In endlosen Kehren über enge Straßen fahren wir hinauf zum Parkplatz Cruce de Pajarito.
Zunächst kühl durch Lorbeerwald, dann öffnet sich die Landschaft und wir wandern pflanzenbestimmend über den Rundwanderweg 25 (Michael Müller).
Ein Blumenmeer, Bienen, Schmetterlinge und Blicke auf die Roques.
Auf dem höchsten Punkt eine Bank! Perfekt fürs Mini-Picknick.
Wir fahren über Las Hayas und Arure (unterwegs fahren wir durch Wolken) zum Puerto de Vueltas im Valle Gran Rey.
Bei Oceano buchen wir für Dienstag 15:00 eine Whale Watching Tour.
Danach laufen wir vom Rotondo de Vueltas am Meer entlang bis zur Playa de Calera. In der Heladeria Zumeria müssen es doch wieder Bocadillos, Bier und Kaffee sein.
In Calera noch ein kurzer Stopp, dann immer bei 3000 U im zweiten Gang Kurve und Kurve hinauf und wieder hinunter bis Vallehermosa, wo wir noch etwas einkaufen müssen.
Zuhause gibt’s (bereits gestern) gebratene Hähnchenbrust auf Salat mit Joghurt-Knoblauch-Mandel-Soße und Curry-Reis, Joghurt mit Vanillepudding und Palmhonig als Dessert – hmmh.
Wir parken auf dem zentralen Parkplatz, laufen die Hauptstraße hinunter, biegen rechts ab und folgen an den Treppen in der nächsten Kurve dem Naturweg Richtung Playa. An zwei Stellen muss man durchs Wasser, ein Rinnsal fließt, wo sehr selten etwas fließt. Es hatte ein paar Wochen vorher unwetterartig geregnet.
Der Weg ist teilweise zugewachsen, aber gut zu erkennen. Man wandert in Schleifen abwärts und trifft nach einiger Zeit auf die TF-712, der man bis zum Strand hinunter folgt. Der Zugang zum Castillo del Mar ist immer noch gesperrt und am Strand hat man begonnen, das Strandgut zu sammeln.
Die Wellen schlagen gegen die Steine, wir bleiben eine Zeit sitzen und schauen aufs Meer.
In der urigen Strandbar ‚Pirate‘ trinken wir was, bevor wir uns wieder auf den Rückweg machen. An der Einmündung biegen wir diesmal aber direkt in den Weg neben der Straße ein und folgen dem Wirtschaftsweg zwischen einigen Anbauflächen leicht bergauf bis zum verwilderten Botanischen Garten, der seit 2007 auf seine Inbetriebnahme wartet…
Vieles hat man angepflanzt und angelegt, dazwischen hat man aber inzwischen auch einfach mit einem Kartoffelacker und Gemüsebeete angelegt. Man kann sich alles in Ruhe anschauen, interessant.
Weiter geht’s den Wirtschaftsweg hinauf, wieder über den Bach (Barranco del Valle) und hinauf zum Dorfplatz. In der Bar Cafeteria Central essen und trinken wir eine Kleinigkeit. Hier trifft sich das Dorf in der Mittagspause.
Ein kleiner Abstecher zur Kirche San Juan Bautista, bevor wir zum Stausee Presa de la Encantadora hinauffahren.
Die Rundwanderung um den vollen See ist sehr schön und bietet viele tolle Blicke.
Wir haben noch nicht genug: schnell noch zum Centro de Visitantes Juego de Bolas (Parque Nacional de Garajonay). Viel Zeit für den Besuch der Ausstellung haben wir nicht mehr, um 16:30 wird geschlossen. Lohnt sich aber auch für länger.
Ein letzter Abstecher Richtung Mirador de Abrante. Wegen was auch immer, die Zufahrt ist leider gesperrt. Für ein letztes Foto reicht die Aussicht allemal.
Nach Abendessen und Plauderrunde testen wir noch den Blick zum Himmel: zu hell, man sieht zwar klar, aber wenige Sterne.
Unseren Plan, vom Mirador Degollada de Paraza aus zu wandern, geben wir auf: es nieselt, die Wolken hängen bis auf der Straße. Wir starten eine Rundfahrt, um uns ein wenig orientieren zu können: zunächst die GM-3 hinunter nach Tecina und weiter am Flughafen vorbei über Alajero bis zum Cruce de Pajarito. Von dort über GM-2 zurück nach San Sebastian. Orientierung war kaum möglich – es war neblig und blieb nieselig. Schade.
In San Sebastian einen Parkplatz zu finden ist Glückssache. Wir müssen ein wenig laufen, um ins Zentrum zu gelangen.
Wir werfen einen Blick in die Ermita San Sebastian, statten der Casa de Colon und der Iglesia de Asuncion einen Besuch ab. Es beginnt jetzt auch hier zu nieseln.
In der Touristeninformation gibt’s eine kleine Ausstellung, die wir uns anschauen.
Auf der Plaza de la Constitution essen wir im Kiosco Las Carabelas leckere Käsebrote, bevor wir heute etwas größer einkaufen und uns auf die Rückfahrt machen.
Wir kochen und machen es uns zu Hause gemütlich. Abends bläst der Wind die Wolken weg…
Strahlend blauer Himmel! Nach Tanken für 1,49€/L schlängeln wir uns über unendlich viele Kurven hinauf zum höchsten Berg der Insel, den Roque de los Muchachos.
Unterwegs viele Natternköpfe und Tiefblicke aufs Meer mit Teneriffa im Hintergrund.
Bei den Observatorien biegen wir ab und ergattern ganz oben am Roque den letzten freien Parkplatz.
Von hier erahnt man die Größe des Ursprungkraters, sieht die verschiedenen Ablagerungsschichten, erkennt Magmagänge. Unten das Meer bei Tazacorte, im Süden die Cumbre Vieja und dahinter El Hierro und La Gomera. Um uns verteilt verschiedene Observatorien.
Das Besucherzentrum präsentiert in verschiedenen Sälen (sehr umfangreiche und detaillierte) Informationen z.B. zu den Observatorien, wobei die Bildergalerie dazu aber leider eher sehr mager ausfällt. Der Film zum Einstieg ist OK und macht neugierig. Saal 2 zu Besonderheiten La Palmas zeigt nichts Besonderes, zwei Schaukästen funktionieren gar nicht. Saal 3 ist der Experimentierraum. Alles klebt, egal was man anfasst. Extrem in die Tiefe gehende Informationen, die schnell überfordern und oberflächliche Basics. Experimente funktionieren nicht oder erschließen sich einem nicht. Didaktisch nicht gut! Das alles nur in Spanisch und Englisch anzubieten ist zu wenig für 15€ Eintritt.
Saal 4 – Wanderwege in der Nähe – schaut man sich schon nicht mehr an. Enttäuschend!
Zurück fahren wir zunächst weiter über die LP4 und biegen dann ab auf die LP1 im Norden. Noch einmal 1,5 Std. Kurvenfahrt.
Heute morgen fahren wir zum Parque Arqueologico El Tendal.
Wir erfahren viel Neues über die Besiedlung und das Leben der Urbevölkerung, den Benahoaritas, die vielleicht um 1000 v. Chr. aus Nordafrika (Berber) per Boot einwanderten und Tiere, Getreide und Fertigkeiten mitbrachten.
Sie lebten in Familienverbänden u.a. in den Höhlen (mit ergiebiger Quelle) unterhalb des Museums bis ca. 800 n. Chr. Danach verwischen sich die Spuren.
Unser Guide erklärt uns nebenbei interessante Details zu verschiedenen Pflanzen (giftig, nicht giftig, Heilpflanzen) und wir wissen jetzt, warum es auf La Palma nur kleine Eidechsen gibt (die großen werden/wurden gegessen).
Guide und Museum sind sehr zu empfehlen.
In Puntallana trinken wir Kaffee und Radler (zusammen 5€!), bevor wir hinunter zum Parkplatz der Playa Nogales fahren.
Ein schöner Weg mit über 300 Stufen führt um die Felsen herum hinunter zum Strand. Der Sand ist so heiß, dass ich mir die Fußsohlen verbrenne.
Ein schöner Tag geht mit einem weiteren Musik-Event zu Ende: auf der Plaza Santo Domingo gibt’s Latin-Musik mit Bands von allen Inseln. Laut, schnell und sehr gut besucht.
Die Wanderroute am Llano del Jable, die wir geplant haben, kann leider nicht begangen werden. Ein Wachtposten am Eingang des Vulkans erklärt uns, was aus Sicherheitsgründen nur möglich ist. Also wandern wir ein Stück um das gesperrte Gebiet herum. Schön, der Kontrast zwischen dem sattem Grün der Kiefern, der schwarzen Vulkanasche und dem blauen Himmel!
Nach ca. 40 min kehren wir aber lieber um, man käme zu weit ab vom geplanten Gebiet. Mittlerweile verschwinden die Kiefern in den Wolken, es wird kühl.
Über die Bergstraße fahren wir zurück nach S/C und machen es uns auf dem Balkon gemütlich. Nach dem Strandspaziergang mit Radler an der Bar wird gekocht.
Im Mai gibt es in S/C viele verschiedene Veranstaltungen, u.a. heute Jazz von 20:30 bis 23:00 Uhr. Das hören wir uns gerne an!
Zwei hier bekannte Sängerinnen treten mit Bandbegleitung auf. Eigentlich schade, dass so wenig Zuschauer gekommen sind – das gesamte Programm ist gratis.
Kurz nach 10 Uhr parken wir am ersten Parkplatz in der Nähe des Informationszentrums.
Zu Fuß laufen wir hinauf, aber Informationen gibt’s hier keine. An der einzigen Hinweistafel erkennen wir verschiedene sehr steile und lange Wanderstrecken. Der kurze Weg zum Wasserfall ist gesperrt, bleibt also nur zum Auto zurück- und den Forstweg zum Mirador de Espigon Atravesado hinaufzuwandern.
Nicht schwierig geht es permanent über 2.5 km durch das Biosphärenreservat und den urzeitlichen Lorbeerwald ca. 250 HM hinauf. Ein letzter Anstieg über ein paar Treppen und man ist oben auf einer sehr kleinen Plattform mit einem weiten Rundumblick über den Urwald. Nach den überschwänglichen Beschreibungen in den Reiseführern hatte ich aber eigentlich etwas Spektakuläreres erwartet.
Zurück geht’s etwas schneller. Wir fahren weiter nach San Andres, wo wir – wie letztes Jahr – im La Placita zu Mittag essen.
Diesmal sind wir ziemlich enttäuscht. Preis und Leistung stimmen nicht, bei allem fehlt etwas: keine Kartoffeln beim Thunfisch, Mini-Salat mit Zutaten aus dem Glas als Beilage, der gebackene Käse ist Halloumi, bei den Fisch-Churros fehlt eine Soße und jegliche Beilage und das zu flüssige Curry schmeckt nach 5 Löffeln auch nicht mehr…
Weiter zu Fuß an der Küste entlang nach Charco Azul, wo wir ein erfrischendes Bad im Meerwasser-Schwimmbecken nehmen.
In San Andres fällt uns ein riesiger Schaden unten an der Fahrertür auf. Wer war das und v.a. wie und wann ist das passiert? Wir waren’s definitiv nicht. ADAC und Vollkasko, Gottseidank.
Im Hiper Dino wird etwas größer für die nächsten Tage eingekauft. Alle sind ziemlich platt und Gaby schläft sogar beim Ausruhen ein.
Es ist nicht kalt, aber der Wind abends zu kühl, um draußen zu sitzen. Also drinnen mit Nüssen und Wein…
Nach der Wanderung gestern wollen wir heute einen ruhigen Tag einschieben.
Wir laufen am Meer entlang zum Hafen, schauen beim Anlegen und Ausladen zu und schlendern durch die Altstadt zurück.
Es gibt sehr viele schöne Ecken, man findet Spezialgeschäfte, in denen es z.B. nur Eisenwaren, Motoröle oder Uhren zu kaufen gibt.
Nachmittags besuchen wir das Inselmuseum im alten Franziskanerkloster, 4€ Eintritt. Man kann in aller Ruhe durch die alten Klosterräume laufen und dabei die verschiedensten Dinge anschauen und entdecken: Zeitgenössische Kunst, traditionelles Handwerk, Trachten oder auch Steine und Mineralien, Fische und Vögel.
Eine interessante Mischung jedenfalls.
Danach bummeln wir zum Ascenso de la Luz in der Nähe des Hafens und lassen uns zur Eremitage San Telmo rauffahren. Zurück über Plaza Santo Domingo und Plaza Espana.
Am Kiosko um die Ecke genehmigen wir uns ein Bier, bevor es zurück in die Wohnung geht.