Kurz nach 10 Uhr parken wir am ersten Parkplatz in der Nähe des Informationszentrums.

Zu Fuß laufen wir hinauf, aber Informationen gibt’s hier keine. An der einzigen Hinweistafel erkennen wir verschiedene sehr steile und lange Wanderstrecken. Der kurze Weg zum Wasserfall ist gesperrt, bleibt also nur zum Auto zurück- und den Forstweg zum Mirador de Espigon Atravesado hinaufzuwandern.

Nicht schwierig geht es permanent über 2.5 km durch das Biosphärenreservat und den urzeitlichen Lorbeerwald ca. 250 HM hinauf. Ein letzter Anstieg über ein paar Treppen und man ist oben auf einer sehr kleinen Plattform mit einem weiten Rundumblick über den Urwald. Nach den überschwänglichen Beschreibungen in den Reiseführern hatte ich aber eigentlich etwas Spektakuläreres erwartet.
Zurück geht’s etwas schneller. Wir fahren weiter nach San Andres, wo wir – wie letztes Jahr – im La Placita zu Mittag essen.
Diesmal sind wir ziemlich enttäuscht. Preis und Leistung stimmen nicht, bei allem fehlt etwas: keine Kartoffeln beim Thunfisch, Mini-Salat mit Zutaten aus dem Glas als Beilage, der gebackene Käse ist Halloumi, bei den Fisch-Churros fehlt eine Soße und jegliche Beilage und das zu flüssige Curry schmeckt nach 5 Löffeln auch nicht mehr…
Weiter zu Fuß an der Küste entlang nach Charco Azul, wo wir ein erfrischendes Bad im Meerwasser-Schwimmbecken nehmen.
In San Andres fällt uns ein riesiger Schaden unten an der Fahrertür auf. Wer war das und v.a. wie und wann ist das passiert? Wir waren’s definitiv nicht. ADAC und Vollkasko, Gottseidank.
Im Hiper Dino wird etwas größer für die nächsten Tage eingekauft. Alle sind ziemlich platt und Gaby schläft sogar beim Ausruhen ein.
Es ist nicht kalt, aber der Wind abends zu kühl, um draußen zu sitzen. Also drinnen mit Nüssen und Wein…