Autor: Pit Aretz (Seite 38 von 56)

Strand

Sonne und 20°, am Nachmittag Wind

Um 8.30 Uhr stehe ich auf und mache Frühstück – die Sonne blendet und scheint direkt ins Wohnzimmer. Für Frühstück draußen ist es noch zu kühl.

Nach dem Frühstück baue ich die Fahrräder zusammen und drehe die erste Runde mit Karstens MTB (kommt mir wie ein Kinderrad vor, sehr gewöhnungsbedürftig). Wir machen uns gegen 10 Uhr auf und wandern am Strand entlang bis zur Techmündung; die knapp 4 km kommen einem wie 8 vor: Sand und feiner Kies, in den man tief einsinkt.

Telefonieren mit Lynn

Sehr  viel Winterstrandholz liegt am Strand und unbemerkt färbt uns die Sonne die Gesichter tomatenrot.

Blick vom NSG Mas Larrieu auf den Canigou - c 2012 Pit Aretz

Unterwegs immer wieder sehr schöne Ausblicke auf den schneebedeckten Canigou und mit dem Schilf des Naturschutzgebietes Mas Larrieu im Vordergrund stelle ich mir vor, ich sei in der afrikanischen Steppe mit Blick auf den Kilimanscharo.

Schilfgürtel im Mas Larrieu - c 2012 Pit Aretz

Wir legen uns an der Mündung ein wenig in die Sonne und laufen durch die Dünen zurück.

Techmündung mit Canigou - c 2012 Pit Aretz

An unserem Strand nehmen wir eine weitere Überdosis Sonne, machen uns einen Kohlrabi-Apfel-Salat und fahren nach dem Kaffee mit den Fahrrädern Richtung Hafen (der Capitain meint es wird morgen wieder gut). Die Promenade ist gut besucht, überhaupt genießen alle Einheimischen die Sonne und springen einem vors Fahrrad (ja, wir sind auf dem Radweg).
Wir fahren vom Hafen Richtung Argeles und in einem großen Nordbogen zurück. Da die Sonne immer noch scheint, gibt’s eine weitere Überdosis am Strand – diesmal mit Badematten im Windschatten eines Baumes, weil es etwas windiger geworden ist. Viele Kitesurfer im Wasser.

Und dann ist es für heute gut. Es gibt Hähnchenbrustfilets an Champignon-Sahne-Soße mit Reis und Vanille-Apfel-Pudding.

Ich sitze noch bis Sonnenuntergang auf dem Balkon und suche mir ein paar Ziele für die nächsten Tage. Beim Duschen erkenne ich mich kaum wieder – ein roter Tomatenkopf starrt mich im Spiegel an.

Wir schauen eine Art „Versteckte Kamera“ auf Französisch und danach eine Reportage über Afrobeat mit ganz viel Musik. Wir sind ziemlich groggy und deshalb um 23.30 Uhr im Bett.

Argeles sur Mer – Residence Agora

Ganztags sonnig bis 25.5° – im Rhonetal windig, am Meer kaum.

Kurz vor 8 wachen wir auf und machen uns fertig zum Frühstücken. Gegen 8.3o Uhr sitzen wir neben dem etwas mageren französischen Frühstück: 1 Tasse Kaffee, 1 Glas Orangensaft, 1 Croissant, 1 kleines Brötchen, Butter und Marmelade. Aber es reicht. Wir jonglieren mit unseren Sachen die schmale Wendeltreppe hinunter und sind gegen 9.30 Uhr auf der Autobahn.
Ohne Probleme durch Lyon, keine Staus oder Unfälle. Um 12 machen wir Pause hinter Beziers, um 14 Uhr haben wir schon die Autobahn bei Perpignan Süd verlassen und sind unterwegs  nach St. Andre zum Einkaufen.
Genevieve’s Anruf haben wir im Supermarkt  gerade verpasst; wir rufen zurück und verabreden uns für 15.20 Uhr am Appartement.

Tiefblaues Meer, blauer Himmel und warme 22° – was will man mehr, da macht auch das Warten nichts aus.

Blick vom Balkon - Pit Aretz 2012

Residenz Agora liegt direkt am Meer – unser Appartement ist in der dritten Etage mit Panoramablick durchs Panoramafenster aufs Meer; geschmackvoll eingerichtet, Ledersofa, neue Küche, viele Schränke und genügend Stauraum, Galerie mit zwei großen Betten…

Wir beschließen das enge Doppelbettschlafzimmer als Ankleideraum zu nutzen und richten uns auf der geräumigen und schöneren Galerie ein. Dazu haben wir uns unnötigerweise in Argeles noch ein großes Laken gekauft.
Wir schieben die Betten zusammen, verketten sie mit dem großen französischen Bettlaken und fertig ist das große Doppelbett.

Argeles Port - c 2012 Pit Aretz

Nach Salat mit Baguette und Käse laufen wir bei Superwetter die Strandpromenade entlang bis zum Hafen, schauen bei der Capitainerie nach dem Wetterbericht und bummeln denselben Weg zurück.

"Unser" Strand - Pit Aretz 2012

Wir sitzen noch ein wenig auf dem Balkon, schauen Fernsehen, trinken ein Fläschchen Rose und gehen wohlig müde gegen 23 Uhr schlafen.

Deshalb Cote Vermeille - Abendviolett - 2012 Pit Aretz

Übernachtung in Villefranche-sur-Saone

Bis Luxemburg grau, uselig, kühl, stellenweise neblig – dann zunehmend besser und ab Lothringen Sonne und knapp 20°.

Der Wecker klingelt wie immer um 6 Uhr – Gaby hat noch Schule und ich muss sie fahren. Um 8 Uhr beginne ich die beiden Fahrräder zu zerlegen und im Auto zu verstauen. Das dauert ca. 45 Min. Der Rest ist schnell eingeladen. Noch einen Kaffee, noch was einkaufen, noch ein wenig pröddeln, noch Luft in die Reifen und dann ist es 11:30 Uhr und ich stehe vor der Schule.
Leichter Niesel, ab und zu Nebel in den Ardennen. Es dauert relativ lange, bis wir über Verviers und Theux endlich auf der E4 sind. Wir fahren über Martelange, um noch einmal für 1,40 €/L vollzutanken. Ab der franz. Grenze ziemlich voll bis zur Autobahn hinter Toul. Ich kämpfe zum ersten Mal mit Müdigkeit.

Bei den „Soldaten“ machen wir Rast, die Sonne scheint, die Spatzen balgen sich vollgefressen um jeden Krümel.
Es geht ohne Problem weiter (weitere Müdigkeitsattacke bei Macon), um 18.30 Uhr sind wir in Villefranche, wo wir für 1,60€/L volltanken, uns vom Navi wieder verwirren lassen, aber das Liberty’s dann doch finden.

Treppenhaus des Libertys - Pit Aretz 2012

Einchecken geht schnell, (bezahlt wird hier direkt) und dann rauf in den 3. Stock über eine enge Wendeltreppe. Nettes kleines Zimmer, alles OK.
Da die Sonne noch scheint gehen wir gleich los, um noch ein wenig durch den Ort zu bummeln. Viele alte Häuser, zwei Kirchen, Durchgänge und Passagen, ganz viele kleine Läden, Geschäfte, Boutiquen, Brasserien.

Gasse in Villefranche - Pit Aretz 2012

Wir landen im Irish Pub des Liberty’s. Nach zwei Guinness bzw. Grimbergen sind wir schon leicht knülle, das dritte schaffen wir aber mit einem Assiette Mixte Reine auch noch.

Irish Pub im Liberty's - c Pit Aretz 2012

Um 22 Uhr sind wir wieder in unserem Zimmer – die WiFi-Anmeldung klappt leider nicht. Egal – Urlaub und bei Navy CIS in den Schlaf fallen.

Kloster Eberbach

Jenseits der Klostermauern (Ostseite) - c 2012 Pit Aretz

Die ehemalige Zisterzienserabtei Eberbach im Rheingau ging im Jahr  1946 in den Besitz des Landes Hessen über, 1986 begann man mit der Generalsanierung der historischen Bausubstanz, 1998 wurde die Klosteranlage in das Eigentum der gemeinnützigen Stiftung Kloster Eberbach überführt.

Die Klosteranlage ist als typisches und in allen Baukörpern weitgehend intaktes Beispiel einer idealtypischen Zisterzienserarchitektur einzigartig in Deutschland und eines der wichtigsten Monumente der Zisterzienserbaukunst in Europa. Neben der Klausur sind auch das Hospital, die Konversen- und Wirtschaftsgebäude und die Klostermauer erhalten.

Grundriss 1965 - Aus: Der Rheingaukreis, bearb. v. Max Herchenröder (Die Kunstdenkmäler des Landes Hessen), 1965, S. 67

Die romanischen, gotischen und teilweise barocken Elemente haben eine hohe Ausdruckskraft und können bei einer unbedingt zu empfehlenden Besichtigung (5,50 €) bestaunt werden.

Eingang zum Kreuzgang - c 2012 Pit Aretz

Von der Klosterkasse aus gelangt man zunächst in den Kreuzgang (erbaut Mitte 13. – Ende 14. Jh), der den ursprünglich romanischen ersetzte. Im Bild unten blickt man auf den 1480 aufgestockten Bibliotheksanbau mit dem Bibliotheksturm. Das Brunnenhaus ist nur noch im Fundament erhalten. Süd- und Ostflügel wurden nach der Säkularisierung abgebrochen. Schöne gotische Figurenkonsolen sind hier noch erhalten.

Blick vom Kapitelsaal auf Kreuzgang und Bibliothek - c 2012 Pit Aretz

Vom vor 1186 erbauten Kapitelsaal ist nur noch die romanische Befensterung in der Aussenwand erhalten. Das Innere wurde 1350 durch ein gotisches Sterngewölbe umgestaltet. Es ruht auf einem einzigen Mittelpfeiler, der um 1500 seine Rankenmalerei erhielt.

Kapitelsaal mit romanischer Befensterung, Sterngewölbe und Mittelpfeiler - c 2012 Pit Aretz

Der Rundgang führt über eine Treppe ins Obergeschoss in das Dormitorium, den Schlafsaal der Mönche, der zwischen 1250 und 1350 entstand. 1930/31 wurde der mehrfach umgebaute Schlafsaal wieder in seinen frühgotischen Ursprungszustand mit seinen Spitzbogenfenstern zurück gebaut. Imposant, dieser 72 m lange, zweischiffige kreuzrippengewölbte Saal!

Dormitorium, der Schlafsaal der Mönche - c 2012 Pit Aretz

Im Obergeschoss befindet sich heute das Abteimuseum, in das man vom Dormitorium aus gelangt. Hier wird u.a. die Abteigeschichte und die des Zisterzienserordens dokumentiert.

Über die Nachttreppe gelangt man vom Schlafsaal in das nördliche Querhaus der Kirche, einer dreischiffigen romanischen Pfeilerbasilika, 11-jochig mit Kreuzgratgewölbe.

Basilika - c 2012 Pit Aretz

Die Basilika wurde in den Perioden um 1145 – 1160 und 1170 – 1186 erbaut. In der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts wurden an der Südseite die gotischen Kapellen mit prächtigen Maßwerkfenstern angebaut.

Gotische Maßwerkfenster an der Südseite - c 2012 Pit Aretz

Die barocke Ausstattung ging bei der Aufhebung des Klosters verloren (nicht schade drum) und so kann die Basilika heute wieder in ihrer zisterziensischen Strenge und Schlichtheit glänzen.
An den Wänden stehen zahlreiche gotische Grabdenkmäler.

Man verlässt die Basilika und gelangt über den Klosterhof in den Konversenbau. Im Obergeschoss (nicht zu besichtigen) die mit 83 m längste, nicht sakrale mittelalterliche Raumschöpfung nördlich der Alpen, heute als Saal für feierliche Anlässe genutzt, im Erdgeschoss das um 1200 erbaute Laienrefektorium, in dem heute 12 historische Weinkelter aufgestellt sind.

Historische Keltern - c 2012 Pit Aretz

Angrenzend an den nördlichen Kreuzgang liegen Klosterküche (heute Vestibül des Speisesaals) und Mönchsrefektorium. Heute finden in dem zwischen 1720 und 1724 „neuen“, reich verzierten Speisesaal Staatsempfänge der Landesregierung statt. Vom ursprünglichen Refektorium existiert nur noch ein romanisches Portal – Schade.

Zum Schluss besucht man die Fraternei (Brüdersaal), später der Cabinetkeller, eine zweischiffige, kreuzrippengewölbte frühgotische Halle aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Aus dem Aufenthalts- und Arbeitsraum der Mönche wurde später der Keller zur Einlagerung besonders wertvoller Weine. Riechen tut es noch danach –  kerzenbeleuchtet, muffig und geheimnisvoll.

Fraternei, Cabinetkeller - c 2012 Pit Aretz

Wer mag schaut sich noch die Aussenanlagen an, umrundet den Klosterkomplex oder besucht den Klosterladen und die Vinothek des Weinguts Kloster Eberbach.

Wirtschaftsgebäude - c 2012 Pit Aretz

Wir haben den Besuch mit einem Spaziergang von Kiedrich aus kombiniert unter fachkundiger Führung von Waldkindergartenkind Vanessa (wir mussten dennoch querwaldein zur Klostermauer hinabsteigen) – irgendwie sah heute alles anders aus, meinte sie…
[Grundlage der Hintergrundinformation: Faltblatt Stiftung Kloster Eberbach, Stand Februar 2011]

Rundwanderung um Sint Pieters-Voeren und Sint Martens-Voeren

Mitte November – seit 4 Wochen wunderschönes Herbstwetter, auch heute wieder. Ausgangspunkt für unsere ca. 8.5km lange Rundwanderung ist der Gemeindeparkplatz gegenüber der Kirche in St. Pieters-Voeren, von Aachen aus zu erreichen über Kelmis bzw. Vaals, Richtung Gemmenich bzw. Hombourg in der Nähe von Aubel.

St. Pieters ist komplett zugeparkt, wie wir haben sich 1000 andere auch die in der Zeitung abgedruckte Tour ausgeschnitten. Sei’s drum – tun wir so, als wären wir allein, was übers Jahr wohl auch zutrtfft.

Man braucht keinen Kompass, keine Karte oder Navi – man wandert einfach nach Zahlen. Vorbildlich sind hier die unterschiedlichen Streckenabschnitte und Ziele nummeriert. Hinter der Kirche aus dem 17. Jahrhundert biegen wir links ab (Wegabschnitt 60), folgen ab Hotel „De Cantarel“ der 55 und etwas später der 47.

Shetlandhoeve - c 2011 Pit Aretz

Wir passieren den netten „Shetlandhoeve“, es geht über steinige und schattige, teilweise matschige  Hohlwege weiter auf der 47.  An einer Kreuzung gehts geradeaus weiter, der Abschnitt heißt aber ab hier 91.

Blick auf St. Martens - c 2011 Pit Aretz

Am Ende einer Rechtskurve liegt der Friedhof von St. Martens, der Weg führt unterm Viadukt durch bis zur Hauptstr. Hier rechts und vor der Brücke links entlang eines Bächleins. Am befestigten Weg rechts ab in Richtung Kirche (48), ab dort weiter über 54 vorbei am Veltmanshuis bis zum Abzweig 67 in den Hohlweg (nicht 66 nehmen!). Streckenweise hier sehr matschig. Der Hohlweg führt in einem Linksbogen hinauf bis zu einer Straße, dort rechts ab und sofort wieder rechts, einfach der 67 weiterhin folgen. Man hat einem weiten Blick über die hügeligen Wiesen, aber Achtung auf dem matschigen Wegstück – ich habe mich abgelegt. Am höchsten Punkt an einem kleinen Hof geht es nach rechts weiter auf einen Wald zu. An einem kleinen Haus aus Feuerstein geht es rechts abwärts (66) durch lichten Wald. Wir bleiben auf dem Weg, kommen an einem Weinanbaugebiet vorbei und treffen bald auf die asphaltierte Straße bei Krindaal, wo wir nach links abbiegen.

Herbstidylle bei Kindaal - c 2011 Pit Aretz

Wir folgen der Straße leicht bergauf und biegen vor Haus 18 ab (65). Von diesem Plateauweg aus hat man sehr schöne Weitblicke ins Tal.

Kurz vor Voeren - c 2011 Pit Aretz

Nach gut 1km an einer T-Kreuzung biegen wir rechts ab (64) und erreichen bald den Ortsteil Veurs. Wir bleiben auch hinter der Kreuzung kurz auf Weg 64, biegen nach rechts ab auf 63 und wandern vorbei an schönen alten Feuerstein-Fachwerkhäusern, biegen bald wieder rechts ab auf 62 bis zu einer T-Kreuzung, wo wir auf 60 abbiegen.

Blick auf St. Pieters - c 2011 Pit Aretz

Im Rechtsbogen der Straße biegen wir links ab  und bald schon sieht man die Türme  der Kirche in St. Pieters und der Commanderie.

Commanderie in St. Pieters - c 2011 Pit Aretz

Wer Lust hat kann zum Schluss noch die Commanderie besichtigen oder in einem der Restaurants Forellen essen oder Kaffee und Kuchen ordern…

Sehr empfehlenswerte, abwechslungsreiche Tour mit viel Sonne und weiten Blicken auf die grüne Hügellandschaft.  Machen!

Hier kann man sich  die Tour auch als KML-Datei für Google Earth downloaden (Tour 3)

Von Lavall zur Chapelle St. Lorenc und Notre Dame de Vie

Ausgangspunkt: Eingang Ferienanlage Bois fleuri.
Rundweg. Auch bei Sonne gut zu wandern, da vorwiegend schattig. Einkehr nur in Lavall möglich (Creperie – Öffnungszeiten!).

Wer ein zweites Auto zur Verfügung hat, kann auch bis zum Parkplatz am Ende der Straße nach Lavall fahren und das Auto später mit einem anderen Fahrzeug abholen. Ca. 1 Std. Zeitersparnis.

Ab Bois fleuri zunächst Landstraße Richtung Sorede. Nach ca. 1 km abbiegen nach Lavall (La vail). Die kurvenreiche, enge Nebenstraße führt ca. 5km ins Tal hinauf.

Chapelle St. Ferreol - c 2003 Pit Aretz

Wer mag, kann unterwegs die Kapelle St. Ferreol in La Pave besuchen. Auf dem alten Weg dorthin findet man noch ausgefahrene Spurrillen der Eselskarren. (Umweg ca. 2x 15 Min.). Von hier aus ist auch ein Aufstieg zur N.D. de la Chateau und zur Ruine von Schloß Ultrera möglich. Gut markiert. Gelber Wegweiser.

In Lavall kommt man an einer weiteren Kapelle St. Martin vorbei.

Man folgt der Straße bis ans Ende und gelangt nach ca. 1 Std. zum Parkplatz am Ende des befahrbaren Weges.

Zu Beginn noch entlang der Massane - c 2003 Pit Aretz

Ab hier folgt man der gelben Wegmarkierung hinauf zunächst Richtung Tour de la Massane. Am Wegweiser auf einem Sattel zweigt der Weg ab. Rechts geht’s Richtung Tour de la Massane, wir gehen geradeaus weiter zur  Chapelle St. Lorenc (beim letzten Besuch 2009 fehlte jeglicher Hinweis zur Kapelle! Wegeführung hat sich u.U. geändert – es gibt aber nur die Alternative geradeaus).
Wir folgen der gelben Markierung, unterwegs hat man immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer und die Küste.

Blick aufs Meer - © 2004 Pit Aretz

Schließlich gelangen wir unter eine Überlandleitung. Auf einem kleinem Plateau biegen wir rechts wie markiert ab und gelangen nach einem kurzen schotterigen Abstieg auf einen breiten Weg. Diesem folgen wir nach links bis zur Kapelle.

St. Laurent-du-Mont - © 2004 Pit Aretz

Hier kann man ausgiebig picknicken und entspannen (in 2012 waren auch keine Picknicktische mehr vorhanden).

Details - © 2004 Pit Aretz

Wir gehen ein kurzes Stück zurück (ca. 50m) und biegen nach rechts ab in einen ebenfalls gelb markierten Weg. Nach kurzer Zeit kommt man zu einem verlassenen, unter der Hochspannungsleitung gelegenen Gehöft. Wir überqueren die Wiese und biegen vom abwärts führenden breiten Forstweg direkt wieder links ab in einen schmalen Pfad, der hinab ins Tal führt. Wir folgen diesem Weg, der schattig immer entlang der Flanke des Berges durch den Wald führt, überqueren unterwegs zwei Bächlein, kommen an weiteren Ruinen vorbei, durchqueren einen verlassenen Kastanienhain,  steigen etwas unübersichtlich steil bergab und gelangen nach ca. 60 Min. auf einen breiten Forstweg,  dem wir nach links folgen. Nach einigen Kurven geht es steil hinab (Verbotschild Chemin Privee) und schon ist man bei N.D. de Vie.

Notre Dame de Vie - c 2012 Pit Aretz

Hier sollte man sich ein wenig Zeit nehmen, sich in die Sonne oder den Schatten setzen, eine Kerze anzünden oder was auch immer.
Hinab geht es direkt gegenüber der Einmündung des großen Weges, auf dem wir hierhin gekommen sind. Ein leicht zu übersehender kleiner Weg führt hinunter auf einen breiten Forstweg. Hier biegen wir links ab und wandern zwischen mit Korkeichen bewachsenen Ziegenweiden weiter bis zur nächsten Abzweigung. Hier rechts hinunter, vorbei an einem Campingplatz. Unten überqueren wir die Massane und gelangen wieder zurück auf die Straße, wo wir nach rechts abbiegen und Bois fleuri erreichen.

Dauer gesamt ohne Pause ca. 5,5 Std.
Schwierigkeit: ohne große Probleme. Wer die Steigung hinter Lavall bis zum Sattel geschafft hat, hat auf dem weiteren Weg keinerlei Schwierigkeiten mehr zu erwarten.

Rückfahrt

7.30 Uhr aufstehen, um 9 Uhr haben wir gefrühstückt und die Autos gepackt. Unsere Vermieterin kommt pünktlich und zum Abschied noch mit aufs Foto.

Abschied

Recht zügig und ohne Stau bis kurz hinter Caen, wo wir 40 Min. vor einer Zahlstelle warten müssen.

Im Stau

Wir fahren wieder über Le Havre und haben bis zu Hause keine Probleme mehr.

Brücke bei Le Havre

Das Wetter hält sich, es ist aber recht kühl, weshalb wir auch nur zwei kleine Pausen machen. Gegen 19.30 Uhr sind wir auf dem REWE-Parkplatz und kaufen fürs Wochenende ein.

Ein Gläschen auf Marion, die heute 50 wird! Alles Gute.

Concarneau und Pouldohan

Sonnig, ab Nachmittag wolkiger, kein Wind, bis 21°

Gegen 10.30 Uhr fahren Gaby und ich nach Concarneau, während Barbara und Matthes hier in der Nähe an den Strand gehen wollen.

In Concarneau ist zwar Markt und es ist voll, wir finden dennoch schnell einen Parkplatz.

Markt in Concarneau

In den Halles kaufen wir Tarte. Nach einem kleinen Abstecher über den Markt laufen wir zum Marinarium und entlang der Strandpromenade bis zum Plage de la Cournouaille und wieder zurück.

Mövenbesuch - c 2011 Pit Aretz

Ein letzter Blick auf die Ville Close.

Ville Close Concarneau - c 2011 Pit Aretz

Danach noch ein wenig einkaufen und voll tanken und dann an den Strand von Pouldohan, wo wir in herrlicher Sonne Siesta halten und unsere Tartes verputzen. Rundherum zieht sich der Himmel zu, bei uns aber nicht.

Traumstrand Pouldohan - c 2011 Pit Aretz

Zur Kaffeezeit sind wir wieder in Trevignon, werden aber von ein paar Tropfen Regen ins Haus geschickt. 10 Min. später scheint die Sonne wieder.

Jetzt geht es langsam an’s Sachen packen und heute abend in die Creperie „La Mariniere“ am Point du Trevignon. Die Creperie ist eine Empfehlung wert! Wir nehmen eine Galette und weil’s so lecker war noch eine süße Crepe hinterher. Dazu natürlich eine Flasche Cidre.

Letzter Blick auf's Meer - c 2011 Pit Aretz

Das Licht ist sehr schön, klare Sicht, Sonne am Meer, dunkle Wolken und Regenbogen landeinwärts.

Die Aufräum- und Packarbeiten sind schnell erledigt. Ein paar Mücken müssen noch dran glauben ++++

Kristallklare und stockdunkle Nacht – ich sitze um 0.30 Uhr allein unter einem phantastischen Sternenhimmel. Noch nie zuvor habe ich so viele Sterne mit bloßem Auge gesehen, sogar mit Arm der Milchstraße. Den großen Wagen konnte ich vor lauter Sternen nicht finden…

Kristallklare Nacht

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