Autor: Pit Aretz (Seite 4 von 57)

Souillac und Radtour über alte Bahnstrecke

Gegen 11 Uhr sind wir in Souillac und finden auch gleich einen großen Parkplatz. Es sind nur ein paar Meter durch einige Gassen bis zur ehemaligen Benediktiner-Abtei und zur Abbatiale Sainte-Marie, eines der wertvollsten romanischen Baudenkmäler Frankreichs.

Die vielen angebauten Apsiden und Rundtürme erinnern ein wenig an die Hagia Sophia.

Drinnen überraschen uns die vielen, sehr detaillierten Bildhauerarbeiten, die Ruhe und das schöne Licht, dass durch die Glasfenster strahlt.

Zur Zeit wird die Abteikirche renoviert, was dieses Kleinod der Romanik fürwahr auch verdient hat.

Wir fahren weiter zum alten Bahnhof von Carsac, wo wir picknicken bevor es losgeht. Über eine alte Bahnstrecke fahren wir ca 20 km bis Peyrillac.

Der Abstecher nach Grosléjac führt über eine alte Dordognebrücke.

Unterwegs ist es ein wenig wie zu Hause auf der Vennbahnstrecke: ein paar Viadukte, ein paar Dörfer, ein langer Tunnel, ganz selten ein wenig Dordogne. Eher anwechslungsarm.

An einem ehemaligen Bahnhof machen wir Pause und trinken Kaffee.

Es werden etwas mehr als 40 km ohne Fahrradhose. Das reicht.

In der Wohnung kochen wir und haben gegen 23 Uhr auch den Rosé geschafft.

Saint-Amand-de-Coly, Lascaux 2 und Saint-Léon

Dichter Nebel auf dem Weg zum Bäcker. Erst langsam schafft es die Sonne im Laufe des Vormittags den Nebel zu vertreiben. Aber dann strahlend blauer Himmel!

Saint-Amand-de-Coly

Wir besuchen ein weiteres der Plus beaux villages de France: Saint-Amand-de-Coly.

Die alte Abteikirche (Monument historique) aus dem 12. Jh. steht noch, in Resten der Abtei ist die Schule untergebracht.

Am Ende des Dorfes das alte Armenhospital aus dem 14. Jh., das jetzt ein MTB-Stützpunkt ist.

Lascaux 2

Um 14:30 startet unsere Führung in Lascaux 2. Gwen, unser deutschsprechender Guide, versteht es, die Welt der Cromagnon-Künstler wiederzuerwecken und lässt die Führung zu einem echten Erlebnis werden. Absolut empfehlenswert!

Saint-Léon-sur-Vézère

Auf der Rückfahrt besuchen wir ein weiteres Bilderbuchdorf: Saint-Léon-sur-Vézère. Die Pfarrkirche Saint-Léon gehörte einst zu einem kleinen Benediktinerpriorat.

Sehr schön, idyllisch und dazu eine wunderbare Stimmung mit goldenem Herbstlicht. Am Fluss trinken wir Kaffee und sind mit allem versöhnt!

Die Fahrt durch das Tal der Vézère zurück nach Sarlat wird durch das tiefstehende Licht verzaubert. Einfach schön!

Wir essen unser Couscous mit Merguez, machen den Rosé auf und sind zufrieden.

Perigueux und Musée National de Préhistoire

Grau, keine Sonne, aber auch kein Regen. Nach dem Frühstück fahren wir gemächlich die 62 km nach Perigueux (angeblich ein Muss, wenn man im Perigord ist) und parken unterhalb der Kathedrale Saint-Front am Quai.

Kathedrale - Vorderansicht

Wir wollen die Altstadt erkunden, eine der größten zusammenhängenden denkmalgeschützten Flächen. In den 1970er Jahren wurde die komplette Altstadt zum Nationalen Kulturdenkmal erhoben und komplett restauriert.
Alt ist wirklich alles, grau die Häuser, die ohne Sonne leider nicht glänzen können.

Die Kathedrale Saint-Front im romanisch-byzantinischen Stil mit vom Architekten Paul Abadie (der hat auch Sacré-Coeur in Paris entworfen) restaurierten Kuppeltürmen hat die Form eines griechischen Kreuzes und ist UNESCO Weltkulturerbe. Dunkel die Decken, dunkel der große Holzaltar.

Wir laufen etwas ziellos durch die Altstadt, der Reiseführer gibt nicht viel her. Man kommt an einigen Informationstafeln vorbei – meist an gut erhaltenen Renaissance-Häusern angebracht. Alles wirkt wie ausgestorben: kaum ein Mensch auf den Straßen, alle Geschäfte sind geschlossen, keine Außengastronomie, eingeklappte Sonnenschirme.
Das Highlight Nr. 1 entpuppt sich zumindest heute als Lowlight. Hier muss man sonntags und ohne Sonne nicht gewesen sein.

Auf der Place Sylvain bestellen wir unter Lindenbäumen sitzend im Gambrinus etwas absolut Untypisches: Fish and Chips, Tiramisu bzw. Pannacotta und Bier, das leider gar nicht unseren Geschmack trifft. Insgesamt aber sehr lecker und viel!

Hier ist’s bei Sonnenschein und belebt sicherlich sehr schön.

Nach einer Abschlussrunde fahren wir zurück und machen Halt in Eyzies, wo wir uns die Sammlungen im Prähistorischen Museum anschauen. Die schiere Menge an Faustkeilen und Knochenfunden aus unterschiedlichen Epochen, Informationen zu Jagdtechniken, zu Felsgravuren und Beerdigungsritualen überfordert mich irgendwann. Wir beenden den Rundgang schließlich oben im alten Schloss und unter dem Abri.

Zurück, der Rücken tut weh. Beine hochlegen und relaxen .

Markttag in Sarlat und Wandern an der Dordogne

Überrascht uns das? Es gibt kein warmes Wasser. Reklamation abgeschickt, man will uns auf dem Laufenden halten. Die fehlende Heizung habe ich gleich mitbemängelt. 16 Grad morgens in der Wohnung sind etwas wenig. Leider ein etwas holperiger Start 🙁

Markttag in Sarlat

Gegen 11:00 laufen wir hinunter in den Ort. Brechend voll: Wen wundert’s, Sarlat ist ein Highlight.

Und dass man hier hauptsächlich auf Touristen eingestellt ist, erkennt man schnell: Fast ausschließlich Restaurants, Cafés, Bistros, Galerien, Feinkost-, Kunsthandwerk- und Schnickschnackläden.

Merkwürdig: sogar die Menüs (und die Preise) in den vielen Restaurants ähneln sich: irgendwas von der Gans, immer Foie gras, zum Dessert was mit Nüssen… Menüs zwischen 28-32 €, es gibt auch teurere, klar.

Die Altstadt ist sehr schön und pittoresk mit vielen kleinen engen Gassen.

Werden uns aber noch einmal alles ohne viele Leute anschauen. Der Markt lockt alles an, was gerade in der Nähe ist. Auf dem großen Markt kann man fast alles kaufen: Obst, Gemüse, Käse, Wurst, Perigord-Spezialitäten, aber auch Haushaltswaren, Klamotten, Matratzen, Stoffe…

Muße zum Schauen kommt bei dem Geschiebe schwer auf.

Gegen 13:30 erscheint die Verwalterin. Sie telefoniert mit den Besitzern in Holland, ein Installateur erscheint kurze Zeit später und erhöht den Druck im Kessel – warmes Wasser ist wieder da! Sogar die Heizung wird von NL aus (geht das wirklich?) freiwillig auf 21 Grad erhöht. Bin gespannt auf heute Abend.

La-Roque-Gageac

Nach dem Essen fahren wir nach La Roque-Gageac (Plus beaux villages de France ). Vom Parkplatz aus starten wir eine kleine Wanderung über den „Boucle“.
So einfach fällt es uns nicht. 9km und 200 HM werden es. Es geht allerdings hauptsächlich durch Laubwald mit wenigen Ausblicken auf die Dordogne-Schleife. Zurück im gut besuchten Ort trinken wir Cappuccino und schauen dem Treiben am Fluss und im Ort zu.

Das Wetter hat es heute gut gemeint, in der Sonne ist es wunderbar warm. Wegen der Mücken sitze ich noch alleine vor dem Haus bis die Sonne untergeht.
Die Mücken haben mich mittlerweile aber auch entdeckt.

Nach Salat und Abendbrot hören wir Musik, trinken Rosé und erzählen. Um 23:30 ist Feierabend.

Von Sens nach Sarlat-la-Caneda

Pünktlich um 8:30 steht Emilie mit unserem Frühstück auf einem Silbertablett vor der Tür. Perfekter Start bei immer noch grau-nieseligem Wetter.
Gegen 10 Uhr geht’s wieder weiter.

Die Fahrt will kein Ende nehmen, wenig Interessantes zu sehen unterwegs, schnurgerade Straßen und das Wetter will nicht besser werden.

Gegen 13 Uhr machen wir eine Pause. Um 16:15 Uhr sind wir an der neuen Unterkunft in Sarlat.
Die Fahrt war extrem anstrengend, obwohl nicht viel Verkehr war?!

Vergeblich versuchen wir 30 Min. die Verwalterin und den Besitzer zu erreichen. Niemand meldet sich zurück und wir sitzen vor einer verschlossenen Wohnung.

Mit mehr als 4 Std Verspätung erreicht mich dann doch eine WhatsApp Nachricht mit dem Code für den Schlüsselsafe. Gottseidank.

Während Gaby schon mal das Gemüse vorbereitet, fahre ich einkaufen. Der Aldi um die Ecke bekommt keine Empfehlung!

Das improvisierte Ratatouille schmeckt prima. Wir sind allerdings zu platt, um heute noch irgendwas zu unternehmen.

In der Wohnung muss man den Fleece anziehen, die Heizung läuft erst ab Oktober?!

Um 23:00 gehe ich auch ins Bett und schlafe mit offenem Buch ein..

Zwischenstopp: Sens

Gegen 10 Uhr Abfahrt, vorbei an Liège und weiter über die Autobahn R3 bis Charleroi. Ab hier über teils unglaubliche belgische Straßenabschnitte mit stellenweise offen liegender Stahlarmierung in den Betonelementen. Die wenigen Dörfer sehen nicht anders aus. Mit jedem Kilometer weiter wird’s aber besser.

Die Fahrt durch die Ardennen ist sehr einsam, kaum ein Dorf. In der Champagne ähnlich, Fahrt durch riesige Agrarflächen.

Bis Reims ist die Nutzung der Autobahn umsonst. Maut von Reims bis Troyes 11€70. Ab da fahren wir über die D660 weiter nach Sens. Pünktlich um 16 Uhr sind wir da.

Unsere Vermieterin empfängt uns am Tor. In der kleinen Wohnung ist alles vorhanden, was man evtl. brauchen könnte. Sehr gut!

Wir laufen ein Stück entlang der Stadtmauer und orientieren uns am Turm der 1130-1133 erbauten Kathedrale Saint-Étienne.

Blühender Garten in der Orangerie in Sens

Überraschend der wunderschön angelegte, blühende Garten in der Orangerie hinter Kathedrale und Museum.

Durch den Innenhof des Museums mit burgundischen bunten Dachziegeln betreten wir die Kathedrale durch das Querhaus.

Wir sind überwältigt! Eine so große, schöne Kirche hatten wir nicht erwartet! Sens kann sich rühmen, die erste gotische Kathedrale zu haben. Man erkennt gut den Übergang zwischen Romanik und Gotik, Bögen und Fenster aus beiden Epochen sind zu finden.

Die Kunst der Glasmalerei durch alle Epochen kann man hier bewundern.

Wir verlassen die Kathedrale – es regnet leicht. Wir gehen etwas einkaufen für einen Salat und bummeln noch ein wenig durch die überschaubare Altstadt. Das Wetter ist usselig – ab zur Unterkunft.

Nach Salat und Bier lassen wir den Tag mit einem leckeren Rose ausklingen. Das Frühstück ist für 8:30 bestellt – ab ins Bett. Ungewohnt weich, aber wir schlafen wunderbar!


Links

Weitere Informationen zur Kathedrale

Mai 2023 – München

1.5.2023 – Theresienwiese und Regen

Das Wetter ist grau, immer kurz vorm Regnen. Wir entscheiden uns, irgendetwas in der näheren Umgebung zu machen und bei einsetzendem Regen in ein Museum zu gehen.

Am Vormittag fahren wir zur Theresienwiese, wo gerade die Frühlingskirmes aufgebaut ist. Die Kinder fahren 5 Min. mit dem Riesenrad und sind schon knapp 60 € los. Es beginnt zu tröpfeln. Eine Runde Kleinkind-Achterbahn bei einsetzendem Regen ist noch drin – noch einmal 20 €.

Bavaria
Die Bavaria grüßt das Volk

Pit Aretz

Mittlerweile ist Mittag, wir suchen uns einen „trockenen“, aber leider zugigen kalten Platz in einem Bierzelt. Getränke und ein paar Kleinigkeiten zu essen für 4 Erwachsene und 2 Kinder – wieder 100 €. Bis 13:30 Uhr hat der Regen nicht aufgehört. Wir laufen Richtung Ausgang, nehmen aber noch 4 Fahrten im Autoscooter mit (20 €) und Zuckerwatte für Helena.

Ole schläft seit dem Mittagessen im Kinderwagen und Überraschung! Das Verkehrsmuseum und das Deutsche Museum überhaupt haben heute geschlossen!

Ab nach Hause und dort den Tag beenden.

2.5.2023 – Nichts Besonders

Es ist immer noch grau und usselig. Ich fahre zum Baumarkt. Der Klappstuhl, der letztes Jahr schon kaputt ging, ist wieder defekt.

Mit zusätzlichen Winkeln und längeren Schrauben lässt er sich aber reparieren. Für Schwergewichte sollte er aber tabu bleiben.

Wir vertrödeln den Tag, spielen mit den Kindern, die gegen 16:00 Uhr wieder zu Hause sind und arbeiten ein wenig im Garten.

3.5.2023 – Von Gauting zum Starnberger See

Das Wetter ist eindeutig besser, wenn auch noch kühl. Im Laufe des Tages soll es sonniger werden.

Würm bei Gauting
Würm bei Gautung

Pit Aretz

Wir fahren bis Gauting und parken in der Nähe des Sportplatzes des Gautinger Sportclubs an der Würm.

Entlang der mäandernden Würm wandern wir zunächst bis zum Parkplatz Königswiesen, biegen dann ab in den Wald und gelangen auf eine beackerte Hochfläche, von der man im Hintergrund die Berge sehen kann.

leut-01
Kurz vor Leutstetten

Pit Aretz

Nach kurzer Zeit gelangen wir nach Leutstetten, der Weg endet genau hinter der Schlossgaststätte. Es ist Mittag, es riecht gut nach Essen, die Sonnen scheint: Wir suchen uns einen Platz draußen in der Sonne und bereuen die Entscheidung nicht: Lecker und gut!

leut-02
Schlossgaststätte Leutstetten

Pit Aretz

Nach einer ausgiebigen Mittagspause schauen wir uns das Kirchlein St. Alto an.

Leutstetten, St. Alto
Leutstetten, St. Alto

Pit Aretz

Von dort wandern wir über Nebenstraßen und Radwege Richtung Starnberger See. Wir kommen unterwegs an der Villa rustica vorbei.

Die Villa Rustica zeigt die Überreste eines Römischen Gutshofes aus dem 2. Jahrhundert. Der überdachte Teil zeigt hauptsächlich die gut erhaltene Fußbodenheizung sowie Gegenstände, die gefunden worden sind. Der Grundriss des Hauses wurde mit Kiesflächen nachempfunden. (…)

Marco Rausch, Local Guide bei Google

Der Weg führt nun weiter durchs Leutstetter Moos, teilweise über Holzstege, nach Percha und dann weiter zum Starnberger See. Das Moos selbst darf nicht betraten werden.

Starnberger See
Starnberger See

Pit Aretz

Entlang der Nordseite des Sees laufen wir bis zum Bahnhof Starnberg, von wo wir mit der S-Bahn nach Gauting zurückfahren wollen. Der Zug fährt uns in echt letzter Sekunde vor der Nase weg – der Fahrkartenautomat war einfach zu träge. Dafür bleibt Zeit für ein Eis und einen letzten Blick auf den See am Anleger.

starn-02
Anleger Starnberg, Starnberger See

Pit Aretz

4.5.2023 – Rundwanderung Lainbachfälle

Der Wetterbericht verspricht schönes Wetter, deshalb fahren wir Richtung Berge. Über die Autobahn sind wir in 45 Min. in Kochel am See. Wir parken in der Nähe des Bahnhofs.

Kochel Volksschule - Blick Richtung See und Berge
Kochel Volksschule – Blick Richtung See und Berge

Pit Aretz – 2023

Wir folgen zunächst der „Alte Straße“ und „Am Sonnenstein“ bis zum Tiroler Kreuz. Von dort folgt man der Beschilderung zum Lainbach Wasserfall.

Der Weg führt über eine längere Strecke und Stufen durch den schattigen Bergwald am Bach entlang vorbei am unteren bis zum oberen Wasserfall hinauf.

Zeit für eine kleine Pause. 

Auf steilen Stufen geht die Route weiter bis zu einer Abzweigung. Hier kann man links direkt nach Kochel hinabsteigen oder dem Rundweg nach rechts folgen, der durch den Wald bis zu den Almwiesen der Kohlleite verläuft.

Forstweg nach Kochel - Kohlleite
Forstweg nach Kochel – Kohlleite

Pit Aretz – 2023

Hier biegt man links auf den Forstweg ab und folgt diesem zurück bis nach Kochel. Auf keinen Fall verpassen sollte man den Ausblick vom Aussichtspunkt „Kohlleite“.

Über die Kalmbachstr. wandern wir zurück zum Parkplatz.

In Schlehdorf essen wir beim Fischerwirt draußen auf der Terrasse zu Mittag. Leider verheißt der Name mehr, als er letztendlich bietet: Lokaler frischer Fisch eher die Ausnahme und Seefisch ist sicherlich nicht frisch.
Ein Highlight gibt es allerdings: Der Espresso! Ganz hervorragender Kaffee aus einer Rösterei in Garmisch.

5.5.2023 – Von Pasing zum Nymphenburger Schloss

Heute starten wir in Pasing. Einen freien Parkplatz finden wir hinter dem Bahnhof in der Theodor-Storm-Str. Von hier aus folgen wir dem Fußweg entlang der Würm zunächst bis zur Kirche St. Wolfgang. Leider ist sie verschlossen, so dass wir sie nur einmal umrunden können.

Die katholische Filialkirche St. Wolfgang in Pipping ist die letzte vollständige erhaltene gotische Dorfkirche Münchens. Die unter Denkmalschutz stehende Kirche gilt als erlesenes Beispiel für die mittelalterlich dörfliche Sakralarchitektur Oberbayerns.

Wikipedia
Am Kanal
Immer am Kanal entlang

Pit Aretz – 2023

Wir biegen ab in die Westerholzstr. und folgen etwas später dem Fußweg neben dem Pasing-Nymphenburg-Kanal, dem wir bis zur Frauendorferstr. folgen. Über „Am Nymphenbad“ und durch den Tunnel „Bärmannstr.“ gelangen wir an die Schloßmauer. Wir folgen dem Fußweg nach rechts und schlüpfen durch die erste Pforte in den Schloßpark.

Die Wanderung hat länger gedauert als gedacht und da wir heute früh zurück sein müssen, kürzen wir unsere Runde durch den Park etwas ab:
Entlang des Badenburger Sees bis zur Badenburg, von dort über die kleine Brücke bis zum Schloßgartenkanal, den wir überqueren. Am Kleinen See und der Pagodenburg vorbei zurück zur Schloßmauer, dieser folgend durch den Tunnel bis zur Frauendorferstr. zurück.

Von hier folgen wir dem Weg entlang eines Grüngürtels bis zur Blutenburg, wo wir wieder auf die Würm treffen.

Blutenburg
Blutenburg

Pit Aretz – 2023

Dieser folgen wir nun zurück bis zum Auto.

6.5.2023 – Garten

Allgemeiner Arbeits- und Gartentag mit Balkon kärchern, einkaufen, reparieren und Geschichten erzählen.

Vergrößern

IMG_20230506_111533-01
Helena mit, Ole ohne Regenschutz

Vergrößern

IMG_20230506_111554-01
Während Papa kärchert lassen sich die Kinder berieseln…

Anschließend war ausgiebiges Duschen und Haarewaschen angesagt – Helena hatte zunächst Ole eine vollen Eimer Auffang-Wasser hinten in sein T-Shirt gegossen (er zuckte nur kurz), danach aus Solidarität sich selbst auch noch.

7.5.2023 – Roseninsel im Starnberger See

Wir treffen uns am Parkplatz Roseninsel an der Tutzinger Str. in Feldafing. Gemütlich wandern wir hinunter zum See und laufen über den Seeuferweg zum Fähranleger zur Roseninsel.

Nach ein wenig Warten können wir mit einer größeren Gruppe zur Insel fahren. Der Fährmann erzählt auf der ca. 5 minütigen Überfahrt derweil Interessantes zur Insel.

Die etwa 170 Meter vom Westufer entfernte Insel wurde vermutlich erstmals um 6.000 v. Chr. bewohnt. Diese Vermutung legen diverse Keramikscherben nahe, die auf dem Eiland gefunden wurden. Diverse Funde wie prähistorische Pfahlbausiedlungen deuteten darauf hin, dass die Roseninsel in der Vergangenheit vermutlich wie eine Kultstätte betrachtet wurde. Diese Pfahlbauten sind auch der Grund dafür, weshalb die einzige Insel des Starnberger Sees mittlerweile zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört und somit besondere Pflege erhält. Doch nicht nur in der Vergangenheit sorgte die Roseninsel für Aufsehen. Heute ist das Naturparadies mit seinen wunderschönen Garten- und Parkanlagen auch für Bauten wie das Casino bekannt.

Dieses Casino war das ehemalige Sommerhaus des hier im 19. Jahrhundert ansässigen König Maximilian II. Der König ließ einen prachtvollen Garten um das Sommerhaus errichten, der geradezu mit hochstämmigen Rosen gesäumt war – somit war die Grundlage für den Rosengarten gelegen. In diesem Rosengarten – dem ovalen Rosarium – sind hunderte der Duftrosen angepflanzt. Diese Pflanzenvielfalt ist natürlich auch der Grund dafür, weshalb das Eiland den klangvollen Namen ‚Roseninsel’ erhalten hat

https://www.starnbergersee.de/sehenswuerdigkeiten/roseninsel.html

Unser Rundgang dauert inkl. Pause, Spielen und den Ausblick genießen ca. 1 Stunde.

Auf gleichem Weg geht es zurück zum Parkplatz. Zum Mittagessen fahren wir zum Schlossrestaurant Leutstetten. Dank Kaiserwetter sind der Biergarten und die Außenterrasse brechend voll und entsprechend lange müssen wir heute auf unser Essen warten.

Das Wetter spielt zum Glück mit und nach ca. 2 Stunden haben auch alle ihre Vorspeisen und Essen…

Rückfahrt

6:15 Uhr stehen wir auf. Um 7:15 Uhr haben wir gefrühstückt und das Auto beladen.

Mme Astay kommt zur Kontrolle und liest die Zähler ab: Für Energie und Wasser werden noch einmal 60 € fällig.

7:30 Uhr ist Abfahrt. Ohne Probleme mit relativ wenig Verkehr sind wir gegen 10 Uhr in Lyon. Nur vor dem Tunnel ca. 2 km zäh fließender Verkehr.

Vor Dijon am Rastplatz Gevrey-Chambertin machen wir Pause und tanken nach.

Kurz hinter Langres regnet es, in Nancy ist’s wieder vorbei.

Auch durch Luxembourg keine Staus. In Martelange tanken wir für 1,64 €/l voll. Hier gibt’s auf der luxemburgischen Seite jede Menge Tankstellen mit identischen Preisen.

Nur auf luxemburgischer Seite gibt’s Tankstellen en masse

Um 17:15 Uhr sind wir wieder zu Hause. 

Ein blühender Garten und der Blick ins Weite erwarten uns. Fast wie Urlaub.

Strecke 975 km.

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »

© 2026 Pit unterwegs

Theme von Anders NorénHoch ↑