Unser letzter Tag. Wegen der abgefahrenen Bremsen wollen wir nicht mehr weit weg. Wir fahren von Hermigua aus über eine schmale Bergstraße (unterwegs müssen wir rückwärtsfahrend einem Kipplaster ausweichen) hinauf und dann steil hinunter zum Parkplatz am Startpunkt der Wanderung am GR 132.

Eine der schönsten Wanderungen, die wir gemacht haben! Ein schattenloser Weg, mal steinig, mal schotterig, schlängelt sich die Küste entlang: Blicke aufs Meer und immer wieder faszinierend der Teide gegenüber auf Teneriffa.

Es wächst sehr wenig, ein paar Palmen und Agaven. Nach gut einer Stunde Gehzeit geht’s noch einmal etwas steiler hinab.

Die Muelle gibt’s nicht mehr, es steht nur noch ein Mauerrest von einem der Verladesockel und das Meerwasserbecken ist nach den Frühlingsstürmen nicht mehr zu erreichen – die Treppe ist weggespült.

Auf gleichem Weg zurück. Die Sonne knallt und ohne Kopfbedeckung und Wasser wäre es kaum auszuhalten.

Eine absolut lohnende Wanderung!

Zuhause mache ich einen Salat. Wir trinken Kaffee, essen die restlichen Plätzchen und sitzen unterm Sonnenschirm auf der Terrasse. Ein wenig Proviant für die Rückfahrt gibt’s im Spar und an der Tankstelle wird noch einmal vollgetankt.

Die Koffer sind größtenteils gepackt. Morgen früh müssen wir nur noch, wenn’s sein muss mit Motorbremse, nach San Sebastian…