Kategorie: REISE (Seite 13 von 57)

Reisetagebücher, Beschreibungen, Wanderungen

Verona

Wir stehen um 7:30 Uhr auf, frühstücken, packen die Koffer, laden alles ins Auto, bezahlen und sind um 9:30 Uhr bereit zur Abfahrt. Es nieselt und ist neblig.

Fünf Personen mit Koffern und Gepäck in einem kleinen Auto – ab nach Verona.
Nach einigem Hin- und Hergegurke finden wir das Novo Hotel Rossi am Bahnhof. Es hat aufgehört zu nieseln, die Sonne kommt raus und bleibt auch.

Wir können unser Gepäck im Hotel abgeben und fahren ins Parkhaus an der Arena.

Die zweitgrößte Arena nach dem Kolosseum

Via G. Mazzini

Ohne besonderen Plan laufen wir durch die engen Gassen, die Via G. Mazzini zur Piazza delle Herbe.

Piazza delle Erbe

Balkone an der Piazza delle Erbe

Einmal auf und ab, vorbei an Julias Balkon (vergiss es!), zurück zur Porta dei Borsari.

Typische Gasse in der Altstadt

Zur Mittagszeit landen wir in La Piazzetta, wo wir zu Mittag essen. Jonas, Ina und Helena verabschieden sich danach und fahren nach Hause.

Es war schön mit euch. Gute Heimreise.

Wir entdecken Veronas Altstadt, seit 2000 UNESCO-Weltkulturerbe.

Santa Anastasia

Wir kaufen ein 4-Kirchen-Ticket (6 €) und beginnen unsere Kulturrunde in der Basilica di Santa Anastasia, einer gotischen Kirche aus der Zeit von 1290 – 1481.

Decke in Anastasia

Taufbeckenträger in Anstasia

Durch Gassen laufen wir zur Ponte Pietra: ca. 100 v.Chr. von den Römern erbaut, mehrfach durch Hochwasser zerstört, von den Deutschen im 2. Weltkrieg gesprengt und in den 1950er Jahren aus Originalsteinen wieder aufgebaut. Sehr schön!

Ponte Pietra

Weiter geht unsere Tour im Complesso della Cattedrale. Die Kathedrale ist ein größerer Gebäudekomplex, zu dem die Kirchen Santa Elena, San Giovanni in Fonte und der Kreuzgang der Kanoniker gehören.

Achteckiges Taufbecken aus einem Stein gemeißelt

Die Taufkapelle San Giovanni wurde um 1123 in romanischer Form auf den Resten einer frühchristlichen Basilika wieder aufgebaut. Man kann ein achteckiges Taufbecken bestaunen.

Santa Elena

Kathedrale Altarraum

Dom Haupteingang

Figurenschmuck am Haupteingang

Bevor es weitergeht machen wir Pause (Top Capuccino, Wasser) im kleinen Caffè et Paroles – sehr nett. Es liegt direkt gegenüber dem Haupteingang der Kathedrale.

© caffe et paroles

Wir gehen hinüber zur anderen Etschseite, über die Ponte Pietra wieder zurück.

Complesso von der anderen Flussseite

Ponte Pietra und Santa Anastasia im Hintergrund

Unterwegs zu San Fermo

Weiter geht es über die Piazza delle Erbe und Via Capello und Leoni und kommen zu unserer letzten Kirche für heute, San Fermo.
San Fermo hat eine Ober- und eine Unterkirche und ist Beispiel der durch die Franziskaner verbreiteten Gotik.

Unterkirche San Fermo

Die Unterkirche (romanisch) gefällt uns besser. Man entdeckt Spuren einer frühchristlichen Vorgängerkirche und unzählige Fresken aus dem 13./14. Jahrhundert.

Oberkirche San Fermo

In der Oberkirche eine alte Holzdecke mit Spitzbögen und Fresken aus dem 14./15. Jh.

Es reicht für heute. An der Arena setzen wir uns in die untergehende Sonne und trinken Bier und Aperol.
Auf dem Weg zum Hotel kaufen wir noch ein wenig ein.
Unser Gepäck ist schon auf dem Zimmer, das Einchecken ist schnell erledigt.
Wir schauen Fernsehen, trinken Wein und essen Schokolade und kleine Pizzen, wir reißen das Fenster auf – es nutzt nichts, es bleibt unerklärlich heiß in dem Zimmer.

Die Nacht wird unruhig und wenig erholsam, ich decke mich nur mit einem Badetuch zu, es bleibt heiß trotz Fenster auf Kipp.

Malcesine und mit dem Boot nach Limone

Bei der Abfahrt regnerisch, auf der Fahrt Dauerregen.

Rathaus Malcesine: Nach dem Regen

Um die Mittagszeit kommen wir in Malcesine an und warten darauf, dass pünktlich um 12 Uhr der Regen aufhört. Hört er.

Sehr zu empfehlen

Helena schmeckts wieder

In der Trattoria Da Nonna Pina kehren wir ein. Sehr nett, sehr freundlich, sehr lecker! Weiterzuempfehlen. Wir bestellen Aperitif, Wein, Wasser, Käseplatte, Spaghetti ai frutti di mare, Tiramisu, Espresso.

Abfahrt

Helenas sehnlichster Wunsch geht in Erfüllung

Limone

Danach mit dem Boot nach Limone – Helena ist glücklich und zufrieden. Es gibt ein Eis, einen kleinen Bummel und dann geht’s wieder zurück nach Malcesine und am See entlang über Garda „nach Hause“. Es wird heller!

Limone

Malcesine kommt wieder in Sicht

Tschüss Malcesine

Lumini und Torri del Benaco

(Fast) gesund

Helenas ist zwar immer noch wieder ganz gesund, aber das Fieber ist weg. Wir fahren bei bedecktem Himmel über San Zeno nach Lumini.

Lumini: Bei Ankunft noch nieslig

Wir steigen auf den M. Nugoli und M. Belpo (884 m) – ein paar Tropfen Regen unterwegs. Die Sicht ist eher schlecht, aber gut, dass wir wieder zusammen etwas unternehmen können.

Aufstieg

Weiß und blau

Oben angekommen

Der Abstieg wird etwas problematisch. Es ist stellenweise sehr glatt und rutschig. Ein paar Mal rutsche ich aus und setze mich auf den Hintern.
Dann sind wir auf den Forstweg; keine weiteren Probleme mehr. Nach 2,5 Std. sind wir wieder am Auto (5,8 km / 355 HM).

Wunderschön und zart

Lumini schon freundlicher

Nach dem Mittagsschlaf fahren wir noch einmal hinunter nach Torri del Benaco und parken am Castello.

Torri del Benaco

Torri ist ein sehr schönes kleines Städtchen und so leer noch angenehmer. Wir bummeln durch die Altstadt, am Seeufer entlang und um den kleinen Hafen. Für Helena gibt es noch ein Eis und sie darf Steinchen ins Wasser werfen.

Hafen

Mole

Anleger

Tschüss Torri

Auf dem Rückweg einkaufen in Costermano für die letzten Tage.

San Vigilio – Garda und zurück

Kaum Besserung – Helenas Fieber steigt schnell wieder. Mama und Papa bleiben bei ihr.

Gaby und ich fahren mit Jonas‘ Auto nach Torri del Benaco. Es ist Ostermontag und natürlich überhaupt kein Parkplatz mehr zu finden, weder in der einen noch der anderen Richtung.

Wir fahren deshalb weiter Richtung Garda. An der Baia delle Sirene parken wir den Wagen und laufen hinunter zur sehr idyllischen Locanda San Vigilio.

Gut besucht: Restaurant auf der kleinen Mole

Immer am Seeufer entlang – ein kurzes Stück durchs Wasser, als Folge nasse Socken – laufen wir bei Sonne nach Garda.

Locanda San Vigilio

Am Hafen bestellen wir uns Bier und Panini. Beim Bäcker kaufen wir Kuchen und Brot und laufen denselben Weg zurück zum Parkplatz.

Garda vom Wasser aus

Stop and Go nach Garda, hinauf über die Via Volpara zurück zur Residence. Auf dem Balkon Kaffee und Kuchen, unten vom Golfplatz erklingt Livemusik. Helena schläft sich gesund.

Abends gibt’s Spaghetti bolo und Salat.

Wanderung M. Luppia, M. Are und M. Bre

Helenas Fieber hält an – Mama bleibt bei ihr.

Einstieg

Bei sehr schönem Wetter machen wir mit Jonas von Sorte aus eine schöne 2,5 Std.-Wanderung über den M. Luppia, M. Are und M. Bre zu einer schönen Panoramarunde oberhalb von Garda.

Bardolino

Panorama

Blick auf San Vigilio

Schön glitzert der See

Ein kleiner Abstecher zu mehrfach erwähnten Felszeichnungen lohnt nicht wirklich – da kann man nur erahnen.

Richtung Felszeichnungen

Frühlingshafte Blumenpracht, blaue und weiße Veilchen, Primeln und Anemonen, gelbe Forsythien – sehr schön. Im Hintergrund leuchtet der M. Baldo mit seiner Schneekuppe.

Es blüht in der engsten Ritze

Blau und weiß

M. Baldo mit Schneehaube

Auch auf der anderen Seeseite noch Schneereste

Zu Hause Kaffee und Plätzchen auf dem Balkon. Später Kochen (Nudeln mit Salsice-Tomaten-Sugo) und gemütlicher Abend.

Helenas Fieber ist mittlerweile so hoch, dass Jonas und Ina überlegen, ob sie zum Krankenhaus fahren sollen. Abwarten und Fiebersaft.

Vollmond

Von Garda nach Salo

Der Morgen empfängt uns grau und nieselig. Da Helena lange schläft fahren wir erst um 11.40 Uhr los, zunächst nach Garda.

Keine Lust zu laufen

Der Ort ist voller Touristen (inkl. uns), Helena ist unzufrieden und wird offensichtlich krank – nicht einmal das Eis kann sie aufheitern.

Ist halt Ostern

Am Hafen eher ruhig

Thema der Marktstände: Schokolade

Wir fahren immer am See entlang über Bardolino und Peschiera nach Sirmione – wie 10.000 andere auch. Es gibt keine Parkplätze mehr, außer Kilometer außerhalb. Helena tragen macht wenig Sinn.

Weiter geht’s nach Salo. Beim Aussteigen beginnt es zu regnen und es hört auch nicht mehr auf. An Bummeln ist nicht zu denken. Wir landen in der ersten Pizzeria TipTap und bestellen Pizza. Ein typischer Touristenschuppen – wir werden aber satt.

Warten auf besseres Wetter

Helena hat mittlerweile hohes Fieber. Wir fahren über die Autobahn zurück. Heute passiert nichts mehr.

Jonas und ich kaufen noch in Costermano ein, bevor die Supermärkte schließen. Abends Salat, Brot, Chips, Wein…

Flug nach Verona und Residence San Michele

Anreise mit Auto zu Ostern – nein. Wir fliegen von Brüssel.

Das Flugzeug landet pünktlich um 16:45 Uhr in Verona.  Jonas, Ina und Helena holen uns ab. Das Wetter ist heiter und angenehm warm.

Nach einem Großeinkauf in Affi fahren wir nach Marciaga oberhalb von Garda in die Residence San Michele. Schöner Blick auf den Gardasee.

Blick vom Balkon auf den See

Die Wohnung ist groß genug für vier Erwachsene mit Kleinkind. Oma und Opa müssen auf der Galerie schlafen. Leider gibt es in der Wohnung keinen weiteren Stauraum als den Schrank im Elternschlafzimmer. Dann leben wir eben aus dem Koffer.

Wir bzw. meistens Jonas kochen unter erschwerten Bedingungen (gewölbte Topfböden auf zu kleinen Platten), trinken dabei und später noch mehr Wein und erzählen bis nach Mitternacht. Ina und Helena schlafen längst.

Killarney und Rückflug

Um 8 Uhr Full Irish Breakfast. Gegen 9.30 Uhr sind unsere Koffer im Auto und wir fahren nach Killarney zum Tanken. Anschließend besichtigen wir Saint Mary’s Cathedrale, die innen ganz schön ist.

Kathedrale vom Nationalpark aus

Da wir noch Zeit haben laufen wir durch den Killarney Nationalpark zu Ross Castle und zurück.

Im Hintergrund die Carrauntoohil

Killarney Lake am Ross Castle

Kurz nach 12 Uhr geben wir das Auto ab – keinerlei Schwierigkeiten, Nachfragen oder Kontrollen. Es ist auch noch genügend Zeit für eine Pizza.
Beim Einchecken gibt es ein wenig Aufregung. Ich habe doch tatsächlich vergessen das Gepäck mitzubuchen, weil ich davon ausging, dass die Eingaben für den Hinflug auch für den Rückflug übernommen werden – aber nicht bei Ryanair! Nachbuchung kostet 45€ statt 20.

Rückflug, Landung, Abfertigung in Hahn ohne Probleme oder Verzögerungen. Unser Auto ist auch noch da, zickt aber beim Gasgeben ein wenig. Wir müssen die Klimaanlage einschalten, weil es in Deutschland sehr warm und schwül ist. Eigentlich hat man jetzt keine Lust mehr auf 2.5 Std. Rückfahrt.

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