Das Wetter will heute grau bleiben. Ich möchte mir trotzdem die Marslandschaft auf dem El Cepo anschauen. Da es unterwegs leicht zu nieseln beginnt, fahren wir bis zum kleinen Parkplatz in der Spitzkehre hinterm Restaurant Las Rosas an der GM-1.

Von hier ist der etwas abenteuerliche Aufstieg in 20 Minuten erledigt.

Obwohl die Sonne fehlt – spektakulär und einer meiner Geheimtipps!
Hier gibt’s Fotomotive ohne Ende, Erosionen in Ocker, rot, braun, gelb. Dazwischen zartes Grün, vertrocknete Sträucher und an Felsbilder erinnernde Strukturen im Boden, die auf uns wie beim Blubbern erstarrte Magnablasen wirken…

Danach fahren wir zum Museo PEG Los Telares, El Parque Etnográfico de La Gomera. Für 4,95€ Eintritt bekommt man einen Plan und einen Audioguide für die selbstgeführte Tour. Eine Gofiomühle, ein paar Sachen aus dem Alltag der Gomerer, ein bisschen zu allem… Nichts Spektakuläres oder überraschend Neues.
Stark vernachlässigt der ökologische Garten. Einzig der Blick auf den Doppelfelsen Peter und Paul ist sehr schön, aber den gibt’s auch gratis vom Parkplatz aus.

Ein großer Busparkplatz und der Verkauf von „typischen Produkten“ sagt eigentlich alles. Keine Empfehlung von mir, egal was die Reiseführer schreiben bzw. von wem abschreiben.
Das Convento bzw. die Pfarrkirche um die Ecke ist heute geschlossen, bleibt nur ein Blick von außen.

Nachmittags lesen, schreiben, kochen, essen… Ein fauler Tag, was aber auch mal gut tut!













