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Playa de la Caleta – Muelle de San Lorenzo

Unser letzter Tag. Wegen der abgefahrenen Bremsen wollen wir nicht mehr weit weg. Wir fahren von Hermigua aus über eine schmale Bergstraße (unterwegs müssen wir rückwärtsfahrend einem Kipplaster ausweichen) hinauf und dann steil hinunter zum Parkplatz am Startpunkt der Wanderung am GR 132.

Eine der schönsten Wanderungen, die wir gemacht haben! Ein schattenloser Weg, mal steinig, mal schotterig, schlängelt sich die Küste entlang: Blicke aufs Meer und immer wieder faszinierend der Teide gegenüber auf Teneriffa.

Es wächst sehr wenig, ein paar Palmen und Agaven. Nach gut einer Stunde Gehzeit geht’s noch einmal etwas steiler hinab.

Die Muelle gibt’s nicht mehr, es steht nur noch ein Mauerrest von einem der Verladesockel und das Meerwasserbecken ist nach den Frühlingsstürmen nicht mehr zu erreichen – die Treppe ist weggespült.

Auf gleichem Weg zurück. Die Sonne knallt und ohne Kopfbedeckung und Wasser wäre es kaum auszuhalten.

Eine absolut lohnende Wanderung!

Zuhause mache ich einen Salat. Wir trinken Kaffee, essen die restlichen Plätzchen und sitzen unterm Sonnenschirm auf der Terrasse. Ein wenig Proviant für die Rückfahrt gibt’s im Spar und an der Tankstelle wird noch einmal vollgetankt.

Die Koffer sind größtenteils gepackt. Morgen früh müssen wir nur noch, wenn’s sein muss mit Motorbremse, nach San Sebastian…

Montana El Cepo und Hermigua

Das Wetter will heute grau bleiben. Ich möchte mir trotzdem die Marslandschaft auf dem El Cepo anschauen. Da es unterwegs leicht zu nieseln beginnt, fahren wir bis zum kleinen Parkplatz in der Spitzkehre hinterm Restaurant Las Rosas an der GM-1.

Von hier ist der etwas abenteuerliche Aufstieg in 20 Minuten erledigt.

Obwohl die Sonne fehlt – spektakulär und einer meiner Geheimtipps!

Hier gibt’s Fotomotive ohne Ende, Erosionen in Ocker, rot, braun, gelb. Dazwischen zartes Grün, vertrocknete Sträucher und an Felsbilder erinnernde Strukturen im Boden, die auf uns wie beim Blubbern erstarrte Magnablasen wirken…

Danach fahren wir zum Museo PEG Los Telares, El Parque Etnográfico de La Gomera. Für 4,95€ Eintritt bekommt man einen Plan und einen Audioguide für die selbstgeführte Tour. Eine Gofiomühle, ein paar Sachen aus dem Alltag der Gomerer, ein bisschen zu allem… Nichts Spektakuläres oder überraschend Neues.

Stark vernachlässigt der ökologische Garten. Einzig der Blick auf den Doppelfelsen Peter und Paul ist sehr schön, aber den gibt’s auch gratis vom Parkplatz aus.

Ein großer Busparkplatz und der Verkauf von „typischen Produkten“ sagt eigentlich alles. Keine Empfehlung von mir, egal was die Reiseführer schreiben bzw. von wem abschreiben.

Das Convento bzw. die Pfarrkirche um die Ecke ist heute geschlossen, bleibt nur ein Blick von außen.

Nachmittags lesen, schreiben, kochen, essen… Ein fauler Tag, was aber auch mal gut tut!

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