Autor: Pit Aretz (Seite 23 von 57)

Marina di Praia, Praiano, Vettico Maggiore

Sonne, leichte Brise, bis 26°

Draussen frühstücken

Kurz vor 9 Uhr stehen wir auf und frühstücken auf der Terrasse, wie wir ab jetzt jeden Morgen auf der Terrasse frühstücken werden 🙂

Durch Gassen...

... über Treppen

Wir laufen durch schmale Gässchen und Treppen hinab zur Uferstraße und am Turm vorbei hinunter zur Marina.

Restaurant mit Traumblick

'Il Pirata' von oben

Nette Restaurants am Steilfels, hinter den Felsen überraschend ein Minidorf, das am Felsen klebt, davor ein kleiner Kiesstrand. Man kann z.B. von hier Fahrten nach Capri buchen, Tauchausrüstung oder Boote leihen.

"Strand" vom Marina die Praia

Wir sitzen eine Weile im Halbschatten unter einem Felsen und schauen dem Treiben im Hafen zu: Lautstark streiten sich zwei Rotbejackte, beschimpfen einen anderen und gehen schließlich stinkig auf was auch immer auseinander.

Gegen Mittag treibt uns der Hunger zurück in unsere Wohnung: es gibt gebratene Bandnudeln mit Parmesan und Ei und Salat.

Bis nach dem Kaffee liegen wir auf unseren Liegen in der Sonne, schauen aufs Meer, erkennen in der Ferne die Berge des Cilento, während vom Hotel unter uns ein fischig-öliger Geruch (Calamares?) heraufwabert.

Pfarrkirche San Luca von Praiano

Später laufen wir über Treppen und Gassen hinauf zur Kirche San Luca nach Praiano, über den Kirchplatz weiter zur Straßenkehre und über die Via Constantinolo und  weiteren Gassen und Treppen hinab nach Vettico Maggiore, wo wir uns die Kirche San Gennaro anschauen.

San Gennaro und Blick bis Capri

San Gennaro und der schöne Kirchplatz

Über die Via Marconi und den Friedhof  laufen wir zurück.

Man muss lernen die Mücken und das Jucken zu ignorieren. Das Wetter ist zu schön, um drinnen zu sitzen. Bei Gaby sehen die Stiche aber schon ziemlich übel aus.

Am Abend koche ich noch einmal: Gnocchi mit Kräuterbutter und Zucchini-Paprika-Rahm-Geschnetzeltem.

Nacht über Praiano - Küstenlinie

Ich sitze bis 23 Uhr auf der Terrasse, während sich Gaby nach drinnen geflüchtet hat. Ein paar mehr Stiche für mich, dafür Temperaturen über 20° und ein Feuerwerk.  Um meine Beine habe ich mir das Badelaken gewickelt.

Der weiße Tavernello ist auch gar nicht so schlecht – um o.15 Uhr gehe ich schlafen.

Anreise: Brüssel – Neapel – Praiano

6.15 Uhr aufstehen, 7.20 Uhr unterwegs nach Brüssel, Ankunft Parcare Holiday Inn 9.00 Uhr. Das 14tägige Parken muss im voraus bezahlt werden: 113 €.
Mit dem Airport-Shuttlebus geht es zum Flughafen. Wir finden alles auf Anhieb, kommen ohne Probleme durch die Sicherheitsschleuse (bei Gaby piept’s) und warten ab 10 Uhr am Gate auf das Boarding.
Um 11 Uhr sitzen wir (zum ersten Mal !!) im Flieger, um 11.35 Uhr wird es aufregend. Der Start überrascht mich, mit so einem Schub hatte ich nicht gerechnet. Während des Steigfluges noch einige Probleme mit leichtem Schwindel und Druck auf den Ohren, danach ruhiger als im Bus – alles EASY im JET.

Alles Easy im Jet

Wir fliegen über Stuttgart, Innsbruck, sehen Venedig und landen schließlich pünktlich gegen 13 Uhr in Neapel.
Unsere Gepäckstücke sind alle da, jetzt müssen wir nur noch die richtigen Haltestellen und Busse finden. Draußen ist es heiß, 29° – und wir stehen da in Vliesjacke, langer Hose und dicken Wanderschuhen. Nach einigem Suchen und Rumfragen sind wir sicher, dass wir an der richtigen Stelle stehen. Der Curreri-Bus kommt relativ pünktlich, man kann die Fahrkarte direkt beim Fahrer kaufen (10 €) und die Fahrt verläuft auch problemlos bis Sorrento. Das Umland von Neapel ist ziemlich heruntergekommen, ein Ghetto/Planenlager direkt an der Autobahn.

SITA-Bus

In der Bar am Bahnhof in Sorrento kaufe ich zwei 90-Min.-Tickets nach Praiano, der SITA-Bus wartet bereits. Wir wuchten unser Gepäck in den Bus (und wissen noch nicht, dass es dafür ein bequemes Extra-Fach unter dem Bus gibt), der auch direkt losfährt. Zunächst durch das Verkehrschaos, dann an der Küste entlang, was noch chaotischer, weil extrem eng ist.
Hut ab vor den Künstlern am Lenkrad. 2 mm Abstand reichen, um den Bus durch den dichten Verkehr zu lenken.
Ich schaue immer wieder auf mein GPS, damit wir bloß nicht die richtige Haltestelle verpassen. Alles OK, wir steigen richtig aus. Es ist mittlerweile 17.40 Uhr.
Wir müssen ein wenig suchen und fragen, bis wir die richtige Adresse „2bis“ gefunden haben.
Lucia empfängt uns sehr nett auf französisch, zeigt uns alles und wundert sich, dass wir als Deutsche französisch sprechen; sie hält uns für Kanadier.
Wir statten dem Supermarkt noch einen Besuch ab und kaufen ein wenig ein. Um 19 Uhr essen wir unser erstes Essen heute: Tomatensalat, Bandnudeln, Schweinegeschnetzeltes in Lucias Sugo – und das alles auf der wunderschönen großen Terrasse mit Direktblick aufs Meer!

Die Sonne geht langsam unter...

Auf Heimfahrt

Dann bemerken wir sie: Kleine Mistmücken – die ersten Stiche sind gesetzt, noch ignorieren wir sie.

Unsere Geckos können uns nicht beschützen

Wir sitzen bis 22.30 Uhr in T-Shirt und kurzer Hose auf der Terrasse und trinken unseren Haus-Rosé (Tavernello), der zwar billig, aber estaunlich gut ist. Dann fallen wir todmüde ins prall-gefederte Bett.

Rückfahrt

Bis zum Reschenpass Nieselregen, dann Aufklarungen und ab Deutschland heiter. Bis 27°

Aufstehen 6.30 Uhr, Frühstücken und Abfahrt um Punkt 7.30 Uhr. Bis Fliess fahren wir hinter einem deutschen Fahrzeug her, dass zwar nicht zu langsam, aber auf gar keinen Fall auch nur einen Kilometer zu schnell fährt – etwas nervig. Dann biegen wir ab ins Pitztal und fahren zügig über schmale Bergstraßen nach Imst. Wir tanken voll und reihen uns dann wieder in die Schlange über den Fernpass bis zur Autobahn bei Kempten ein. Es geht gut voran, nicht schnell, aber wenigstens kein Stau. Wir überholen Matthes, der kurz hinter Reutte an der Tankstelle steht. In Gegenrichtung eindeutig mehr Verkehr mit Blockabfertigung vor dem Grenztunnel.

Grenztunnel Füssen

Auf der Autobahn, die jetzt direkt hinter dem Tunnel beginnt (endlich!), kann bis hinter Ulm Gas gegeben werden. Wir fahren weiter über die A6, weil bei Stuttgart und Karlsruhe schon Staus gemeldet werden. An einer Tagesbaustelle (warum muss man am Tag des stärksten Urlaubsverkehrs unbedingt Leitplanken austauschen?) stehen wir ca. 25 Min. im Stau, danach aber keinerlei Schwierigkeiten mehr. Wir rasten bei Crailsheim und kurz vor Koblenz, wo wir noch einmal nachtanken müssen.

Um 16.11 Uhr sind wir zu Hause – Gesamtkilometer 860, Benzinverbrauch 7.1L bei einem Schnitt von 105 km – nicht schlecht.

Giggelberg – Tablander Alm

Heiter, angenehm warm, bis 25°

Altes Haus in Partschins

Für Emma

Unser letzter Tag. Die Sonne scheint! Nach dem wie immer frühen Frühstück laufen wir hinab zur Talstation der Texelbahn, die uns hinauf zum Giggelberg bringt. Von hier aus wandern wir immer dem Meraner Höhenweg folgend Richtung Osten.

Ein Stück des Weges

Barbaras Erinnerung scheint getrübt gewesen zu sein – der Weg verläuft nicht „mehr oder weniger auf gleichbleibender Höhe“ , sondern in stetem vor allem Auf und Ab. Ich hätte mein GPS mitnehmen sollen als Beweis für zurückgelegte Höhenmeter, dann wäre Barbara überzeugt gewesen, dass Orenknott auch nicht anstrengender gewesen wäre.

In stetem Auf und Ab

Der Weg ist größtenteils schattig, ab und zu kann ungehindert ins Tal schauen oder hinauf zu den Bergen – es blüht auch hier noch überall. Kurz vor der Nassereith-Hütte, deren Fertigstellung kurz bevor steht, gilt es noch ein etwas rutschiges Schneefeld zu überqueren. Hier haben viele Wanderer ihre kleinen Problemchen.

Restschnee

Typisch Meraner Höhenweg...

Weiter geht der Weg wie zuvor –  jetzt noch mehr auf und ab, vorbei an kleinen Bächen und Wasserfällen, bis wir die Tablander Alm erreichen und uns zum Mittagessen in die Sonne setzen. Suppen und unsere mitgebrachten Brote reichen uns aber heute. Kurz nach Mittag sind alle Plätze belegt – der Höhenweg ist sehr beliebt.

Der perfekte Platz für eine Pause

Nach einem kleinen Mittagsschläfchen auf Bänken vor einer Hütte inmitten unendlich vieler Wiesenblumen steigen wir nun 700 m ab bis zum Partschinser Wasserfall. Unterwegs viele Schmetterlinge.

Schmetterling

Noch mehr ...linge

Nach dem gestrigen Regen ist es stellenweise sehr glatt und außer Matthes setzen wir alle uns einmal mindestens auf den Po.

Glitschiger Abstieg

Wir erreichen Tabland und kurze Zeit später das Restaurant am Wasserfall.

Wasserfall von ganz weit oben...

..und von ziemlich nah dran

Gaby und ich laufen komplett zurück, Barbara und Matthes fahren mit dem Bus hinunter – am Eingang zum Waal treffen wir uns wieder.

Zum Kaffee gibt es die Apfelpfannkuchen von gestern, danach beginnen wir unsere Sachen zusammenzupacken. Matthes und ich fahren zum Lindenhof, um abzurechen; auf dem Rückweg kaufen wir noch Brot für morgen. Nach herzlicher Verabschiedung von Frau und Herrn Schönweger beladen wir die Autos.

Abends essen wir im Hotel Sonne. Draußen haben wir einen Tisch reserviert – der Wind in der Gasse kühlt uns leider etwas runter. Wir bestellen je eine Vorspeise (Mangoldknödel auf Salat, Ziegenfrischkäse oder marinierte Zunge mit Rote Beete) und als Hauptgerichte Wiener Schnitzel, Saibling, Perlhuhn und Gulasch. Urteil: Die Vorspeisen eindeutig überteuert.

Wir sitzen noch ein wenig auf der Terrasse, trinken unseren letzten Wein aus und sind kurz vor Mitternacht im Bett.

Partschinser Wasserfall

Vormittags unbeständig, ab Mittag Regen, später wieder aufklarend, bis 22°

Wegen des Wetters wollten wir eigentlich vormittags noch einige Reisemitbringsel kaufen. Thomas ruft kurz nach dem Frühstück an, er möchte heute an seinem letzten Tag noch einmal mit Kerstin und den Kindern an den Wasserfall.

Das Wetter hält sich, Gaby und ich wollen mitgehen. Nach einer kleinen Besichtigung unserer Unterkunft wandern wir am Waal entlang und über den Sagenweg hinauf zum Wasserfall.

Dankbares Motiv

Die Kinder haben viel zu erzählen; wir merken gar nicht, wieviele Höhenmeter das sind…

Zwischenmahlzeit vor dem Regen

Kurz vorm Ziel beginnt es zu regnen. Unter meiner Regenjacke bleibe ich nicht wirklich trocken, ich schwitze mächtig. Der Wasserfall versprüht Tonnen feinster Wasseraerosole, nur für Sekunden kann man die Kamera auspacken.

Emma im Aerosolnebel

Im Restaurant am Wasserfall machen wir Mittagspause und essen Suppe, Bandnudeln, Apfelstrudel und Kaiserschmarren. Der Regen hört nicht auf, weshalb wir uns entscheiden mit dem Bus hinunter bis zum Waalweg zu fahren.
Hier unten tröpfelt es nur noch und hört dann ganz auf. Matthes hat in Zwischenzeit für alle Apfelpfannkuchen gebacken, es bleiben heute aber ausnahmsweise noch einige übrig, weil wir ja gerade erst gegessen hatten. Die wird es morgen geben.

Wir machen am Nachmittag in Naturns unsere Einkaufstour. Kochbücher, Wein, Saft, Gewürze, Speck und was man so mitnehmen kann und sollte.

Heute kochen wir noch einmal Gnocchi, diesmal aber mit Pfifferlingen. Dazu gibt es letzte Reste Salat und Brot.

Draußen ist es relativ kühl, deshalb spielen wir drinnen ein paar Runden Rommé, setzen uns später aber trotzdem noch raus und trinken unseren Wein. Von der Jause nebenan hört man alpenländische Musik vom alpenländischen Grillabend.

3-Burgen-Runde (Appian)

Sonnig, bis 30°

Eigentlich wollte ich in diesem Urlaub noch die Spronser Seen-Runde laufen, aber die Beschreibung der 3-Burgen-Wanderung hört sich gut an und die haben wir auch noch nicht gemacht.

Burg über Andrian

Startpunkt ist Appian, das über die Schnellstraße schnell erreicht ist. Wir suchen eine günstigen Parkplatz in der Nähe des Wanderweges nach Schloss Hocheppan. Am Einstieg müssen wir allerdings enttäuscht lesen: Mittwoch Ruhetag.

Schöner Weg durch Wald hinauf nach Hocheppan

Über schattige Waldwege geht es nun permanent leicht ansteigend hinauf zum Schloss Hocheppan. Den Kreideturm verpassen wir irgendwie, ist aber auch nicht beschildert. Kurz vor Erreichen des Schlosses schauen wir von oben auf den Turm und hinab in die Etschebene vor Bozen.

Kreideturm

Schloss Hocheppan

Dass Ruhetag „Schloss-komplett-geschlossen“ bedeutet war uns nicht klar. Nichts mit Besichtigung der Fresken in der Schlosskapelle. Lediglich ein Blick in den ersten Hof ist möglich.

Viel mehr war leider nicht zu sehen...

Etwas frustrierend wandern wir nach der Kurzbesichtigung weiter Richtung Burg Boymont. „Gemütlich durch Wald“ geht es aber nicht, sondern zunächst relativ steil hinab in eine Schlucht und dann relativ steil, teilweise über Treppen, wieder hinauf. Von hier allerdings ein sehr schöner Blick auf Hocheppan und die Kapelle.

Steil hinauf

Schön: Schloss und Kapelle

Über einen teilweise unebenen Weg durch lichten Wald gelangt man auf eine Straße und hinauf zur Burg Boymont.

Schöne Fenster in Boymont

Turm Boymont

Wir haben Hunger und bestellen die Burg-Spezialität: Im Räucherofen gegrilltes Fleisch mit Brot, Apfelmeerrettich und Krautsalat. Im Schatten sitzend genießen wir unsere Mittagspause. Nach einer Besteigung des Wohnturmes, von dem man eine sehr schöne Rundumsicht hat, wandern wir weiter hinab zu Burg Korb.

Blick auf Missian vom Wohnturm

Korb ist allerdings enttäuschend. Ursprünglich ein einziger Wohnturm, heute nach einigen unpassenden Anbauten ein Hotel, zu dem man eigentlich keinen Zutritt hat. Der Zugang vom Parkplatz aus ist durch eine Schranke abgesperrt.

Korb mit Hotelanbauten

Wir wandern unterhalb von Korb entlang der Straße durch Weinberge hinab nach Missian, wo man sich unbedingt die Kirche und den idyllischen Dorfplatz anschauen soll. Die Kirche ist geschlossen (nur heute?) und einen idyllischen Dorfplatz können wir auch nicht sehen.

Zurück geht es zunächst durchs Dorf über ein Stück heiße Straße, dann weiter durch Wald und später wiederum über Straße – jetzt allerdings im Schatten –  zurück nach Appian. Auf den langen langweiligen Rückweg hat man eigentlich keine rechte Lust mehr. Beim nächsten Mal würden wir direkt von Boymont nach Appian zurück gehen und uns die Korb-Schleife sparen.

Bevor wir fahren tanken wir in einem Cafe Flüssigkeit nach – die Hitze und die lange Wanderung haben uns ausgetrocknet.

Zu Hause können wir im Schatten auf der Terrasse sitzen, der leichte Wind kühlt ein wenig.
Wir trinken Kaffee, später nach einem kleinen Abendessen (Salat und Brot) Wein, wir reden und schauen in den Himmel und auf Partschins und die Berge …

Meraner Waalwegrunde, Etappe 3: Saltaus – Meran

Heiter bis wolkig, bis 27°

Das Wetter sieht heute morgen ganz gut aus, über Meran hängen aber noch Wolken.
Gegen 9 Uhr fahren wir mit beiden Autos los zunächst Richtung Hafling. An der Talstation der Meran-2000-Bahn parken wir unser Auto, dann fahren wir weiter – irrtümlicherweise zuerst nach Schenna, aber von da kommt man nicht mehr über die Passer, also zurück – über Meran, Kuens, Riffian nach Saltaus, wo wir unterhalb der Hirzer-Talstation das zweite Fahrzeug abstellen.

Brücke über einen der Passer-Zuflüsse

Wir überqueren die Passer und wandern zunächst den Maiser Waalweg entlang bis kurz vor Schenna am Abzweig von Weg 1. Die Waalwege werden gut begangen, der Weg ist auch bis zum Abzweig annähernd eben und vollkommen unproblematisch – muss man sich aber sowas von gar nicht anstrengen.

Maiser Waalweg

Es geht stellenweise durch Wald, vorrangig aber durch Apfelplantagen – auf Dauer etwas eintönig.

Dorf Tyrol und Johanneum

Bei Thurners

Am Abzweig folgen wir der Beschilderung „Meraner Waalwanderrunde“ und steigen über ein paar Serpentinen hinauf zum „Waldweg“, dann weiter über den“ Wiesenwe“ bis zum Restaurant Thurner, weiter der Beschilderung folgend vorbei am Restaurant Tiefenbrunn über Markierung 20 durch einen sehr steilen Apfelberg hinauf zur Talstation der Tarserbahn. Sehr schweißtreibend!
Hier ist erst einmal Mittagspause angesagt.

Blick vom Schenner Waal Richtung Vinschagu

Es gibt auch eine Steilpassage

Danach geht es entlang des sehr schönen und abwechslungsreichen Schenner Waal, der oberhalb von Schenna und St. Georgen verläuft, gemächlich hinab zur Talstation Meran 2000.

Rundkirche St. Georgen

Insgesamt sehr schön, wobei der Schenner Waal der interessantere ist.
[2Std.50Min. Gehzeit | 1 Std. Pausen | 420 HM | Länge 12,5 km]

Malve am Wegrand

Wir holen in Saltaus das zweite Auto ab und fahren durch Meran und Algund zurück.

Zu Hause gibt es einen Eimer Überraschung vom Vermieter (Pflaumen und Aprikosen), Kaffee und Apfelstrudel, danach auf der Terrasse dösen oder lesen.

Das Abendessen wird improvisiert – der Kühlschrank und die Vorräte müssen weg: Verlängerte rote Linsensuppe, Tomaten-Thunfisch-Oliven-Salat, Röstkartoffeln mit Kaminwurz.

Regentag

Viel, ganz viel, etwas weniger Regen, spätnachmittags heller und nur noch ganz wenig Regen mit Aufhellungen, bis 20°

Regentag

Da ist das schlechte Wetter. Draußen regnet es, in der Ferne Donnergrollen – wir bleiben liegen und stehen erst kurz nach 9 Uhr auf. Matthes war schon im Dorf Brot kaufen und hat uns Rührei gebacken.

Den Vormittag verbringe ich mit Bloggen und Bildbearbeitung, danach lesen.

Matthes war unterdessen noch einmal im Dorf einkaufen: fürs Essen heute und Johannisbeer-Sahne-Rolle zum Kaffee.

Gottseidank

Der Regen lässt nach, es wird heller und gegen 15.30 Uhr erahnt man sogar wieder die Sonne hinter den Wolken.

Um 18 Uhr gibt’s Essen: Rote Linsensuppe, Kartoffeln mit Bratwurstkringel und Salat, Obst-Joghurt als Dessert.
Nach den Nachrichten schauen wir aus Langeweile  noch ein wenig Fernsehen, später ein wenig quatschen und dann ist es auch schon wieder 24 Uhr…

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