Kategorie: REISE (Seite 32 von 57)

Reisetagebücher, Beschreibungen, Wanderungen

Phare d’Eckmuehl, Pont l’Abbe und Loctudy

Sonnig, kaum Wind, bis 27°

Früh wach und auf. Nach Frühstück und Morgengymnastik fahren wir mit den Fahrrädern über die Bahntrasse und am Meer entlang zum Leuchtturm, wo sich schon ein paar Wartende vor dem noch geschlossenen Tor tummeln.

Warten auf Einlass

Um 10.30 Uhr wird geöffnet. Vor uns darf aber eine angemeldete Schülergruppe auf den Turm – mein Vordrängeln hat also nichts gebracht. Kurz vor 11 dürfen wir auch hinauf und zum Glück werden mehr als die angekündigten max. 20 Personen hinein gelassen. Eine schöne Wendeltreppe mit über 300 Stufen geht es hinauf.

Wendeltreppe 1

Wendeltreppe 2

Wendeltreppe Blick nach unten

Von der oberen Plattform aus gute Sicht auf die Umgebung, aber leider ist auch wieder Ebbe. Mit Wasser unterm Turm sicherlich imposanter.

Ohne Meer...

Blick Richtung St. Guenole

310 Stufen höher...

Wir gehen hinüber zur Touristeninformation, um Tickets für die Überfahrt zur Ile de Seins zu kaufen; bis Samstag ist leider alles ausgebucht. Barbara und Matthes fahren direkt zurück, Gaby und ich am Meer entlang nach Kerity zum Markt.

Nette Gasse in Kerity

Quasi Dorfmittelpunkt von Kerity: Bar. Creperie, Markt, Hafen

Wir kaufen vier Tartes für heute Mittag, dann radeln wir gemütlich über die Bahntrasse zurück.

Gegen 14 Uhr brechen wir auf zu einer kleinen Einkaufs- und Besichtigungstour. Barbara und Matthes wollen noch Mitbringsel kaufen. In Pont l’Abbe schlendern wir durch die Einkaufsstraßen – etwas geschäftiger und mit den geöffneten Läden wirkt alles doch sehr viel einladender als beim letzen Besuch. Wir finden aber nichts Passendes.

Pont l'Abbe: Harte Schatten und pralle Sonne

Wen meinen die denn damit?

Weiter nach Loctudy, wo wir am Hafen parken. Sehr nett und jede Menge Schiffsverkehr.

Kleiner Strand von Loctudy

Schiffsverkehr zwischen Loctudy und Ile Tudy

Anglerglück

Wir laufen vom Hafen zu einer der am besten erhaltenen romanischen Kirche in der Bretagne (St Thudy) und sind froh über die angenehme Kühle innen – draussen ist es ziemlich warm. Glockenturm und Fassade sind aus dem 18 Jh., innen aber Romanik pur aus dem 11./12. Jh.

Eine der besterhaltenen romanischen Kirche der Bretagne

Eine der drei Apsiden

Schmuckdetail

Am Wasser entlang gehen wir zurück zum Auto, bei „Comptoirs de la Mer“ werden Barbara und Matthes fündig. Im Cafe am Hafen genehmigen wir uns noch ein Panache, dann fahren wir am Supermarkt vorbei nach St. Guenole.

Matthes bereitet mit Spinat und Ricotta gefüllten Tortellis in Speck-Champignon-Sahnesoße vor, ich kümmere mich um den bunten Salat und die Melone, die es zum Dessert gibt.

Ich lese draußen bis 21.20 Uhr – es ist immer noch hell.

Pointe du Raz, Pointe du Van, Baie des Trépassés

Sonne, kaum Wind, bis 25°

Frühstücken, keine Morgengymnastik. Wir fahren wieder mit zwei Autos, weil wir uns 2,5 Std. über Land sparen wollen. Die Fahrt hinauf zur Pointe du Raz zieht sich, vor allem um Audierne herum viel Verkehr. Erst gegen 11.15 Uhr parken wir ein Fahrzeug auf dem Großparkplatz, fahren dann weiter zum Parkplatz an der Pointe du Castelmeur, wo überhaupt niemand steht.

An einigen Stellen blüht noch die Heide, hinten Crozon

GR 34: Auf und Ab durch Heide und Farn

Wir folgen dem GR 34 in leichtem Auf und Ab zur Pointe du Van, immer schöne Ausblicke aufs Meer: Crozon liegt vor uns, weit hinten erahnt man noch die Ile d’Ouessan.

Schöne Ausblicke und Kontraste bei Capmeur

Entlang an alten Steinmauern

Kapelle St. They

Phare vieux vor Raz

Wir umrunden Van, schauen kurz an der Chapelle St. They vorbei und gehen dann den „gefährlicheren“ und steileren Weg an der Steilküste entlang zum Kap Le Vorlen, wo wir an einem wunderschönen Aussichtspunkt picknicken.

Picknicken - hinten Pointe du Raz

Der kleine Hafen

Es geht etwas bergab zu einem kleinen Hafen, dann über eine weitere Landzunge hinunter zum Strand der Baie des Trepasses, wo viele Surfer versuchen die richtige Welle zu erwischen. Wunderschöne Türkistöne, blauer Himmel, weißer Strand und weiße Wellenkämme.

Surfer

Strand der Baie

Anstieg zur Pointe du Raz

Am Ende des Strandes geht es auf dem GR 34 weiter zur Pointe du Raz. Es wird voller, nur am Anfang noch schöne Blicke in die Baie, dann wird es zunehmend unspektakulärer und oben auf der Landspitze wimmelt es von Menschen, die wie wir die westlichste Spitze Frankreichs betreten wollen. Mit drei Sternen als  ein absolutes Highlight ausgezeichnet kann die Pointe du Raz nur enttäuschen, erst Recht bei Ebbe.

Mit 1000 anderen - wir sind da. *** Sterne ?

Ständige Prozession rauf und runter

Wir halten uns nicht lange dort auf, die Sonne hat uns zugesetzt, raz-fatz wandern wir mit Hunderten anderer hinunter zum mittlerweile gerammelt vollen Parkplatz. (12 km Gesamtstrecke, 2 Std. 55 Min Gehzeit, 280 HM)

Diesmal fahren wir eine andere Strecke zurück, was erheblich schneller geht. Leider hält dann ein Getreidetraktor den Verkehr auf und in Zuckeltempo gehts weiter. Am Supermarkt kann ich endlich meinen komplett leeren Tank auffüllen, wir kaufen ein wenig ein und dann ab nach Hause.

Kochen muss heute schnell gehen, wie haben Hunger: Fritten mit Zitronenmayonnaise, Koteletts, gegrillte Tomaten und der Rest vom Far von gestern.

Barbara und ich lesen noch im Garten in der Sonne, Gaby und Matthes müssen sich langlegen. War nicht ganz unanstrengend heute.

Guilvinec und N.D. de la Joie

Sonnig, etwas windig, bis 24°

Früh aufgestanden, wobei „früh“  im Urlaub natürlich relativ ist. Nach Morgengymnastik fahren Gaby und ich mit dem Fahrrad über die alte Bahntrasse nach Guilvinec.

Auf der alten Bahntrasse St. Guenole - Guilvinec

Im Postamt will ich eigentlich nur kurz Briefmarken kaufen, stehe aber direkt ab Eingang in einer Schlange und wundere mich über die Engelsruhe mit der hier bedient wird; wofür es alles Formulare gibt, die abgestempelt, mit zwei Stiften unterschrieben und einzeln abgelegt werden, wonach man natürlich seinen Drehstuhl jedesmal wieder neu einstellen muss. Es dauerte und dauerte, aber niemand meckerte und ich habe ja Urlaub.

Guilvinec

Am Hafen kaufen wir fangfrische Tacaud-Filets und Langustinen. Danach noch einmal rauf auf das Panoramaplateau vorm Halotria.

Leere Anlegestellen

Die Anlegestellen der Fangflotte sind leer, alle offenbar unterwegs. Wir trinken einen Kaffee und fahren dann nach Schlenker am Meer entlang zurück.

Pointe de Penmarch von Guilvinec aus

Kurz hinter Guilvinec besuchen wir dabei die Chapelle de Saint Tremeur aus dem 15 Jh.

Chapelle de Saint Tremeur

Mittags gibt es Tartines rilettes. Auf der Terrasse ist es heiß und alle ziehen sich in den Schatten zurück, dösen oder lesen.

Um 15 Uhr kommen Barbara und Franz zu Besuch. Matthes hat seine Far-breton-Bäckerei perfektioniert, diesmal – wie seine Frau verlangt hat – mit ganz viel „Rhum“. Es gibt eine Menge zu erzählen.

Phare d'Eckmuehl, der alte Leuchtturm und Semaphore

Wir entschließen uns später zum Phare d’Eckmuehl zu fahren. Die Schlange vorm Aufstieg ist aber zu lang, darauf wollen wir nicht warten.

N.D. de la Joie

Stattdessen schlendern wir am (übel algig riechenden) Ufer entlang zur Chapelle N.D. de la Joie – es weht ein kühler Wind, dank der Sonne aber gut auszuhalten. Innen leise Musik, einige Gläubige beten, ein sanftes Licht fällt durch die Fenster und man entdeckt ein paar nette Details. 

Deckendetail

Lauscher in der Wand

Da der Besuch pünktlich zum Aperitif und Abendessen „zu Hause“ sein muss, beginnen wir danach zu kochen: Matthes macht den Kartoffelsalat, Gaby puhlt die Langustinen und ich bereite den Fisch und die Kräuter-Sahne-Wein-Soße vor, in der die Filets 10 Min. im Backofen garen müssen.  Jau, eigentlich wieder ganz lecker.

Zwei-Kapellen-Runde: Chapelle Saint Evy und Saint Vio

Sonnig, spätnachmittags ein paar Schleierwolken, etwas windig, bis 24°

Nach dem Frühstück fahren Matthes und ich einkaufen – heute keine Morgengymnastik. Gegen 11 Uhr brechen wir auf zur verkürzten Drei-Kapellen-Runde, wir lassen einfach die, die wir schon kennen, aus. Bei Saint Evy finden wir nur mit Glück einen Parkplatz, alles zugeparkt. Jeder Heilige gewährt hier einmal im Jahr „Pardon“ und heute ist es Saint Evy. Die Messe ist gerade beendet, es geht mit Picknick weiter.

Pardon St. Evy

Wir schauen uns kurz die Kapelle an und wandern auf dem GR 34 weiter durch das nette Le Stang, am Etang St-Vio vorbei und durch Wiesen und verlandetes Sumpfgebiet zur Chapelle St. Vio.

Weite Dünen- und Sumpflandschaft

Chapelle St. Vio

Zeit für Mittagspause und Picknick.

Wir kommen zum Maison de la Baie d’Audierne, wo wir uns die Ausstellungen anschauen, neugierig begrüßt von zwei Eseln, die man hier auch für eine Wanderung ausleihen kann.

Neugierig verfolgen uns die Esel ums Haus

Hier gibt es Informationen zum Landschafts- und Dünenschutz, zu Flora und Fauna der Baie.

Durch Wiesen – wieder auf dem GR 34 – wandern wir „oberhalb“ des Etang zurück zum Auto. Aus den 13 km haben wir 6.5 gemacht, für die wir ca. 1.5 Std. benötigt haben.

Jetzt geht es noch an den Strand. Wir parken bei Croaz an Dour an den Ruinen der alten Atlantikwall-Zementfabrik (oder nur Kieswerk?) und laufen durch die Dünen zum Strand. Flut – kaum jemand da. Es rauscht, als führe ein Güterzug vorbei. Nach Sonnenbaden und ein wenig Füße-im-Meer-Baden fahren wir zurück.

Matthes allein weit und breit

Kaffee, Melone und lesend in der Sonne sitzen – ein schöner Sonnen-Sonntag.

Siesta im Garten

Gegessen haben wir natürlich auch heute wieder: Prinzessbohnen mit Speck, Hacksteaks und Butterkartoffeln. Creme Vanille-Caramel als Dessert.

Unser Abendspaziergang führt uns an der Kirche vorbei zum Hafen und zu den Felsen. Wieder einmal Sonnenuntergang – es ist etwas windig und damit auch kühl heute. Mit etlichen anderen Fotografierenden warten wir darauf, dass die Sonne untergeht.

Felsen im letzten Licht

Gischt im Gegenlicht

...und dann war der Akku leer

Guilvinec und Concarneau

Heiter bis wolkig, ab und zu windig, bis 23°

Morgens scheint die Sonne wieder ins Schlafzimmer.

Guilvinec Hafen

Wir fahren mit dem Auto zum Hafen von Guilvinec und laufen am Meer entlang Richtung „Zentrum“. Guilvinec überrascht uns mit seinen bunten Häusern, Geschäften und ist größer als wir dachten – groß ist hier natürlich relativ.

Es gibt sogar eine Fußgängerzone

Im Hafen gibt es einen großen Souvenir-, Klamotten- und Bretagne-Spezialitätenladen, wo wir uns mit Mitbringseln und Postkarten eindecken.

Guilvinec Hafenausfahrt

Ein Teil der großen Fischfangflotte Guilvinecs

Noch eine kleine Runde zum Leuchtturm, vorbei am Centre Haliotica (Interaktive Information zur Fischerei – heute geschlossen) und durch die Einkaufsstraßen zum Auto zurück.

Mittags braten wir uns die Fleischreste vom „Grillen“ in einer großen Kartoffelpfanne, dazu gibt es einen bunten Salat.

Nach dem Kaffee (es zieht sich wieder zu) fahren wir nach Concarneau zum Festival des Filets bleus. Sehr viel Verkehr unterwegs, Concarneau ist voll, wir finden aber eine Parklücke am alten Bahnhof. Hinunter zum Hafen und zur Ville close – Menschenmassen schieben sich durch die engen Gassen. Von der Festungsmauer aus kann man die Parade der einlaufenden Boote  beobachten.

Hier läuft gerade eine Trachtengruppe ein..

...beobachtet von anderen Trachtengruppen

Auf dem großen Parkplatz am Hafen sind Festzelte und Bühnen aufgebaut; wir suchen uns einen Platz im Zelt, genehmigen uns zunächst eine Flasche Cidre und warten auf die Eröffnung der Restauration.

Volles Zelt - alle wollen essen

Essen beendet - sogar einen Abräumdienst gibt es

Ab 19 Uhr darf man sich einreihen – es geht aber recht flott. Wir essen uns quer durch das Angebot: Marinierte Muscheln mit Fritten, Thunfischfilet mit Ratatouille, Rillettebrote und gegrillte Sardinen mit Kartoffelkugeln, dazu Cidre. Alles sehr lecker und erheblich besser als beim letzen Mal.

Spanische Trachtengruppe

Eher ruhig diese Trachtengruppe

Wir schauen noch ein wenig den Trachtengruppen zu, laufen einmal an der Jugendherberge vorbei bis ans Meer und dann zum Auto zurück.

Blick auf die Ville close im Abendlicht

Das Wetter hat gehalten, ab und zu schien sogar noch einmal Sonne.
Gegen 22 Uhr sind wir wieder zu Hause.

Man glaubt es kaum: Regen

Regenschauer, grau, kaum Wind, bis 20°

Nach Morgengymnastik einkaufen, die ersten Regentropfen fallen.

Es regnet...

Ab Mittag regnet es sich ein, wir haben aber  noch genug zu lesen. Gegen 15 Uhr kommen Bärbel und Otto mit Nelly zu Besuch. Matthes hat wieder Far gebacken – diesmal noch besser mit mehr Pflaumen und Vanillestange.

Nelly hält die Herde zusammen

Es wird ein wenig heller, wir fahren nach La Torche und wandern den Strand entlang bis zum nächsten „block haus“ und wieder zurück. Natürlich regnet es unterwegs immer wieder, es ist aber relativ mild und es wird ja auch nur die Meerseite nass…

Trotz Schmuddelwetters Strandwache

Lachmöwen im Formationsflug

Strandläufer

Fürs Grillen nicht das optimale Wetter, deshalb „grillen“ wir heute drinnen: Bunter Salat, Apulische Ofenkartoffeln, Würstchen, Koteletts und Putenspieße, zum Dessert Joghurtmousse mit Aprikosen-Apfel-Kompott und Croquants.

Am frühen Abend sind alle Wolken verschwunden – blauer Himmel.

Ein Tag am Meer: Rund um Pors-Poulhan

Sonnig, kaum Wind, bis 25°

Nach dem Frühstück fahren wir mit zwei Autos über Plozevet zunächst zum Plage de Guendrez, wo wir unseren Wagen mit den Badesachen abstellen. Wir fahren weiter zum Ausgangspunkt der Wanderung (Rother Wanderung 33) bei Keristenvet.

Ausgangspunkt der Wanderung

Ab jetzt geht es über den GR 34 immer am Meer entlang. Einige wenige Privatleute haben den Durchgang vor ihren Grundstücken gesperrt, so dass man kurz auf der Straße weiter gehen muss.

Alte Grundstücksmauern am GR 34

Noch etwas dunstig am Horizont

Phantastische Kontraste

Sehr schöne Kontraste zwischen dem türkisfarbenen Wasser, den dunklen Felsen und dem strahlend blauen Himmel.

Schweinchen Schlau: Unterwegs einige alte Seetang-Öfen (fours a goemon), das sind Steinrinnen, in denen die Bewohner im Herbst früher Seetang verbrannten. Zunächst als Dünger verwendet, wurde später die antseptische Wirkung der jodhaltigen Algen entdeckt. Ab da wurde der Ascheresthaufen an Jodfabriken verkauft, die daraus Antiseptika herstellten.

Port Poulhan: Mittgaszeit

Allee couverte oberhalb Poulhan

Ab Port Poulhan bzw. der Allee couverte oberhalb des Hafens informieren Infotafeln über das Neolithikum – bereits vor über 465.000 Jahren sollen hier Vor-Steinzeitige in einer Höhle am Meer (archäologische Ausgrabungen) bereits das Feuer benutzt haben. (Kann das stimmen? Die Bretonen waren ja in allem der Zeit immer weit voraus :-)) Zum Nachlesen ein PDF-Link

Zeit für's Picknick

Gar nicht so einfach die Kiesel in Gleichgewicht zu bringen

An einem kleinen Kiesstrand machen wir Picknick und marschieren dann weiter bis zur Pointe de Souc’h.

Was soll man da noch sagen?

Direkt dahinter der Strand

Direkt dahinter beginnt der Plage de Guendrez: Badesachen holen und ab ins Wasser. Sehr erfrischend!

Ab ins Wasser!

Alles in allem haben wir 7.5 km in 1Std. 45 Gehzeit zurück gelegt.

Nach ca. 1,5 Stunden haben wir genug Sonne für heute. Auf dem gleichen Weg geht es zurück nach Saint Guénolé. Kaffee im Garten, in der Sonne lesen, duschen und Koch-Vorbereitungen.

Matthes und ich zaubern heute Merlan-Filet auf lauwarmem Champignon-Paprika-Gurken-Bett, Bandnudeln in Porree-Sahne gewendet und Creme caramel.    

Pont l‘ Abbé und Strand

Sonnig, kaum Wind, bis 25°

Nach Frühstück und Morgengymnastik fahren wir Richtung Pont l’Abbé und parken am Square de la Madeleine.

Start: Quai Saint Laurent

Vorbei am Museum laufen wir zum Ausgangspunkt der 5,5km langen Rundwanderung „Chemin du Halage“, entlang des Treidelpfads am Riviere de Pont-l’Abbé.

Auf dem Chemin du Halage

Verrottende Schiffsrümpfe

Unterwegs 9 Infotafeln zu Geschichte und Fauna

Ein paar Paddler fahren den Fluss rauf

"Kennt ihr mich?" (Lachmöwe)

Seevögel gegenüber beim Massenstart

Deich am Maison Blanche

Bis zu den Ruinen des Maison Blanche und dem Deich von Rosquerno ist der Weg mit dem GR 34 identisch. Dann biegen wir ab und laufen schattig durch ein kleines Wäldchen, vorbei an einem Ponyhof und vielen Pferdekoppeln bis zum Ecomuseum.

Nachdem wir gelacht hatten, drehte der Gaul sich beleidigt um...

Vorbei am Chateau de Trevannec

Ab da wird es eher langweilig: Entlang der lauten D2, dann Richtung Chateau de Trévannec, wo fette Bisamratten auf einer Wiese herumlaufen und durch ausgestorbene Wohnbezirke zurück zum Fluss. Besser den gleichen Weg am Fluss entlang zurück gehen.

N.D. des Carmes (14. - 18. Jh.)

Im Schatten unterhalb der N.D. des Carmes picknicken wir kurz, schauen uns die Kirche mit Elementen aus verschiedener Epochen vom 14. – 18 Jh. von innen an und laufen dann durch die evakuierte Stadt (OK – Mittagszeit) zurück zum Parkplatz.

Besucher im Sommerflieder

Nach dem Kaffee fahren wir für knapp 2 Std. an den Strand von Porz Carn und wagen uns sogar in den Atlantik. Die 19° Wassertemperatur sind ganz schön kalt. Die Sonne scheint, kein Wind – gute Gelegenheit sich einen Sonnenbrand zu holen.

Ideales Strandwetter

Während ich das Abendessen vorbereite, fahren Matthes und Gaby zum Hafen und kaufen fangfrischen Fisch für morgen (ist morgen Feiertag oder nicht?), denn heute gibt es einen Möhren-Chicoree-Aprikosen-Rosinen-Körner-Salat (musste weg, war gut), mit Reis-Speck-Sahne-Käse gefüllte und überbackene Paprikahälften in Tomatensoße und Joghurtmousse mit Apfel-Birne-Kompott und zerriebenen Croquants aux Noix de Coco.

Barbara und Matthes sind noch zu den Felsen gefahren in der Hoffnung auf einen Sonnenuntergang. Kommen gerade wieder – wir schauen jetzt Fussball, aber nur kurz: F : B interessiert uns nicht und ZDF Live via Internet ist gesperrt.

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