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Reisetagebücher, Beschreibungen, Wanderungen

Strand, Tech-Mündung und süßes Nichtstun

Sonntag – Sonne, bis 22°

Wir fahren zum  Nordstrand von Argeles. Nichts los, wir haben den ganzen Strand für uns. Da wird es richtig schwer sich zu entscheiden, wo wir uns hinlegen sollen.

Morgens am Nordstrand - Pit Aretz c 2004

Der Strand ist sauber, die Reinigungsraupen haben hier schon den Strand  für die beginnende Saison gereingt.  Zuerst einmal wollen wir die Sonne genießen. Ein laues Lüftchen weht, es ist annehm warm, die Wellen rauschen leise im Hintergrund – da nickt man doch einfach ein.

Später wandern wir zur Tech-Mündung, um zu schauen, ob sich am Mündungsverlauf irgendetwas verändert hat.

Strandgut - c 2004 Pit Aretz

Neben viel hölzernem Strandgut entdecken wir auch ein paar Opuntienansammlungen, und dahinter leuchtet der schneebedeckte Canigou!

Opuntien am Strand, dahinter der Canigou - Pit Aretz c 2004

An der Mündung sieht es noch aus wie im letzten Jahr, sogar die P.D. sind noch da.

Techmündung - © 2003 Pit Aretz

Am Nachmittag sitzen wir wieder vor unserem Häuschen, wo es mir im Windschatten schon zu warm ist. Ich glaube, wir haben uns heute morgen schon einen kleinen Sonnenbrand geholt. Da gehe ich lieber in die Küche und bereite unser Essen vor: Scharf angebratene Hähnchenbrust mit Fenchel in Tomatensoße und Bulgursalat.

Am Spätnachmittag machen wir einen kleinen Verdauungsspaziergang vorbei an Ziegenweiden und knorrigen Korkeichen zur Eremitage Notre Dame de Vie.

Auch diesen Abend können wir wieder den Sternenhimmel genießen: Bis 22 Uhr sitzen wir auf der Terrasse.

Ankunft in Argeles-sur-Mer

Samstag – Sonne, bis 22°

Wir wollen um 10 Uhr durch Lyon sein, deshalb stehen wir zeitig auf. Nach einem ganz hervorragenden Frühstück mit frisch zubereitetem Obstsalat und einer Riesenauswahl an Brot, Aufschnitt, Käse, Marmeladen und Joghurts bezahlen wir ( 107,50 € hat uns das Zimmer inkl. Frühstück gekostet – sehr empfehlenswert!) und brechen gegen 9 Uhr auf.

Einfahrt und Rezeption - Foto: Tripadvisor

Einfahrt und Rezeption - Foto: Tripadvisor

Ohne Stau gehts in einem Rutsch durch und gegen 14 Uhr kommen wir in der Anlage „Bois fleuri“ in Argeles an. Hier erwartet uns dann der erste Stau: 45 Min. dauert es, bis wir endlich bedient werden. Wir bekommen das Haus S15 unseres ersten Besuchs wieder, unten an der Schleife der Massane gelegen. Damit haben wir Platz ohne Ende, sogar ein eigenes Koffer-Abstellzimmer.

Für 70 € kaufen wir nach dem Einräumen erst einmal ein – bis Montag wird es reichen. Unterwegs nach St. André halten wir an: Der Blick über die Weinreben mit den ersten sprießenden Blättchen auf die Monts Alberes fasziniert uns.

Weinfelder auf dem Weg nach St. Andre - Pit Aretz c 2004

Gegen Abend fahren wir nach Argeles an den Hafen und machen einen kleinen Bummel entlang der Promenade und rund ums Hafenbecken. Kaum ein Windchen weht, das Meer liegt träge vor uns, der Mond zeigt sich schon am Himmel und nur ein paar lästige Insekten ärgern uns.

Abendstimmung am Hafen - Pit Aretz c 2004

Auf der Terrasse hinterm Haus essen wir zu Abend. Bis 22.30 Uhr sitzen wir draußen und genießen den immer noch „lauen“ Rest des Tages.
Eine Zwischenübernachtung macht die Anreise doch erheblich stressfreier.

Abfahrt Richtung Argeles-sur-Mer

Während Gaby noch ein wenig unterrichten muss, besorge ich morgens den Proviant für die Fahrt, packe die letzten Sachen und belade den Wagen, habe aber einige Probleme, beide Fahrräder so zu zerlegen und zu verstauen, dass sie neben dem anderen Kram ins Gepäckabteil passen. Natürlich verspäte ich mich ein wenig und bin erst um 11.15 Uhr an der Schule, um Gaby abzuholen.

Wir fahren (zum wievielten Mal?) die altbekannte Strecke über Verviers und Theux auf die E25, haben aber auf halber Strecke nach Luxemburg schon Hunger und verputzen die mitgenommene Pizza. In Luxemburg tanken wir noch einml voll und schon sind wir in Frankreich. Nach einer kurzen Pause bei Epinal beginnt es zu regnen, erst hinter Macon klart es wieder auf.

Eingang Best Western Plaisance

Eingang Best Western Plaisance

Keine Staus oder Behinderungen bis Villefranche, wo wir die Autobahn verlassen, um das Best Western-Hotel Plaisance zu suchen.

Gegen 18.30 Uhr kommen wir an. Zum Glück finden wir gleich vor dem Haus trotz Kirmes einen Parkplatz. Der HRS-Service hat geklappt. Die Damen an der Rezeption sind sehr nett, alles verläuft reibungslos und gegen ein angebotenes Abendessen gegen 20 Uhr haben wir auch nichts einzuwenden. Einen bewachten Parkplatz hinterm Haus bekommen wir auch noch.

Das 3-Gänge-Menü war nicht überragend, aber OK und bei einem Preis von je 22 € kann man auch nicht meckern, Getränke inklusive.

Nach dem Abendessen machen wir noch einen kleinen Bummel durch Villefranche , bevor wir uns aufs Ohr hauen.

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