus den Wolken Richtung Malaga

Wir können noch ca. 30 Min. auf der Terrasse sitzen, dann wird es zu kühl. Heute machen wir uns aus den Resten eine Kartoffel-Zucchini-Tortilla, dazu Tomatensalat und Vanillepudding.

Cordoba

Für die Fahrt nach Cordoba benötigen wir knapp 2 Std. Die Berge hinter Malaga sind recht steil, dann wird es hügeliger: Kaum Städte, viel Landwirtschaft, v.a. Oliven und ab und zu Wein. Stellenweise starke Bodenerosionen.

Königspalast

Alcazar

Wir parken im Mesquita-Parkhaus an der Stadtmauer neben dem arabischen Badehaus. Unser Rundgang führt uns zunächst am Alcazar vorbei zur Mesquita-Catedral. Im Innenhof halten sich zwar viele Touristen auf, an den Ticket-Verkaufsstellen und am Eingang gibt es aber keine Behinderungen; sehr schnell sind wir im Gebäude.

Innenhof Mesquita-Catedral

Innenhof Mesquita-Catedral

Die ursprüngliche Moschee ist seit der Reconquista die römisch-katholoische Kathedrale von Cordoba. Das Gebäude gehört mit einer Grundfläche von 23.000 m² zu den größten Sakralbauten der Welt. Das beeindruckendste Merkmal der Gebetshalle sind die übereinanderliegenden Hufeisenbögen, die auf 856 Säulen aus Jaspis, Onyx, Marmor und Granit ruhen. Die Säulen stammen größtenteils von Gebäuden aus der Römerzeit.

Einfach wirken lassen...

Einfach wirken lassen…

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Römisch-katholische Decke

Römisch-katholischer Verputz

Grandios

Grandios

Die 99 Namen Allahs

Die 99 Namen Allahs

Imposante Kombination unterschiedlicher Stilelement

Imposante Kombination unterschiedlicher Stilelement

Der Fremdkörper

Der „Fremdkörper“ im Gesamtbau

Man kann das Zitat, das Karl V. zugeschrieben wird, sehr gut nachvollziehen, wenn man staunend aus dem maurischen Teil kommend den kathedralen Fremdkörper betritt: „Ich wusste nicht, um was es sich hier handelte. Denn wenn ich es gewusst hätte, hätte ich nicht erlaubt, dass man Hand an das alte Gebäude legt. Ihr habt getan, was möglich war, etwas erbaut, was es andernorts schon gibt, und dafür habt ihr etwas zerstört, was einmalig in der Welt war“.

Blumengasse

Blumengasse

Durch eine der vielen engen Gassen bummeln wir zur Plaza Agrupacion de Cofradias und zum Konservatorium, dann durch eine andere Gasse wieder zurück zur Calleja de las Flores, der in jedem Reiseführer beschriebenen Blumengasse. Und dann haben wir Hunger. In einem der vielen Restaurants essen wir ein Tagesmenü (3-Gänge inkl. Bier für 12,50 € – da lohnt es sich nicht selbst zu kochen): Als Vorspeise bestelle ich mir eine Gazpacho, wollte ich immer schon mal probieren.

Teatro

Teatro Gongora

Jugendstil an der Plaza de las Tendillas

Jugendstil an der Plaza de las Tendillas

Noch mehr Jugendstil

Noch mehr Jugendstil

Unser Rundgang führt uns weiter zur Casa Arabe und dann zur Plaza de las Tendillas, einem großzügigen Platz mit vielen wunderschönen Jugendstilhäusern.

Reste des römischen Tempels

Reste des römischen Tempels

Typische Gasse...

Typische Gasse mit Ureinwohnern

Laubengang an der Plaza de la Corredera

Laubengang an der Plaza de la Corredera

Hier hätte man noch günstiger essen können

Hier hätte man noch günstiger essen können

Am römischen Tempel vorbei laufen wir zur Plaza de la Corredera mit schattigen Laubengängen rundherum und weiter zum Museo de bellas Artes an schon wieder einem schönen Platz: Plaza del Potro. Überhaupt entdeckt man ständig neue Plätze am Ende vieler Gassen, es macht Spaß einfach loszulaufen…

Plaza del Potro

Plaza del Potro

Plaza del Potro von der Gegenseite

Plaza del Potro von der Gegenseite

Obligatorisch

Obligatorisch

Römische Brücke

Römische Brücke

Blick von Brücke Richtung Alcazar

Blick von Brücke Richtung Alcazar

Über die Calle Lucano geht es weiter zur römischen Brücke und durchs jüdische Viertel und an der Synagoge vorbei zum Stadttor Puerto Almodovar. An einem kleinen Kanal entlang laufen wir unterhalb der Stadtmauer zurück zum Parkhaus.

Enge Gasse in der Juderia

Enge Gasse in der Juderia

Stadtmauer

Stadtmauer

Kanal unterhalb der Stadtmauer

Kanal unterhalb der Stadtmauer

Auf dem Rückweg wollen wir noch die Ruinenstadt Medina Azahara besichtigen. Es ist aber Montag und da haben die meisten Museen zu. Vom Eingang des Besucherzentrums (Parkplatz leer) fährt normalerweise ein Shuttlebus zu den Ruinen – der ist nirgendwo zu sehen und die Fahrt zu den Ruinen selbst bringt auch nicht viel, weil man das Gelände nicht betreten kann.

Auf der Rückfahrt beginnt es kurz zu nieseln, in Malaga passen wir für einen Moment nicht auf und haben uns auch schon verfahren. Wir kaufen noch etwas Brot und machen uns zu Hause Schnitzel in Knoblauch mit Kartoffeln und Salat; musste alles weg!

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