Autor: Pit Aretz (Seite 32 von 56)

Sentier littoral: Port d’Alon – St. Cyr La Madrague

Bedeckt, ab und zu heiter, bis 17°

Um 8.30 Uhr aufstehen, keine Sonne mehr – heute ganz früh erschien sie noch an einem feuerroten Himmel.

Auf dem Sentier littoral

Nach dem Frühstück fahren wir nach St. Cyr und parken oberhalb des Port d’Alon. Heute wandern wir den Sentier littoral bis La Madrague. Die erste Stunde ist etwas mühselig; felsig und gebüschig mit Unmengen Pinienpollen. Der Wanderweg führt zunächst hinter mehr oder weniger protzigen Privatvillen her, die alle bewacht werden. Man verbittet sich auch am kürzesten Stichweg das Betreten. Der komplette Hügel in der Hand von spinnerten Privatiers!

Noch wenig Wassersport

Hinter der Pointe du Defense geht es zügiger voran, die Wege sind breiter und besser unterhalten.
In munterem Auf und Ab geht es voran, schöne Blicke aufs Meer, aber auch gebücktes Gehen durch Pflanzentunnel.

Immer wieder schöne Kontraste

Hast du gesehen: DANGER!

Es geht noch einmal steil hinauf und schon sind wir an den Ruinen einer alten Gipsfabrik an der Pointe Grenier und dann auch schon in La Madrague. Ziemlich verschlafen.

La Madrague mittags: Nix los

Gaby macht ein Restaurant aus, in dem viele Leute sitzen – OK, kochen wir heute mal nicht selbst.

Das „Chez Henry“ ist bis auf wenige Plätze besetzt. Wir wählen das Menu Poisson mit Fischsuppe (selbstverständlich mit viel Rouille und Knoblauch!), gegrillter Dorade mit Reis und Gemüse und Apfelkuchen mit Vanilleeis.
Mit vollem Bauch wandern wir über die Straße zurück zum Auto.

Fürs nächste Mal merken wir uns:
Zurück den gelb markierten „Chemin des Vignes“ nehmen, der führt durch die Weinberge direkt zum Parkplatz.

Fürs Protokoll: Daten der Teilstrecken

  • Sentier littoral 7 km/1Std. 52 Min./45 Min Pause/ 280 HM
  • Rückweg Straße 3,4 km/45 Min./ 108 HM

Ich lade  meinen diversen Akkus auf (was machten wir nur ohne Elektrik?), telefoniere mit Jonas und Christine, mit der wir uns für Samstag verabreden. Gegen 18 Uhr mache ich noch eine kleine Runde durch den Ort und kaufe Baguettes ein – ein kühler Wind weht.

Calanques: Port Miou – Calanque d‘En Vau

Sonnig, bis 19°, ab und zu etwas bis stark windig

Um 8 Uhr stehe ich auf und mache Frühstück. Wir packen unseren Rucksack und fahren über St. Cyr und La Ciotat nach Cassis, wo wir oberhalb von Port Miou parken.

Hier geht's lang...

Um zu den Calanques zu gelangen muss man zunächst ein wenig hinunter laufen, dann am Hafen und alten Steinbruch entlang und am Ende wieder hinauf. Es bleibt den ganzen Weg über steinig und felsig, mehr oder weniger hohe Stufen sind zu überwinden, ab und zu ein wenig Geröll. Ohne feste Wanderschuhe kaum zu machen. Die Sonne scheint, blauer Himmel, weißes Kalkgestein und das Meer in unterschiedlichsten blau-grün Tönen – wunderschöne Kontraste. In der Wärme riecht man das Harz der Pinien.

Unterwegs in den Calanques

Wir wandern über den GR hinunter zum Port-Pin, folgen dem GR ein ganzes Stück hinauf bis zu einer Verzweigung, von wo dann der wunderschöne Rundweg um die Calanque d’En Vau blau markiert ist. Es geht ein wenig über die Höhe und plötzlich steht man vor einem atemberaubenden Ausblick auf zwei Calanques, das Meer mit dem Archipel de Riou im Hintergrund und den mächtigen Kalkfelsen.

Ganz plötzlich: Wunderschön und überraschend

Schöner kann es nicht werden, wir machen Picknick und versuchen dem Wind auszuweichen, der hier oben mit Gewalt bläst.

Mittagspause mit Aussicht

Es geht nun um die gesamte Calanque herum – hinter jeder Ecke ein anderer schöner Ausblick. Nach ein wenig Kletterei sind wir wieder am Port-Pin, wo wir uns noch eine halbe Stunde in die Sonne setzen. Auf gleichem Weg dann zurück zum Auto.

Daten: 7,4 km / Dauer 2H05 / Pausen 1H20 – 485 HM

In Cassis parken wir auf dem großen Parkplatz Bestouan am Ortseingang und bummeln noch ein wenig durch den Ort. Nach Kaffee am Hafen rufen wir Barbara an, um zu gratulieren.
Über die Route des Cretes schrauben wir uns zurück nach La Ciotat, tanken relativ günstig voll und fahren über La Madrague zurück nach Hause.
Wir sind ziemlich geschafft.

Heute Abend fällt mir nicht viel ein: Es gibt Kartoffeln mit Senfkrusten-Kotelett und lauwarmem Zucchini-Tomaten-Gemüse.

Frankreich verliert gegen Spanien 1:0.

Sentier littoral von Bandol nach La Galère und Le Castellet / La Cadiere d‘Azur

Sonnig, bis 18°, ab und zu etwas windig

Um 7.30 Uhr steht Gaby auf und macht Frühstück – unglaublich, schon ganz früh weckte mich die Sonne und schien mir ins Gesicht. Wer hätte das gedacht?

Anse de Renecros

Kurz vor 10 Uhr sind wir auf dem Sentier littoral unterwegs: Vorbei am Hafen, durch die Anse de Renecros, vorbei am Plage Eden Roc, der Pointe Encanet, durch das videoüberwachte und gesicherte Gelände einer Ferienanlage, hinauf und wieder hinunter zum Plage des Engraviers.

Kalkfelsen bei La Galère

Danach folgt ein kleiner steiler Anstieg und man wandert weiter durch lichten Pinienwald – unterwegs blühender Rosmarin und Wildnarzissen – bis zur tief in den Fels gesprengten Eisenbahntrasse, an der wir ein Stück entlang laufen; links  sehr schöne Ausblicke auf die Kalkfelsen von Port d’Alon.

Blick Richtung Port d'Alon

Bei La Galère machen wir Mittagspause, schauen aufs tiefblaue bis türkisfarbene Meer, schauen den Möwen zu und freuen uns, dass wir uns wahrscheinlich unseren ersten Sonnenbrand holen.

Auf dem gleichen Weg geht’s zurück, am Plage des Engraviers setzen wir uns noch eine Weile in die Sonne, an der Anse de Renecros gehen wir dann später geradeaus nach Bandol hinunter und zurück zu den Agaves.

Uns tun die Füße weh und wir sind irgendwie geschafft: 12 km und 298 HM in 2H45 – eine Stunde haben wir uns zum Staunen und Pausieren Zeit genommen.

Gaby liegt auf der Liege in der Sonne, ich versuche auf 2 Platten genial zu kochen: Risotto mit roten Zwiebeln und Knoblauch, Putengeschnetzeltes mit Paprika in Sahnesoße. Nachtisch: Sahnequark mit Pfirsichkompott.

Danach liegen wir beide auf den Sonnenliegen und genießen die Wärme.

Hauseingang Le Castellet

Nach dem Kaffee holen wir unser Auto aus dem Gefängnis tief unter der Erde und fahren in das mittelalterliche, komplett erhaltene Bergdorf Le Castellet.

Mittelalterliches Dorf Le Castellet

Le Castellet im Abendlicht

Wir bummeln durch die engen Gassen, an jeder Ecke gibt es Kunstgewerbe und Provence-Mitbringsel, nur gut, dass noch Vorsaison ist.

Danach fahren wir noch nach La Cadiere, einem gut erhaltenen uralten Winzerdorf mit engen und steilen Gassen, Stiegen und Treppen.

Dorfeingangstor La Cadiere d'Azur

Im SuperU kaufen wir ein und dann muss Meriva wieder in den Keller.

Zum Abendessen gibt’s noch  einen Gurkensalat und ein Bierchen, das nach dem langen Tag draußen besonders gut schmeckt.

Heute abend gibt’s „Getaway“ mit Steve McQueen.

Regentag in Bandol – Grau, faul, müde machend

Regen, bis 14°

Um 8.30 Uhr höre ich Gaby Frühstück machen und stehe auf. Leider ist es draußen grau, leichter Regen sprüht auf den Balkon.

Leuchtfeuer vor Bandol

Nach Frühstück und Zeitung von Freitag lesen mache ich eine kleine Runde vorbei am Casino und Hafen bis zur Touristeninformation und zurück. Meine Schuhe sind durchnässt – muss doch noch die wasserdichten aus dem Auto holen.

Den Stehpaddlern ist das Wetter egal

Wir haben Hunger – es gibt Tomatensalat, danach Kotelett mit Apulischen Kartoffeln (gelingen zu Hause im Backofen deutlich besser) und als Nachtisch Sahnequark mit Apfelkompott.

Der Espresso aus der tollen Maschine hier misslingt total – es kommt gar kein Wasser. Ich finde die auch doof. Dann eben gefiltert wie gehabt.

Es hat sich eingeregnet, ich mache mich aber noch einmal auf den Weg einen Bäcker suchen, bewaffnet mit Schirm und wasserdichten Schuhen. Ich finde auch einen.

Typische Boote mit Lateinsegel

Zurück gehe ich am Hafen entlang zur Capitainerie (gut, dass ich die Wasserdichten anhabe – prompt stehe ich in einer mind. 10 cm tiefen „Pfütze“) und auf Wegen weit ab von der Straße zurück nach Hause. Die Autofahrer nehmen wenig Rücksicht auf Fußgänger und brettern Fontänen verspritzend durch die Pfützen. Die Gullis scheinen hier auch gar nicht für Regen ausgelegt zu sein…

Mit Rosé, Nüssen und „Planet des Singes“ beschließen wir den Abend.

Villefranche – Bandol

Bedeckt, bis 14°, windig, nachmittags kurzzeitig leichter Niesel

Um 8.00 Uhr gehen wir hinunter zum Frühstücken: Croissant, hartes Minibrötchen, Marmelade, Butter, Kaffee, O-Saft – sehr überschaubar.

Gegen 9.45 Uhr fahren wir ab, zunächst auf der Suche nach einer Tankstelle, an der man nicht nur mit Karte bezahlen kann. Wir tanken voll und fahren dann sehr gemütlich (wir haben viel Zeit und die Autobahn ist leer) über die A6 bis zum Rastplatz bei Mornas. Man kann jetzt nicht mehr über die Brücke hinüber zum Dorf laufen wie früher – alles umgebaut, umzäunt und neu. Nach Kaffee und Brötchen fahren wir weiter.

Bei La Ciotat gegen 13.30 Uhr ruft Gaby Isabelle an und macht einen Treffpunkt aus. 15 Min. später treffen wir sie am Casino-Parkplatz und fahren mit ihr zum Appartement. Die Fahrt über zwei Etagen in die stockdunkle und sehr enge Tiefgarage ist schon nicht ohne, das Einparken rückwärts in die noch engere Garage gelingt nach einigem Rangieren – und das alles mit einem nagelneuen Auto.

Der Weg zum Appartement selbst ist eine kleine Merkaufgabe. Viele Türen und Funkdrücker mit je einem passenden Schlüssel, Drücker oder Code. Aus Eingang A hinaus, an der Front der Anlage entlang an Eingang B und C, hinüber zu ander Tür A, mit Schlüssel grün aufschließen, mit Lift hinauf auf Etage 2, um zwei Ecken herum, mit Schlüssel schwarz aufschließen und dann sind wir in der sehr schönen Wohnung mit großem Balkon, Palmen und Meer.

Blick von der Terrasse aufs Meer

Die Wellen rauschen, aber auch die Autos mit Tempo 30 direkt unter uns. Der Blick ist toll, das Wetter geht auch noch.

Blick von der Terrasse Richtung Casino

Nachdem Isabelle uns alles erklärt hat, holen wir in zwei Etappen unsere Sachen aus dem Auto, trinken draußen einen Kaffee, melden uns bei den Kindern und Omas und richten uns ein.

Da könnte man schon fast seine Sonnenbrille aufsetzen

Danach fahren wir zum Supermarkt und kaufen ein.

Zum Kochen haben wir keine große Lust: Es gibt einen großen gemischten Salat mit überbackenem Ziegenkäse, frisches Baguette und Käse.

Den Abend lassen wir ausklingen mit ARTE auf deutsch (Genies der Wissenschaft. Zurück kommen wir wahrscheinlich sehr viel gebildeter  :-)) und der Flasche Rotwein, die uns Isabelle da gelassen hat.

Bei mir meldet sich die Pollenallergie mit Macht – ich muss zum ersten Mal in diesem Jahr eine Tablette nehmen, damit geht’s dann.

Mehr zum Appartement

Abfahrt 12.00 Brand, Übernachtung Villefranche-sur-Saone

Während Gaby ihren letzten Schultag absolviert, bepacke ich zum ersten Mal unser neues Auto. Ist doch sehr schlau durchdacht und ich bekomme locker alles untergebracht. Abfahrt 12.00 Uhr bei 4°.

Wir fahren über Martelange, wo noch einmal vollgetankt wird und dann die Standardstrecke über Metz, Nancy (Müdigkeit überkommt mich urplötzlich) bis zu den Soldaten (Rastplatz Sandancourt), wo wir eine halbstündige Pause machen. Ohne weitere Pause stressfrei weiter nach Villefranche; unser Navi führt uns direkt zum Liberty’s.

Es ist 18.30 Uhr, draussen 17° und trocken. Wir checken ein, bezahlen direkt, wurmen uns die schmale Wendeltreppe hinauf in den 3. Stock und brechen nach 30 Min. ausruhen zu einem kleinen Stadtbummel auf.
Heute scheint Frauentag zu sein, überall kleine Grüppchen, kaum Männer. Es geht einmal die Rue Nationale rauf und wieder runter, durch ein paar Seitenstraßen und Gässchen zurück zum Hotel.

Blick aus dem Hotelfenster

Wir setzen uns in den Pub, schauen uns das Fußballspiel Frankreich – Georgien an und essen eine leckere, riesige Pizza und Salat. Dazu gibt’s drei Gläser Guinness bzw. Grimbergen blonde und dann sind wir bettreif.Wir schlafen sofort ein – ich sogar auf der Hotel-Kopfkissenwurst.

Lietzensee, East-Side-Gallery, Kreuzberg

Nach dem Frühstück suche und finde ich die Schuhe, die mir unbedingt zum Herbst noch fehlten. Ich mache eine Runde um den Markt, der mich sehr an Frankreich erinnert und alles bietet, was man zum Wochenende braucht.

Am Lietzensee - © 2012 Pit Aretz

Gegen Mittag laufen wir bis ans Ende der Pestalozzistr. zum Lietzensee. Der See ist aber viel kleiner als wir dachten – was tun? Wir entschließen uns noch einmal nach „Mitte“ zu fahren. Am Bahnhof  Friedrichstraße steigen wir aus, gehen hinüber zur Oranienburger Allee. Tacheles und die alternative Kunst gibt es  nicht mehr – sieht heute eher nach neuem Investor aus.

Grillen im Monbijoupark - © 2012 Pit Aretz

Wir durchstreifen mit Unmengen anderer Touristen die Hackeschen Höfe (ganz nett, aber eindeutig überbewertet), drängeln uns zur Spree durch und treffen Jonas und Ina am Bootsanleger am DDR-Museum. Schlangen an den Anlegern, wir verzichten, wollen statt dessen auf den Fernsehturm. Vorbei an den „Berlin-Stecknadeln“ gehen wir durchs Nikolaiviertel hinüber zum Fernsehturm – die Schlange ist hier noch länger.

Fernsehturm - © 2012 Pit Aretz

Vom Alex fahren wir zum Ostbahnhof und schlendern die East-Side-Gallery entlang.

Ausschnitt East Side Gallery - © 2012 Pit Aretz

Kleine Pause - © 2012 Pit Aretz

Das kennen wir noch nicht und gefällt mir sehr gut. Über die Oberbaumbrücke kommen wir nach Kreuzberg.

Oberbaumbrücke - © 2012 Pit Aretz

Jeder Mast, jede freie Ecke ist beklebt, besprüht oder bemalt.

Auch Giebel lassen sich bemalen - © 2012 Pit Aretz

Durch die Falckensteinstr. gehen wir zum und durch den Görlitzer Park. Eine unwirkliche Stimmung, Schmuddel, überfüllte Mülleimer, Menschenmassen – ist das alternativ? Im Edelweiß ergattern wir einen Platz, trinken in der Nachmittagsonne ein großes Bier und lassen die Stimmung auf uns wirken. Es hat was – anders, aber sehr reizvoll.

Edelweiß - © 2012 Pit Aretz

Ein schöner Samstagnachmittag - © 2012 Pit Aretz

Mit der U-Bahn fahren wir zurück und kaufen fürs Abendessen ein. Jonas und ich brauchen ca. 1 Stunde, dann ist alles fertig: Fächerkartoffeln, rosa gebratenes Schweinefilet im Speckmantel auf Zwetschgenjus, Eis mit oder ohne Rote Grütze als Nachtisch. Bis ca. 23 Uhr unterhalten wir uns nett und trinken den Wein leer. Dann machen wir uns auf „nach Hause“.

Botanischer Garten

Kurz nach 9 Uhr Zeit und Brötchen (hier Schrippen) kaufen. Kurz nach 11 Uhr fahren wir mit Bus 101 zum botanischen Garten. Durch den deutschen Buchenwald geht es Richtung Moorpflanzen, Alpenvegetation, und Arzneipflanzen.

Es blüht immer noch eine Menge, Früchte leuchten an den Ästen.

Im Arboretum zeigt der Herbst was er kann: Wunderschön leuchtende Blätter in allen Herbstfarben und Nuancen.

Nach Nordamerika und Japan und China setzen wir uns vor den Gewächshäusern in die Sonne und trinken Kaffee.

Zum Schluss noch eine Runde durch die Gewächshäuser – mittlerweile reicht es aber auch, zumal im Regenwald eigentlich kaum etwas blüht.

Gegen 16 Uhr fahren wir zurück. Wir treffen uns mit Jonas und gehen Richtung Savignyplatz, wo wir mit Bier und laut ein- und ausfahrender Bahn auf Ina warten.

Wir beschließen heute Georgisch zu essen und gehen die Kantstr. hinauf zum Genazvale. Man kommt an den merkwürdigsten Geschäften und Lokalen vorbei, über Fisch und Kohlen würde man sich auch nicht wundern.
Zum Glück bekommen wir noch einen Tisch und so können wir 8 verschiedene Vorspeisen und Suppen genießen und einen kleinen Eindruck von der Küche gewinnen. Scharf und mild, viel Koriander (nicht so mein Fall, die anderen mögen es aber), gefüllte Teigtaschen, Salat, Walnusspaste. Bohnen- und Kalbfleischsuppe (lecker); nach den Vorspeisen sind wir eigentlich pappsatt. Dann kommt das Hauptgericht. Ein Knoblauchhuhn mit Schwerpunkt auf Knoblauch und Tomaten-Auberginen-Lammtopf, wobei das Lammfleisch (zumindest für mich) aber eher ungenießbar ist. Ein Pflaumenbrand rundet das Ganze ab.

An einer kubanischen Cocktailbar beenden wir draußen sitzend kurz nach 23 Uhr den Abend – es wird kühl.

Alle Fotos: © 2012 Pit Aretz
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