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Berlin Mitte: Touristischer Rundumschlag

Nach dem Frühstück fahren wir los und sind kurz nach 13 Uhr bei Jonas. Wir fahren zu unserem Appartement, finden direkt einen Parkplatz, laden aus und packen ein.

Es ist warm, die Sonne scheint.

Am Hauptbahnhof geht's los

Lynn war noch nie in Berlin, deshalb ist heute der Rundumschlag geplant. Mit der S-Bahn fahren wir zum Hauptbahnhof. Es geht durchs Regierungsviertel zum Brandenburger Tor – Menschenmengen aus aller Herren Länder.

Spiegelungen - c 2013 Pit Aretz

Weiter zum Gendarmenmarkt, an der Staatsoper und Humboldt-Uni vorbei zum Dom und auf die Museumsinsel.

Käthe-Kollwitz-Plastik in der Neuen Wache
Museumsinsel
Nationalgalerie - c2013 Pit Aretz

Im Nikolaiviertel ist Pause angesagt – Lynn ist schon vollkommen überreizt. In einem Bistro trinken wir etwas bzw. essen Eis.

Wir könnten noch....

Weiter geht’s zu den Hackeschen Höfen, dann an der Synagoge vorbei zur Auguststr. ins Bistro Nord-Süd, eine Empfehlung von Jonas‘ französischem Kollegen.

Jeder Gast wird vom Patron mit einem netten französischen Akzent begrüßt, dann liest er seine Speisekarte vor: Es gibt nur drei Menüs mit Vor- und Nachspeise – alles und immer 7€50.

Das Essen ist gut, der Laden bis auf den letzten Platz gefüllt. Ich sitze ungünstig am Kopfende und verstehe nach einiger Zeit gar nichts mehr – noch lauter als gestern schon…

Vom Bahnhof Friedrichstr. aus fahren wir zurück und lassen den gemütlichen Abend bei Jonas und Ina mit Wein (und alkoholfreiem Bier) ausklingen.

Berlin 1

Der Frühstücksraum ist heute noch voller als gestern und der Verpeilte lässt sich noch mehr Zeit mit allem. Die Empörung aller ist ihm sicher.

Wir schaffen dennoch den Bus um 10.13 Uhr, finden im Hauptbahnhof eine S-Bahn nach Berlin und zuckeln Station für Station für Station zum Bahnhof Friedrichstraße. An jeder Station Ansagen in Nuschel-Ost-Berlinerisch (wir haben es auch nach 52 Stationen noch nicht verstanden), die Bahn mal brechend voll, mal gähnend leer. Da wir auch heute keinen Plan haben laufen wir einfach drauflos.

Kunst im Hinterhof - c 2009 Pit Aretz

Wir überqueren die Brücke und folgen der Friedrichstraße, biegen in die Oranienburger Str. ein, kommen am Tacheles vorbei und flüchten vor einem Regenschauer in irgendeinen Kunst-Hinterhof.

Synagoge - c 2009 Pit Aretz

An der Synagoge und einer Psychiatrischen Klinik vorbei erreichen wir die Hackeschen Höfe, denen wir aber bei der Kälte nicht so viel abgewinnen können.

Dom - es ist kälter als es aussieht - c 2009 Pit Aretz
Museumsinsel Bodemuseum - c 2009 Pit Aretz

Über die Bodestraße gelangen wir auf die Museumsinsel, besichtigen den Dom und schlendern am Fluß entlang zum Regierungsviertel.

Regierungsviertel beim Reichstag - c 2009 Pit Aretz

Nach Umrundung des Reichstagsgebäudes gehen wir duchs Brandenburger

Brandenburger Tor: Zuschauermagnet - c 2009 Pit Aretz

Tor über „Unter den Linden“ zum Gendarmenmarkt., wo wir uns in eine kleine schnuckelige Kneipe setzen, um etwas zu essen und zu trinken und vor allem aufzuwärmen.

Nach dem Schauer am Gendarmenmarkt - c 2009 Pit Aretz

Wir gehen zurück zu „Unter den Linden“, laufen vorbei an der Uni und all der alten, toprestaurierten überwältigenden preussischen Pracht weiter zum Alexander Platz. Vorbei am Neptunsbrunnen drehen wir noch eine Runde durchs Nikolaiviertel und gehen am Roten Rathaus vorbei zur S-Bahnhaltestelle. Genug gelaufen für heute!

Neptunsbrunnen und Rotes Rathaus - c 2009 Pit Aretz

Auch die Rückfahrt dauert wieder recht lange, weil wir S-Bahnen benutzen und die z.Zt. streckenweise nicht oder eingeschränkt fahren. Vom Alexanderplatz fahren wir zum Westend, da eine Bahn ausfällt gehts in die Ringbahn über Schönefeld schließlich nach Potsdam, dann noch in eisiger Kälte auf den Bus warten und dann sind wir gegen 19 Uhr im Landhotel.

Hunger – wir gehen runter ins Restaurant (Gott sei dank, der Schnelle ist weg – und taucht in der Woche auch nicht mehr auf). Wir ordern die Halbpension nach und wollen uns keine weiteren Gedanken mehr übers tägliche Essen machen. Man hat die Wahl zwischen jeweils 2 Vor-, Haupt- und Nachspeisen. Das Essen ist OK, manchmal nicht mehr ganz  heiß, aber nach 17 km Gehen heute ist uns alles egal. Noch zwei Bier – klar, die großen!

Heute schlafen wir früher bei laufendem Fernseher ein.