Autor: Pit Aretz (Seite 36 von 56)

St. Renan, Menhir, Le Conquet und Pointe de St. Mathieu

Meistens bedeckt, bis 18 °, abends heiter

Erst spät aufgestanden (9.15 Uhr). Draußen grau, aber trocken. Wir wissen nicht so recht, was wir heute machen sollen, hat uns der gestrige Sonnentag doch sehr verwöhnt.

St. Renan Marktplatz - c 2012 Pit Aretz

Gegen 10.30 Uhr fahren wir nach St. Renan. Die Altstadt finden wir erst nach einiger Hin- und Herfahrerei. Wir bummeln zum Markt, schauen uns die schönen alten Häuser an, laufen rauf zur Kirche,  hinunter zur Bibliothek und wieder zurück zum Markt. Überall wird renoviert. Montagmorgen haben fast alle Geschäfte geschlossen.

Original Uraltcafe - c 2012 Pit Aretz

Zum Einkaufen für die nächsten 2 Tage fahren wir deshalb zum SuperU.

Der Himmel ist immer noch grau, wir beschließen auf dem Rückweg am höchsten Menhir Frankreichs in Kerloas vorbeizufahren. Auf dem Parkplatz vier deutsche Autos. Entlang eines Getreidefeldes geht es zum Menhir, der recht imposant in der Gegend rumsteht.

Der höchste Menhir der Bretagne - c 2012 Pit Aretz

Vier Tröpfchen Regen auf dem Rückweg. Jeder macht was für sich (Lesen, Schreiben, Fotos anschauen). Es wird heller, so dass wir sogar draußen zum Kaffee unseren Flan aux Cerises  (Bretonischer Kirschkuchen) genießen können.

Mit dem Auto fahren wir nach Le Conquet, überqueren den Aber auf der Passerelle, bummeln am Meer entlang Richtung Hafen und weiter über den GR 34 Richtung Pointe St. Mathieu.

Le Conquet Hafeneinfahrt - c 2012 Pit Aretz

Schöner Blick aufs Meer und  wunderschöne Blumen am Wegesrand.

Segler vor Le Conquet - c 2012 Pit Aretz

Auf halber Strecke kehren wir um, es beginnt für 10 Min. leicht zu nieseln. Wir gehen hinauf ins Dorf und werden überrascht von dem netten kleinen Ortskern.

Restaurant in Le Conquet

Mit dem Auto fahren wir zur Pointe de St. Mathieu und lassen uns eine Stunde Zeit zur Besichtigung. Interessante Aus- und Durchblicke. Der Leuchtturm wurde aus Steinen des verlassenen Klosters errichtet und steht einfach so in der Kirche.

Phare de St. Mathieu - c 2012 Pit Aretz

Blick aus den Klosterruinen auf den Leuchtturm - c 2012 Pit Aretz

Der Magen knurrt, wir fahren zurück und beginnen zu kochen: Kleine Baguette-Häppchen als Vorspeise, gebackene Rosmarin-Kartoffelfächer, gedünstete Ingwermöhren und Koteletts – perfekt ins Licht gesetzt von einer schönen Abendsonne.

Anse de Porsmoguer und Plage des Blancs Sablons

Ganztags Sonne, bis 20° – Sonnenbrand für alle

Ich bin der letzte Aufsteher gegen 8.30 Uhr. Gemütliches Frühstücken im Wintergarten mit Blick auf das Meer und einen wunderschönen blauen Himmel.

Englandfähre - c 2012 Pit Aretz

Gegen 10 Uhr Aufbruch: GR 34 Richtung Norden.

Auf dem GR 34 - c 2012 Pit Aretz

Hinunter zum Plage Illien, am Meer entlang immer locker bergauf, bergab bis zur Chapelle Locmeven und noch eine Bucht weiter zur Anse de Porsmoguer, wo wir uns in den Sand legen und die Sonne genießen.

Chapelle Locmeven - c 2012 Pit Aretz

GR 34 - Anse de Porsmoguer - c 2012 Pit Aretz

Auf demselben Weg geht’s  zurück (9 km, 2 Std + 1 Std Staunen, 289 HM).

Kleiner Mittagsimbiss: Überbackene Baguettes und Salat. Beim Mittagsschlaf schlafen wirklich alle draußen in der Sonne ein – immer noch ungeschützt.

Mittagsschlaf, danach Kaffee

Nach dem Kaffee den GR 34 Richtung Süden: Hinunter zum Strand, vorbei am wunderschönen weiten und breiten (weil Ebbe) Plage des Blancs Sablons bis nach Le Conquet.

Einsamer Strand Blancs Sablons - c 2012 Pit Aretz

Matthes und ich gehen noch über die Passerelle zum Hafen (Infos zur Überfahrt zur Ile d’Ouessant holen) und dann oberhalb des Strandes und über die Straße abkürzend zurück, während Barbara und Gaby direkt den vermeintlich kürzeren Weg über die Straße nach Hause gehen – war dann der deutlich längere Weg. (8,6 km)

Passerelle Le Conquet - c 2012 Pit Aretz

Hafen Le Conquet - c 2012 Pit Aretz

Zum  Abendessen gibt es Spaghetti bolognaise mit Salat.

Nach dem Duschen schaut mich eine Tomate im Spiegel an – totaler Sonnenbrand, wie alle anderen auch.

Kurz vor Mitternacht ist Schluss.

Anreise

Abfahrt 6 Uhr, Fahrt durch Belgien und Picardie problemlos. Ab Autobahnende in Rouen wird alles etwas langsamer. Wir tanken, finden zurück zur Autobahn und stehen mehrmals in kurzen Staus vor Bezahlstellen. Die Südtangente in Caen ist zu, wir fahren die Nordtangente und sind in 9 Min durch.  Bis zur Abfahrt bei Mt. Saint Michel zieht sich die  zweispurige Autobahn, danach aber noch mehr. 260 km Nationalstraße bis kurz vor Brest, was aber bei wenig Verkehr gut zu fahren ist, weil durchgängig zweispurig je Richtung. Wir machen noch eine kurze Pause, Gaby ruft die Vermieterin an und kündigt unsere Ankunft für 17 Uhr an. Kurze Zeit später beginnt es zu gießen bis kurz vor Brest – die Phase meiner größten Müdigkeit; ich kann kaum noch die Augen aufhalten. Wir fahren ab und halten uns an den Anfahrtsplan über die D67. Das Wetter wird besser und bei Ankunft (wir finden  Ziel dank Navi fast sofort) scheint die Sonne.

Ein wunderschönes Haus allein auf einem Hügel, Blick auf die Bucht, eingerichtet mit allem was man braucht und auch nicht braucht. Sehr schön.
Barbara und Matthes treffen kurze Zeit später ein. Nach Kaffee und Plätzchen richten wir uns ein, genießen die Aussicht aus unserem Wintergarten auf das Meer und freuen uns endlich auf Urlaub.

Unser Garten - unsere Bucht

In St. Renan kaufen wir für 3 Tage ein, tanken voll und nach Salat und Resten von der Fahrt zum Abendessen  gibt es auch noch ein Fläschchen Wein.

Sonnenuntergang Plage Illien - c 2012 Pit Aretz

Um 23.30 Uhr sind wir im Bett und schlafen auf der Stelle ein.

Rückreise

Sonnenaufgang am Abreisetag

Ein wunderschöner Sonnenaufgang weckt uns am Abreisetag. Genevieve kommt pünktlich um 7.45 Uhr und um 8 Uhr sitzen wir im Auto. Zügig geht es voran, Wind und viel Wind im Rhonetal, aber das angekündigte rote Wochenende mit Superverkehr ist es nicht – die Autobahn ist zwar voll, aber sogar an den Bezahlstellen gibt es kaum Wartezeit. Gegen Mittag umrunden wir Lyon, das Wetter ist mittlerweile grau/bedeckt und kühler geworden.
Wir tanken voll und fahren weiter, Pause machen wir erst hinter Macon. Nach 6 Stunden Fahrt werde ich müde – Pause, Essen, Bewegung. Bei den Soldaten machen wir unsere letzte Pause und wecken uns mit einem Express double.
Ohne Probleme weiter durch Luxemburg, in Martelange tanken wir voll für 1.46 €/L.

Um 19.45 Uhr sind wir zu Hause nach exakt 1.200km Fahrt. Gabi ist da, hat uns die Heizung angemacht und eingekauft – vielen Dank!

Port Vendres, Cap Bear

Morgens heiter, ab Mittag Sonne pur, sehr gute Sicht, viel Wind, bis 17°

St. Andre - c 2012 Pit Aretz

Der letzte Tag. Ich fahre nach dem Frühstück noch ein wenig für die Fahrt einkaufen, schaue mir die Kirche von St. Andre an und lade danach die Fahrräder ein. Die Sonne setzt sich währenddessen durch und ab Mittag ist der Himmel blau. Wir sitzen auf dem Balkon in der Sonne, essen Erdbeerquark und beschließen nach Port Vendres zu fahren.

Am Einstieg des Sentier littoral - c 2012 Pit Aretz

Wir parken am Ende des Sentier littoral und wandern hinauf durch die Macchia in Richtung Leuchtturm. Der Wind pustet uns fast weg, aber im Windschatten ist es wunderbar warm. Am Abzweig gehen wir geradeaus weiter und kommen auf der anderen Seite wieder auf den Sentier nach Paulilles.

Phantastische Sicht - c 2012 Pit Aretz

Da kann man nur noch staunen - c 2012 Pit Aretz

Die Sicht ist unglaublich, die Macchia blüht mit Aphodyll, Iris, Malven und Mittagsblumen um die Wette – wunderschön.

Kontraste - c 2012 Pit Aretz

Auf dem Rückweg bläst uns der Wind dann mit voller Wucht entgegen.

Hafen Port Vendres

In Port Vendres parken wir am Hafen und laufen bis zum Ende der Promenade. Im Windschatten unter einer Palme trinken wir Kaffee mit Blick auf das Meer und die Hafeneinfahrt. Port Vendres‘ Fassaden scheinen einen neuen Anstrich bekommen zu haben, es kommt uns viel properer und bunter vor – liegt vielleicht auch am Wetter.

Auf dem Rückweg tanken wir voll, räumen ein wenig die Wohnung auf und machen uns den Rest vom Rest von gestern warm. Erdbeerquark ist auch noch da. Der Wind hat sich gelegt, wir sitzen auf dem Balkon und schauen aufs Meer, zu Hause erwarten uns 5° und graues Wetter….

Collioure und Lesen

Morgens heiter, ab Mittag zunehmend wolkiger und grau, kühler Wind, max. 16°

Der Wetterbericht hat Regen für den Nachmittag angekündigt, obwohl es morgens noch recht schön aussieht. Der Himmel ist verschleiert, aber die Sonne ist zu sehen und auf dem Balkon ohne Wind auch nur im T-Shirt auszuhalten.

Gasse in Collioure - c 2012 Pit Aretz

Wir wollen den schönen Morgen nutzen und fahren nach Collioure, um noch ein paar Mitbringsel zu kaufen. Gaby findet einen bestimmten Laden nicht wieder und deshalb laufen wir durch alle Gassen, auch diejenigen, durch die man sonst nicht kommt. Schön die vielen bunten Fassaden und Blumen, wenig Schmuddeliges.

Bummeln in Collioure

Die meisten Läden haben zu Ostern auch aufgemacht, manche Tische sind schon für den Mittag gedeckt, jede Menge Bijoux, Schnickschnack, „Kunst“-Ateliers und -handwerk. Durch die engen Gassen zu bummeln hat durchaus seinen Reiz, auch wenn ich nicht der große Bummler bin; ich kann ja dabei fotografieren.
Wir finden etwas Witziges und fackeln nicht lange, bevor wir noch einmal alle Läden abklappern müssen. Am Hafen gönnen wir uns einen Kaffee in der ersten Reihe mit Blick aufs Meer, auf Kirche und Strand.

Collioure vom Leuchtfeuer aus - c 2012 Pit Aretz

Noch ein kleiner Spaziergang um die Kirche herum zur Chapelle St. Vincent und zum Leuchtfeuer, dann fahren wir kurz nach 12 wieder heim, graue Wolken tauchen über den Bergen auf.
Es gibt eine kleine Zwischenmahlzeit: Grüner Salat mit Knoblauch-Olivenöl-Croutons.
Nach Lesen und französischen Kreuzworträtseln hält sich das Wetter immer noch – wir spazieren „in die Stadt“, besuchen unseren Bäcker und finden auf dem Rückweg noch ein Mitbringsel.
Es gibt ca. 120 Regentröpfchen und das war’s für heute mit Regen. Es weht aber ein kühler Wind.
Weiter Lesen, Kreuzworträtseln und Kaffee trinken. Beim Lesen von „Was die Seele stark macht“ stelle ich fest, dass ich das Internet, das mich zu Hause permanent begleitet, hier in keinster Weise vermisst habe – das Entschleunigen tut gut, ich kann sogar einfach nur die Augen zumachen, an nichts denken und in mich hineinhorchen. Das Bummeln habe ich heute ja sogar ausgehalten.
Keinen Internetanschluss zu haben ist vielleicht doch nicht mehr unbedingt ein Minuspunkt, vielleicht ja bald sogar einen Zusatzstern wert? Obwohl…

Ich bereite das Essen vor: Gemüsetortilla aus Lauch, Zucchini, Möhren, Kartoffeln und Würstchen mit Feta überbacken (die Reste müssen weg).

Auf dem Meer übt derweil unverdrossen ein Segelkurs.

Segelkurs in Grau

Der lokale Wetterbericht sagt für morgen noch einmal gutes Wetter an – ich suche nach einer passenden Wanderung, kann mich aber nicht recht entscheiden, weil ich eigentlich keine Lust mehr habe weit zu fahren. Wir werden sehen – jetzt erst einmal den Rose rausholen.
Draußen hat es jetzt angefangen zu regnen und morgen wird es sich ausgeregnet haben.

Wanderung Lavall – Tour de la Massane – Lavall

Heiter bis sonnig,  wenig Wind, abends am Meer auffrischend, bis 18°

Morgens lässt es sich auf dem Balkon in der Sonne sehr gut aushalten, die M. Alberes sind wolkenfrei, wir können unsere Wanderung zum Tour de la Massane offensichtlich ohne Regensachen in Angriff nehmen.
Gegen 10.30 Uhr fahren wir los, die Straße hinauf nach Lavall hat noch mehr Schlaglöcher, aber sonst hat sich nichts geändert. Wir parken oben auf dem Parkplatz an der Massane. Ab jetzt muss man nur noch der Beschilderung folgen. Da im unteren Teil des Aufstiegs alle Korkeichen geschält wurden, gibt es auch keine gelben Markierungen mehr. Ab und zu sieht man eine an einem Felsen oder jungen Baum und weiß, dass man noch richtig ist.

Turm Massane beim Aufstieg - c 2012 Pit Aretz

Selten hat man einen freien Blick auf den Turm und das Tal, es geht aber steiler und felsiger hinauf, als wir es in Erinnerung haben. Nach knapp 40 Min. haben wir den Wegweiser erreicht und biegen nach rechts ab.

Wegweiser

Wir werden von Joggern (!) überholt und Mountainbiker kommen uns entgegen. Ein paar Normalwanderern begegnen wir aber auch.
Einige Passagen sind glatt und felsig und insgesamt auch wieder recht steil – der Anstieg vor allem zum Schluss scheint nicht aufhören zu wollen.

Ausblicke - c 2012 Pit Aretz

Nach insgesamt 2 Std. inkl. Pausen für Fotografieren und Gucken sind wir oben, dicke Wolken hinter dem Turm und kühler Wind.

Tour de la Massane - c 2012 Pit Aretz

Im Windschatten auf dem Turm genießen wir unser Picknick und das tolle Panorama, denn rundherum scheint noch die Sonne und die Sicht ist gut.

Cote Vermeille - c 2012 Pit Aretz

Blick auf den Tour de Madeloc - c 2012 Pit Aretz

Blick auf Collioure - c 2012 Pit Aretz

Hinunter geht es auf demselben Weg, aber mit weniger Sonne, es tröpfelt beim Abstieg ins Lavalltal sogar ganz kurz. Da es hinunter nicht weniger steinig, steil und glatt ist, brauchen wir auch nicht weniger Zeit, nur weniger Pausen. Für die 8,4 km Gesamtstrecke und 596 HM benötigen wir insgesamt 4 Std. 20 Min, wovon 1.5 Std. Pausen sind.

Unten am Auto kommt wieder die Sonne durch, den vorgesehenen Besuch in der Creperie de Lavall sparen wir uns, da wir beide keine rechte Lust mehr haben direkt nach der Wanderung irgendwo aufs Essen zu warten, wir fahren aber am Dschungelcamp vorbei – gibt es noch.
In St. Andre kaufen wir ein paar Kleinigkeiten ein, fahren vergebens beim Gifi vorbei auf der Suche nach Lynn‘s violetter Wunsch-Grille und sind gegen 16.30 Uhr wieder zu Hause.

Gaby sitzt windgeschützt im Treppenhaus in der Sonne und liest, während ich das Essen vorbereite: Fritten mit Zitronenmayonnaise, Hähnchenbrustfilets und Apfel-Möhren-Rohkost, zum Dessert Creme caramel.

Ich langweile mich etwas, während Gaby ihr Buch zu Ende liest und schaue aus lauter Verzweiflung Fußball: Irgendein normannischer Zweitligaverein, der dann in buchstäblich allerletzter Sekunde doch noch gegen der Erstligisten Rennes verliert, der damit franz. Pokalsieger wird.

Ich hole doch noch „Was die Seele stark macht“ aus dem Büchersarg.

Mas Larrieu, Decathlon, Banyuls

Heiter  bis sonnig,  wenig bis viel Wind, 23° – abends Gewitter mit Hagel

Heute Morgen ist der Himmel über dem Meer noch leicht bedeckt, während es  auf dem Balkon sonnig und schon recht warm ist. Wir dehnen das Frühstücken aus und bleiben länger als sonst auf dem Balkon sitzen. Gegen 10.30 Uhr fahren wir los Richtung Dschungelcamp, entschließen uns aber bei Bois fleuri lieber wieder ans Meer zurück zu fahren, weil das Lavalltal komplett zugenebelt ist.

Kurz vor der Techmündung - c 2012 Pit Aretz

Mit dem Auto fahren wir bis an  den Tech und laufen durch das NSG Mas Larrieu entlang des mit Schilf zugewachsenen Ufers bis zur Mündung ins Meer. Unglaublicher Wind bläst  vom Meer her und sandstrahlt unsere Beine. Lange halten wir es dort nicht aus.

Aufgewühlt und grün - c 2012 Pit Aretz

Über den M. Alberes türmen sich die Wolken, bei uns ist es sonnig. Viel Zeit bleibt uns im Urlaub nicht mehr, deshalb fahren wir kurz entschlossen nach Perpignan in den Decathlon und decken uns für die kommende Saison ein.

Auf dem Rückweg trauen wir unseren Augen kaum – das Thermometer zeigt 23°. Wir genießen Sonne und Wärme auf unserem Balkon mit Blick aufs Meer bei belegten Baguettes und Apfeltasche.

Banyuls - c 2012 Pit Aretz

Banyuls

Über den Bergen und Richtung Spanien ist keine Wolke mehr zu sehen, wir fahren nach Banyuls, schlendern rund um den Hafen und suchen das Haus, in dem Gaby vor 40 Jahren mit ihrer Jugendgruppe war, können es aber nicht finden.

Katalanischer Segler - c 2012 Pit Aretz

Auf dem Platz vorm Rathaus trinken wir ein Panache, während sich plötzlich ganz schnell der Himmel dunkel zuzieht.
Wir sitzen gerade im Auto, da beginnt es zu regnen, erst leicht, dann prasseln Hagelkörner nieder, die die Franzosen an den Straßenrand zwingen (oder ist das hier Pflicht?) und die Temperatur um 10° fallen lässt.  Wir fahren weiter und am Tunnel bei Collioure ist der Regen auch schon wieder vorbei.

Nach kleinem Einkauf für morgen gibt’s was zu essen: Curryreis mit Gemüse aus Grünem Spargel, Tomaten und Balsamico und im Backofen gegartem Lachs. Hinterher noch einmal Chocolat-/Fromage blanc-Creme.

Regenbogen über dem Meer

Draußen ist es wieder dunkel und plötzlich erscheint ein kompletter doppelter Regenbogen auf dem Meer.

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